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Träger-Talk - Träger internationaler Begegnungen 'live on stage’

Methode zur Vorstellung von Organisationen

Kategorien

Train the Trainer

Zielgruppe

Multiplikator(inn)en, Trägervertreter/-innen, (zukünftige) Teamer/-innen

Gruppengröße

25 Personen und mehr

Dauer

Maximal 90 Minuten

Ziele

  • Kennenlernen von Organisationen ohne lange Vorträge
  • attraktive Gestaltung der Informationsübermittlung

Rahmenbedingungen

Möglichst Stühle und kleine Tischchen in Gruppen wie in einem Café zusammenstellen, ausgerichtet zum vorderen 'Bühnenbereich'. Dort gibt es einen Interview-Stehtisch. Etwas abseits befindet sich eine kleine schöne "Bar" für den Getränkebedarf des Abends. Je nach Raumgröße gibt es Stellwände, die den Show-Raum begrenzen, oder Plakate an den Wänden für die visuelle Selbst­darstellung der Träger und das mitgebrachte Material.

Vorbereitung

  • Die Trägervertreter/-innen gestalten vor Beginn der Show ihre Selbstdarstellungen.
  • Gestaltung des Raums und Aufbau der "Bar", die mit Gläsern und Getränken bestückt werden muss.

Ablauf

Begrüßung der Showgäste durch die Moderator(inn)en, Vorstellung des Ablaufs sowie der Interviewgäste.

Eingeladen sind fünf Interviewgäste, die nacheinander jeweils maximal 10 Minuten zu ihrer Organisation und deren spezifischem Profil in der internationalen Jugendbegegnungsarbeit befragt werden. Hauptinterviewerin (HI) ist jeweils eine/-r der Moderator(inn)en, der/die andere hält den Kontakt zum Publikum, schaut, ob von dort ergänzende Fragen kommen und geht ggf. mit dem mobilen Mikro in den Zuschauerraum; sie ergänzt z.T. auch die Fragen ihrer Ko-Moderatorin durch spontane Fragen.

Die Fragen an die Trägervertreter/-innen richten sich grundsätzlich danach aus, dass das anwesende Publikum ein an den Besonderheiten der Träger interessiertes Fachpublikum ist (z.B. talentierte Nachwuchsteamer/-innen auf der Suche nach einem spannenden Träger, einige Vertreter/-innen potentieller Geldgeber für Begegnungsprojekte, Forscher/-innen, die Evaluationsprojekte durchführen sowie erfahrene Begegnungsteilnehmer/-innen), das möglichst viel über die (realen!) Konzepte und die Qualität der internationalen Begegnungsarbeit der eingeladenen Träger erfahren möchte. Es geht nicht um die Darstellung von Traumwelten, sondern um eine möglichst realitätsnahe Vermittlung der Praxis!

 
Gefragt werden die Interviewgäste etwa folgende Fragen:

  • Was ist xy (Name der Organisation) für eine Organisation in der Trägerlandschaft internationaler Begegnungen? [traditionsreich/jung; viele oder wenige Hauptamtliche; staatlich oder 'frei', wo ist der Sitz etc.]
  • Welche Art von internationaler (Jugend-)Begegnungsarbeit macht Ihr, d.h. was sind typische/charakteristische Merkmale Eurer Begegnungsveranstaltungen? [Zielgruppen; bi- oder multinational; im Ausland oder/und in Deutschland; Dauer; workcamps oder …; Partnerorganisationen; Regionen etc.]
  • Verfolgt Ihr mit dieser Art von Begegnungsorganisation ein bestimmtes Konzept? [angestrebte Ziele, Grundsätze und Schlüsselbegriffe, zentrale Konzeptelemente]
  • Wie finanziert Ihr Eure Begegnungen?
  • Welche Aufgaben übernehmen bei Euch ehrenamtliche oder freie Mitarbeiter/-innen bei der Realisation der Begegnungen? Was für Leute sucht Ihr dafür als freie Mitarbeiter/-innen? [Welche Qualifikationen sollten sie also mitbringen?] Wie läuft bei Euch das Bewerbungsverfahren und sucht Ihr derzeit neue Leute (wofür)? Gibt es Gäste im Publikum, die zu Eurer Organisation gehören?
  • Wie gelingt im Allgemeinen die Umsetzung der konkreten Ziele, die ihr mit Eurer Arbeit verfolgt, d.h. wie schätzt Du den Erfolg Eurer Arbeit ein? [Wo klaffen bei Euch Anspruch und Wirklichkeit am meisten auseinander und woran liegt das?]
  • Wie sieht die Zukunft der internationalen (Jugend?)Begegnungsarbeit bei Euch aus – habt ihr Entwicklungsziele und wenn ja welche?
  • Was war das Spannendste, was Ihr im Bereich der internationalen (Jugend?)Begegnung in letzter Zeit gemacht habt (warum)?
  • Was hast Du für das Publikum Interessantes an Anschauungsmaterial über Deine Organisation und deren internationale Arbeit mitgebracht?
  • Gibt es sonst noch etwas, worauf Du unser interessiertes Publikum hinweisen möchtest? [Tipps; zentrale Erfahrungen etc.]

Die Moderator(inn)en sind darüber hinaus offen für einen weiteren "Überraschungsträger" aus dem Publikum, falls das Bedürfnis bestehen sollte, noch eine weitere Organisation kurz vorzustellen.

Ob mit oder ohne "Überraschungsträger": danach ist die offizielle Show beendet!

Im Anschluss an die Befragung gibt's eine kurze Pause, die Bar ist ab jetzt besetzt zur Versorgung mit Getränken, und die Trägervertreter/-innen stehen für etwa 15 Minuten an ihren "Präsentationswänden" für weitere Fragen und zum Gespräch bereit. Der anschließende Verlauf ist offen für informelle Gespräche.

Material

  • zwei 'Mikrophone'
  • vorbereitete Fragen für die Interviewgäste

Auswertung

Da es sich bei dieser Methode eher um eine Informationsveranstaltung handelt, ist eine Auswertung im Rahmen der abschließenden Seminarevaluation zu empfehlen.

Varianten

Wurden nicht angewandt, sind aber einfach zu realisieren.

Quelle

transfer e.V.