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Kommunikation & Sprache

Die Bedeutung von Kommunikation und Sprache für das interkulturelle Lernen

Figuren, die Kommunikation symbolisieren - Grafik: stock.xchng - Ilker

Entscheidend für jede internationale Begegnung ist der Umgang mit Sprache: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse sind vorhanden? Wer kann übersetzen? Gibt es "Campsprachen"? Wo möglich, sollten Kenntnisse der Partnersprache für die Verständigung genutzt werden, aber auch das gemeinsame Benutzen einer Fremdsprache kann Vorteile haben, da so die Dominanz der Muttersprachler/-innen verhindert wird.

Fremdsprachenkenntnisse haben etwas mit Macht zu tun: Wer alles versteht und sich gut ausdrücken kann, hat es in internationalen Gruppen erheblich leichter, findet besser Kontakt, prägt mehr das Geschehen. Die Leitung tut daher gut daran, sich im Vorfeld geeignete Zugänge für die sprachlich nicht so fähigen Teilnehmenden zu überlegen. Hierfür sind alle nonverbalen Methoden (Theater, Spiel, Sport...) bestens geeignet und sollten vielfältig und abwechselnd zum Einsatz kommen.

Sprachanimation
Sehr positive Auswirkungen auf die Atmosphäre in der Gruppe hat es, wenn Interesse an der Sprache des Partners gezeigt wird. Ganz besonders dann, wenn es um Sprachen geht, die sonst kaum gelernt werden. Ein paar Worte und Wendungen sind in der Vorbereitung schnell gelernt, und die Freude der Partner, wenn sie in Arabisch (Thai, Ungarisch...) begrüßt und nach dem Namen gefragt werden, macht alles Weitere einfacher. Eine Liste mit bekannten Wörtern (Internationalismen, Lehnwörter) und spielerische Methoden der Sprachanimation nehmen Schwellenangst. Schon 30 Verben und Substantive machen so manche Mini-Konversation bei Tisch und anderswo möglich. Auch während der Begegnung können Gelegenheiten geschaffen werden, in denen eine spielerische Annäherung an die Partnersprache stattfindet.

Übersetzung
Systeme der Übersetzung, bei denen die Teilnehmenden einer Gruppe sich selbst helfen, alles zu verstehen, sind Profi-Dolmetscher/-innen meist vorzuziehen. Es macht nichts, wenn die Qualität der Übersetzung dann nicht perfekt ist: der gruppendynamische Wert des „Miteinander-Verständigens“ ist dafür sehr hoch! Unter anderem über die Jugendwerke werden so genannte Gruppendolmetscher/-innen ausgebildet. Sie lernen, als eingebundenes Mitglied der Gruppe zwischen den Sprachen und Kulturen zu vermitteln – und sind damit weit mehr als Übersetzer/-innen. Der Einsatz solcher Menschen im pädagogischen Team ist sehr zu empfehlen.

Mehr Informationen finden

Fortbildungstermine und weitere Termine zur Qualifizierung von Teamer(inne)n im Bereich Kommunikation & Sprache hier ...

Hinweise auf Methoden im Bereich Kommunikation & Sprache, die in Begegnungen eingesetzt werden können, hier ...

Literatur- und Linktipps zum Thema Kommunikation & Sprache hier ...

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