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Methoden

Fünf Hände ziehen gemeinsam an einem Tau, d.h. sie ziehen an einem "Strang". Foto: Ernst Rose / PIXELIO
Fünf Hände ziehen gemeinsam an einem Tau, d.h. sie ziehen an einem "Strang". Foto: Ernst Rose / PIXELIO

Ein wesentliches Element von internationalen Begegnungen ist es, Kenntnisse zu verbreiten, praktische Fähigkeiten zu vermitteln und Einstellungen zu ändern. Um diese Ziele zu erreichen, müssen die Teilnehmenden eng in den Lernprozess eingebunden werden. Die Wahl der richtigen Methoden ist nicht nur ausschlaggebend für den Verlauf der Begegnung, sondern trägt wesentlich dazu bei, dass die Teilnehmenden das Erlernte und Erlebte in ihren Alltag zu Hause übertragen können.

Allgemein gilt: Ein gutes Seminar lebt von der Vielfalt seiner Methoden und dem Wechsel von Anspannung und Entspannung. Wenn die Teilnehmenden nur konsumieren und stille Zuhörer/-innen sind, sinkt die Motivation zur Mitarbeit und die Aufnahmefähigkeit. Die Mischung macht’s: Aktivitäts- und Ruhephasen sowie Partner-, Kleingruppenarbeit und Plenum aber auch Erleben und Reflexion sollten sich abwechseln. Um die Aufmerksamkeit zu erhöhen, versuchen Sie möglichst alle Sinne anzusprechen. Falls mal eine Methode nicht so gelingt, wie Sie sich das vorgestellt haben oder Sie mit negativem Feedback der Teilnehmenden konfrontiert werden, haken Sie es als Erfahrung ab. Es ist ganz natürlich, dass nicht alle Methoden von allen gleichermaßen gut aufgenommen werden.

Es ist vorteilhaft, Methoden anzuwenden, die Sie zuvor schon einmal ausprobiert haben. Denn nur so wissen Sie, wie eine Übung richtig angeleitet wird und worauf es bei der Auswertung ankommt. Dabei richtet sich die Methodenwahl nach der jeweiligen Situation. Denn eine zuvor bewährte Methode ist noch kein Garant für eine erfolgreiche Anwendung in der aktuellen Situation. Deswegen: Holen Sie die Teilnehmenden da ab, wo sie stehen und greifen Sie deren Erfahrungen auf! Und: Seien Sie flexibel, von ihrem vorgesehenen Plan auch einmal abzuweichen!

Konkrete Methoden für die Anwendung in internationalen Begegnungen finden Sie in der Toolbox Interkulturelles Lernen - Methodenbox interkulturell.

Quellen: Giebel, Kerstin, Methoden der Bildungsarbeit, In: Toolboxen > Literatur & Links.; Taylor, Mark, Methoden internationaler Jugendarbeit. Bausteine inhaltlicher Gestaltungen. In: Otten & Treuheit (Hrsg.), Interkulturelles Lernen in Theorie und Praxis, Leske und Budrich 1994.