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Wahl der Partner

Bevor Sie mit der Vorbereitung der Jugendbegegnung beginnen, sollten Sie sich überlegen, mit welchem Partner Sie zusammenarbeiten wollen. Grundsätzlich gilt: Je mehr Sie über Ihren Partner vorher wissen, desto leichter ist es, die Gruppe und auch sich selbst auf die Zusammenarbeit vorzubereiten.

Dabei ist die Partnerwahl bzw. die Partnersuche manchmal eine knifflige Sache. Grundsätzlich sind zwei Vorgehensweisen (abgesehen von Zwischenstufen) denkbar:

  • Man sucht sich einen beziehungsweise mehrere Projektpartner und entwickelt dann gemeinsam eine Projektidee.
  • Oder man entwickelt erst eine Projektidee und sucht dann gezielt den passenden Partner. Beide Vorgehensweisen haben Vor- und Nachteile.

Die erste Vorgehensweise ermöglicht eine gleichberechtigte Ausgangsbasis beider Partner und somit eine starke Identifikation mit dem Projekt, da beide Partner ihre Vorstellungen und Ideen in die Planung einfließen lassen können.

Bei der zweiten Vorgehensweise steht die Projektidee im Vordergrund. Sie können einen Partner suchen, der genau zu ihrem Programm und den spezifischen Rahmenbedingungen passt und realisieren das Projekt mit ihm. Die oft zeitaufwendige gemeinsame Projektentwicklung entfällt.

Nicht immer ist die Organisation, die sich als erste gemeldet hat, der beste Partner. Es ist sinnvoll eine Partnerorganisation auszuwählen, die ähnliche Ziele verfolgt und die eine ähnliche Zielgruppe (zum Beispiel hinsichtlich des Alters) hat. Eine Partnerorganisation, die Finanzierungsquellen in ihrem eigenen Land kennt, kann die Finanzierung der Jugendbegegnung in ihrem Land schneller absichern. Ebenso ist ein Partner, der schon Erfahrung in der Durchführung von internationalen Projekten hat, natürlich von Vorteil.

Der einfachste Weg ist sicherlich über bereits geknüpfte Kontakte, über die Teilnahme an internationalen Projekten, Fachkräfteaustauschen oder Hospitationsprogrammen. Häufig sind es allerdings auch die persönlichen Kontakte oder der pure Zufall, die zur gelungenen Partnerwahl führen.

In der internationalen Jugendarbeit ist es gang und gäbe, auch die Partnersuche offen auszuschreiben. In diesem Fall können Sie Newsletter der Dachverbände und Zentralstellen (zum Beispiel der Bundesvereinigung für Kulturelle Kinder- und Jugendbildung) oder auch informelle Mailinglisten von Trägern der internationalen Jugendarbeit nutzen, um auf Ihr Projekt aufmerksam zu machen. Manche Zentralstellen und bilateralen Jugendwerke organisieren auch Partnerbörsen oder Kontaktseminare, wo Sie die Möglichkeit haben, potentielle Partnerorganisationen kennen zu lernen. Checken sie für Termine den Terminkalender auf DIJA.de.

Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zum Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe. Dort können Sie Organisationen suchen, die für Ihre internationale Begegnung ein potentieller Partner werden können.

Die Datenbank für internationale Partnersuche OTLAS von SALTO Youth bietet ebenfalls die Möglichkeit nach geeigneten Partnerorganisationen zu suchen.