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Teilnehmer/-innen

Teilnehmer/-innen finden

Mit der Suche nach Teilnehmenden kann nicht früh genug begonnen werden. Damit die Begegnung erfolgreich verläuft und sich die Jugendlichen auch tatsächlich „begegnen“, ist es hilfreich, das Profil der Zielgruppe im Vorfeld klar zu beschreiben. Hier sind vor allem das Alter, der berufliche und soziale Hintergrund, die Geschlechterzusammensetzung, die Interessen und der Zugang etwa zum Thema der Begegnung entscheidend.

Einerseits können Sie die Jugendbegegnung frei ausschreiben oder es meldet sich eine bereits bestehende Gruppe an. Bei einer offenen Ausschreibung ist es sinnvoll, die internationale Begegnung über verschiedene Medien zu veröffentlichen. Hier können zum Beispiel Newsletter der Dachverbände oder Internetplattformen (zum Beispiel rausvonzuhaus.de) helfen, Informationen schnell und breit weiterzugeben.

Eine erfahrungsgemäß erfolgreiche Möglichkeit Teilnehmer/-innen zu finden, ist die Mund-zu-Mund-Propaganda. Animieren Sie ehemalige Teilnehmende dazu, Freunden und Klassenkameraden von der Begegnung zu erzählen. Dies könnte auch in einem etwas größeren Rahmen stattfinden, indem Sie einen Informationsabend in lockerer Atmosphäre (vielleicht an einer Schule oder in einem Jugendklub) organisieren und Fotos oder einen kleinen Film zeigen und von der Begegnung berichten. Sicherlich ist es auch förderlich, mit den Teilnehmenden nach beziehungsweise zwischen einzelnen Begegnungen Kontakt zu halten und sie so für weitere Projekte zu motivieren.

Vorbereitung der Teilnehmer/-innen

Collage mit dem Wort 'Informationen', einer Weltkarte und einer Uhr im Hintergrund. Foto: Gerd Altmann / PIXELIO
Collage mit dem Wort 'Informationen', einer Weltkarte und einer Uhr im Hintergrund. Foto: Gerd Altmann / PIXELIO

Eine gute Vorbereitung trägt maßgeblich zum Gelingen der Begegnung bei. Für alle Teilnehmenden ist es wichtig, schriftliche Informationen über die Veranstaltung zu erhalten. Dadurch fühlen sie sich ernst genommen und willkommen und können sich besser vorstellen, was auf sie zukommt.

Die Informationen sollten die genauen Daten der Begegnung, allgemeine Hinweise über die Anreise, Unterkunft, den Programmentwurf sowie ein Hinweis, was mitgebracht werden soll (zum Beispiel Dinge für einen internationalen Abend oder besondere Unternehmungen) enthalten. Erfragen Sie besondere Bedürfnisse der Teilnehmenden (zum Beispiel Ernährung) und sorgen Sie für die notwendigen Einverständniserklärungen (bei Minderjährigen) der Eltern.

Bei einem gemeinsamen Treffen mit der Gruppe im Vorfeld der Reise können sich die Teilnehmer/-innen schon mal kennenlernen, es können Fragen im direkten Gespräch geklärt, wichtige Infos vermittelt und die Vorfreude auf die internationale Begegnung geweckt werden. Für Reisen, an denen Minderjährige teilnehmen, bietet sich ein Eltern- oder Infoabend an, bei dem das Programm und das Leitungsteam der deutschen Seite vorgestellt werden und mögliche Sorgen der Eltern im Vorfeld bereits aufgelöst werden können.

Reisen Sie mit einer Gruppe geschlossen zu einer internationalen Begegnung, können Sie die Jugendlichen auch aktiv an der Vorbereitung beteiligen, indem sie zum Beispiel Informationen über das Gastland einholen, eigene Pläne schmieden oder sich der Partnergruppe vorstellen. Hilfreich ist es neben der inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung auch, kulturelle Unterschiede zu thematisieren. „Fettnäpfchen“, Vorurteile beziehungsweise die Reflexion der eigenen kulturellen Herkunft sensibilisieren die Teilnehmenden für das Miteinander mit Menschen aus anderen Ländern. Vorbereitungsseminare für Teilnehmende werden von manchen Fördermittelgebern bezuschusst.