x

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße Zurücksetzen

Qualitätsentwicklung & Evaluation

Qualitätsentwicklung und Evaluation in interkulturellen Kontexten

Evaluationsbogen - Foto: fotolia

Jedes Programm wird von Teamer(inne)n und Teilnehmenden ständig bewertet. Meist äußert sich das aber nur in nebenbei gemachten Bemerkungen oder Kleingruppengesprächen. Auswertungen helfen, diese Beurteilungen konstruktiv zu nutzen, indem die Möglichkeit geschaffen wird, das Erlebte noch einmal zu reflektieren, Konsequenzen daraus zu ziehen und das Programm (veränderten) Bedürfnissen anzupassen.

Neben begleitenden Auswertungen (jeden Abend 10 bis 15 Minuten) sind auch etwas umfangreichere Zwischen- und Schlussauswertungen möglich. Dabei muss das für die Gruppe richtige Maß gefunden werden, sonst entsteht leicht Überdruss.

Die kulturelle Spezifik des Partners wird einen Einfluss auf Häufigkeit und Form der Auswertungen haben. Schließlich gibt es Länder, in denen offene Kritik als Affront gilt, Gruppenreflexionen unbekannt sind, grundsätzlich der/die Leiter/-in für die Gesamtgruppe spricht und so weiter. Dann ist es Aufgabe des Leitungsteams, eine für alle akzeptable Lösung zu finden, wie Reflexion stattfinden kann, ohne dass dem Partner etwas aufgezwungen wird. Von der Gruppenkonstellation und dem machbaren Maß an Offenheit wird abhängen, ob Auswertung anonym oder offen und in Groß- oder Kleingruppen stattfindet – Methoden gibt es genug.

Aufgabe des Teams (vielleicht auch gemeinsam mit den Teilnehmenden) ist es, sich im Anschluss Gedanken über mögliche Konsequenzen und Umsetzungen der Ergebnisse zu machen. Nichts ist nämlich destruktiver, als erst auszuwerten, die Ergebnisse dann aber tapfer zu ignorieren und das einmal Geplante weiter durchzuziehen. Regelmäßige Teambesprechungen sollten ohnehin eine Selbstverständlichkeit sein...

Transfer
Schade ist, wenn mit dem Programm selbst für die Teilnehmenden alles vorbei ist. Vieles „setzt“ sich erst nach einer Weile und lässt sich gut bei einem oder auch mehreren Nachtreffen aufgreifen. Dabei können die Jugendlichen Fotos zeigen und austauschen, eine Dokumentation zusammenstellen, aus der Distanz noch einmal das Gelernte reflektieren, über weiterbestehende Kontakte berichten oder nochmals als Gruppe zu ihren Partnern Kontakt aufnehmen oder Folgeprojekte planen.

Mehr Informationen finden

Fortbildungstermine und weitere Termine zur Qualifizierung von Teamer(inne)n im Bereich Qualitätsentwicklung und Evaluation hier ...

Hinweise auf Methoden, die bei der Evaluation von Begegnungen eingesetzt werden können, hier ...

Literatur- und Linktipps zum Thema Qualitätsentwicklung und Evaluation hier ...

nach oben