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Tibet oder: In der Ruhe liegt die Kraft

Lockere Konzentrations- und Meditationsübung in der Gruppe (fast nonverbal), als Warming-up oder Pausenübung geeignet.

Kategorien

Warming-up, Energizer & Co

Zielgruppe

Personen jeglicher Altersgruppen. Bei einander fremden und schon bekannten Personen einsetzbar.

Gruppengröße

Für kleinere und größere Gruppen.

Dauer

Frei einteilbar, empfohlen werden 1 bis maximal 3 Minuten

Ziele

  • Heiterer Auftakt
  • Positive Einstellung und unverkrampfte Konzentration fördern
  • Teilnehmer/-innen einander näher bringen, sich öffnen und wohlfühlen

Rahmenbedingungen

Flexibel, innerhalb geschlossener Räume und draußen andwendbar.

Ablauf

Wartet zur Unterstützung der Ruhebildung ca. drei Sekunden und erinnert dann mit wenigen, ruhig und freundlich vorgetragenen Worten daran, dass geistige und körperliche Leistungskraft auf einer Philosophie trainierbarer Ruhe und Ausgeglichenheit basieren.

Die anleitende Person betont dabei, dass Meditation, das Innehalten eine wichtige Unterstützung des Weges zu diesem Ziel darstellen und zunächst insbesondere die Konzentration fördern. Es werde gezeigt, wie dies mit wenig Aufwand möglich ist, mit quasi nur 30 Sekunden bis maximal 2 Minuten.

Nun bittet die anleitende Person die Teilnehmer/-innen, sich auf fernöstliche Art (die Hände vor dem Körper aufeinander gelegt) nacheinander zum linken und rechten Nachbarn mit einer kurzen, freundlichen Verneigung zu begrüßen und sich dann, ebenfalls links und rechts, an die Hand zu nehmen, in geschlossener Kreisform.

Danach werden die Teilnehmer/-innen gebeten, die Augen zu schließen, um sich – mit geschlossenen Augen und einander an den Händen haltend, so wird von dem/der Anleitenden hinzugefügt – ganz ruhig und geborgen zu fühlen, sich gedanklich völlig fallen zu lassen. Dabei sollen die Teilnehmer/-innen, an nichts denkend, so stehen bleiben, bis die anleitende Person nach ca. 30 Sekunden bis maximal 1-2 Minuten einen abschließenden Laut ausspricht (dazu kann auch ein Gong oder ruhiges, an das tibetische angelehnte „Om“ verwendet werden, auf das die Teilnehmer/-innen ebenso antworten).

Wichtig: Vorab informiert die anleitende Person über die Dauer der Übung (dazu still zählen).

Material

Nicht erforderlich, eventuell Gong einsetzbar.

Auswertung

Es ist keine Auswertung vorgesehen.

Hinweise

Die Übung hat sich bei Gruppentreffen, insbesondere bei Tagungen und Seminarveranstaltungen zur Auflockerung und als Konzentrationshilfe sowie zur Schaffung einer entspannten Atmosphäre als sehr geeignet erwiesen. Außerdem ist die Übung zeitsparend und erfordert keinen größeren Aufwand.

Varianten

Sitzende oder gegenüber stehende Übung.

Quelle

Eigenentwicklung der Deutschen Sportjugend; vorgestellt im Rahmen der von IJAB und der Deutschen Sportjungend durchgeführten Fortbildung „Fit für ein junges Europa – Qualifizierung von Fach- und Führungskräften der Internationalen Jugendarbeit“.