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Train the Trainer

Schulung für Teamer(inne)n von internationalen Begegnungen

Die Schulung beziehungsweise Aus- und Fortbildung der betreuenden Personen ist gerade bei internationalen Begegnungen das A & O für die Programmqualität des Trägers. In der Regel kann eine gute Schulung nicht von den hauptamtlichen Mitarbeiter(inne)n allein gestaltet werden (es sei denn, sie sind ausgemachte Begegnungspezialist(inn)en!).

Gezielte Ausbildungs- oder gar Berufsgänge für Referent(inn)en der internationalen Jugendarbeit existieren nicht, so dass Sie sich einiges einfallen lassen müssen, um gutes Fortbildungspersonal zu bekommen. Ob eine Schulung im nationalen Rahmen oder zusammen mit den Partnern stattfindet, wird neben inhaltlichen Gesichtspunkten vor allem von den organisatorischen und finanziellen Möglichkeiten abhängen.

Themen der Ausbildung
Seit geraumer Zeit gibt es von Expert(inn)en zusammengetragene Erkenntnisse darüber, mit welchen Themen Kurse für Teamer/-innen von internationalen Begegnungen bestückt sein sollten. Die folgende Übersicht von Themen für einen (Grund-)Ausbildungskurs wurde im Rahmen einer dreijährigen Kursreihe von Ausbilder(inne)n entwickelt:

  • Arbeiten im internationalen Team: kritische Situationen, Konfliktregelung, Konsensfindung, Umgang mit Mehr- und Minderheiten/mit "arm" und "reich";
  • Gestaltung und Vermittlung von Rahmenbedingungen: Hintergründe, institutionelle Zusammenhänge internationaler Jugendarbeit, präzise und attraktive Programmausschreibungen und Vorinformationen, Auswahl und Gestaltung der Unterkunft;
  • richtige Partnerwahl: Grundgemeinsamkeiten der Partner;
  • Verständnis/Ansatz von interkulturellem Lernen, Arbeiten und Zusammenleben: Ziele formulieren, Erfolgskriterien nennen können, Selbstverständnis der Teamer/-innen;
  • Kommunikation - "Kommunikationssicherung": Sprachtraining, (non-)verbale Kommunikation, Dolmetscher/-innen;
  • Didaktik: Programmstrukturen, -typen, Lernen, Erwartungen/Orientierung/Aktivierung der Teilnehmenden, angemessene Konzepte interkultureller Pädagogik zwischen Selbst- und Fremdbestimmung der Teilnehmenden;
  • gruppendynamische und (kulturen-)psychologische Grundlagen;
  • Methoden: Motivierung, Animation, "Action", Spiel, Sport, Bewegung, atmosphärische Gestaltung;
  • Umgang mit Medien;
  • "Transparenz": Finanzen, Recht, Versicherung ...;
  • landeskundliche Kenntnisse, Methoden der Stadt- und Landerkundung;
  • nationale und persönliche Identität: Umgang mit Vorurteilen, Ethnozentrismus, Kenntnis von Entkulturationsprozessen;
  • Leitungskompetenz: Rollen, Macht, Geschlechterverhältnis, Moderation und Präsentation, Gesprächsführung, Umgang mit Zeit, Methoden der Reflexion;
  • Organisation vor Ort;
  • (Methoden der) Evaluation.

Mehr Informationen finden

Fortbildungstermine und weitere Termine zur Qualifizierung von Teamer(inne)n hier ...

Hinweise auf Methoden, die in Fortbildungsveranstaltungen eingesetzt werden können, hier ...

Literatur- und Linktipps zur Fortbildung und Qualifizierung hier ...

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