Förderung von internationalen Begegnungen und internationalem Jugendaustausch

Die Frage, wie man einen Austausch oder eine Begegnung finanziert beziehungsweise für die potenziellen Teilnehmer und Teilnehmerinnen finanzierbar macht, stellt sich fast immer. An dieser Stelle geben wir einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, an Fördermittel oder andere Gelder zu kommen. Und noch etwas vorweg: Fast immer ist mit der Beschaffung von Mitteln ein erheblicher Zeitaufwand und eine Menge Papierkram verbunden – davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Wichtig ist unter Umständen auch, dass man herausfindet, was im Moment gerade als besonders förderungswürdig gilt und welche Töpfe nicht ausgeschöpft werden. Also, Ohren offen halten!

Wir sagen Ihnen hier, an wen Sie sich wenden können und welche Maßnahmen von wem gefördert werden: 

Die öffentliche Förderung             Die private Förderung             Die Eigeninitiative 

Trotz aller Info: Immer das persönliche Gespräch suchen beziehungsweise zum Telefonhörer greifen, um auch die letzten Zweifel auszuräumen! 

Ausführliche Beratung und Informationen zu Förderfragen im Kontext internationaler Jugendarbeit bietet EURODESK unter 0228 9506-208 oder http://www.eurodesk.eu. Siehe auch den Eurodesk Wegweiser zur Projektfinanzierung "Nationale & Internationale Jugendarbeit" ...

News Fördertipps und -hinweise

In zwei Bereichen fördert die Deutsch-Türkische Jugendbrücke bilaterale Projekte mit Modellcharakter: in der außerschulischen kulturellen Bildung und im Bereich der Stärkung und zur Förderung der Partizipation von Jugendlichen.

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Die nächste Antragsfrist für den deutsch-französischen Ideenwettbewerb 'Auf geht’s!' steht an: Bis 7. Oktober 2016 können sich gemeinnützige Träger sowie Schulen, Lehrkräfte und Schülergruppen in Deutschland und Frankreich für eine Förderung bewerben.

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Die Schwarzkopf-Stiftung und die Kreuzberger Kinderstiftung vergeben an Jugendliche bis 26 Jahre Reisestipendien für eine Projekt- und Recherchereise nach Griechenland. Zu den Aufgaben gehört es, zur Frage „Wie gehen Jugendliche mit den Krisen in Europa um?“ in den Themenbereichen Gesellschaft, Wirtschaft oder Flüchtlinge zu recherchieren.

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2016 wird erstmals der Hans-Klein-Preis für deutsch-tschechische Verständigung vergeben. Anlass ist der 85. Geburtstag und 20. Todestag des früheren deutschen Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Hans Klein.

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Bild: © Joachim Wendler / fotolia.com

Die Universität Augsburg, das Forum Interkulturelles Leben und Lernen und die Friedensstadt Augsburg verleihen gemeinsam zum 20. Mal den Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien. Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2016.

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Das BMFSFJ hat ein neues Interessenbekundungsverfahren für innovative Projekte in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit gestartet. Gefördert werden auch Projekte aus dem Handlungsfeld Internationale Jugendarbeit.

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Die Stiftung EVZ fördert im Programm EUROPEANS FOR PEACE internationale Austauschprojekte für Jugendliche aus Deutschland und den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie Israel. Aktuell beschäftigen sich die Jugendlichen mit den Themen Diskriminierung und Verfolgung im Nationalsozialismus oder mit gegenwärtigen Fragen von Diskriminierung.

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Das ENSA-Programm fördert den gemeinsamen Perspektivwechsel. Szene aus dem Erklärfilm von mokoaristreetproductions 2016. Bildquelle: ENSA

Bildquelle: ENSA-Erklärfilm von mokoaristreetproductions 2016

Schulen, die eine Partnerschule in einem Land Afrikas haben oder am Aufbau einer Schulpartnerschaft in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas interessiert sind, können sich für eine Förderung für Maßnahmen für 2017 durch das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm (ENSA) bewerben.

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Mädchen in Kapstadt (Südafrika). Bildquelle: sharonang / pixabay.com

Mädchen in Kapstadt (Südafrika). Bildquelle: WikiImages / pixabay.com

Die "Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative" ist ein neues Austauschprogramm für afrikanische und deutsche Jugendliche und will den Austausch in beide Richtungen fördern. Gemeinsam mit der Afrikanischen Union hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die drei Pilotländer Benin, Südafrika und Tansania ausgewählt.

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Mädchen, die das Spielen auf der Baglama, der türkischen Gitarre, erlernen. Bildquelle: KDogan / pixabay.com

Mädchen, die das Spielen auf der Baglama, der türkischen Gitarre, erlernen. Bildquelle: KDogan / pixabay.com

Die Ausschreibung richtet sich an alle deutschen und türkischen Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe, die ihren Schülern ermöglichen möchten, durch Besuch und Gegenbesuch das jeweils andere Land kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen.

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