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Bewegungsspiele III - Kooperation / Kommunikation

Mehrere Spiele für den Auftakt einer Begegnung, bei denen es um die Kooperation und Kommunikation in der Gruppe geht. Sie können einzeln wie nacheinander durchgeführt werden.

Kategorien

Warming-up, Energizer & Co

Zielgruppe

Offen

Gruppengröße

Offen

Dauer

Je Übung zwischen ca. 8 und 15 Minuten, insgesamt etwa 30 Minuten.

Ziele

Strategien der Zusammenarbeit in der Gruppe entwickeln

Rahmenbedingungen

Ausreichend Platz.

Ablauf

Strategielauf 1 bis 50

  • Ziel: Strategien der Zusammenarbeit in der Gruppe entwickeln und Konkurrenzdruck unter Gruppen erleben
  • Ablauf: Innerhalb zwei abgegrenzter Spielflächen liegen in einer unregelmäßigen Reihenfolge fünfzig Karten, die von 1 bis 50 nummeriert sind. Nach einer Beratungszeit von einer Minute müssen die jeweiligen Teams versuchen, die Karten 1 bis 50 in der richtigen Reihenfolge zu berühren. Dabei gilt die Regel, dass sich immer nur ein Mitglied der Gruppe im Spielfeld aufhalten darf. Berührt auch nur ein zweiter Mitspieler die Spielfeldgrenze, muss wieder bei der Karte 1 begonnen werden. Auch die am Boden liegenden Karten dürfen nicht außerhalb der Reihenfolge (z.B. unabsichtlicher Fußkontakt) berührt werden. Über die Regeleinhaltung wachen bei jeder Gruppe Schiedsrichter/-innen. Welche Strategie führt als erste die Gruppe zum Erfolg?
  • Zeit: ca. 15 Minuten
  • Material: 2 x Karten von 1 bis 50

Diagonal–Lauf

  • Ziel: Strategien der Zusammenarbeit in der Gruppe entwickeln
  • Ablauf: Jedes Team bildet durch die Besetzung von Eckpunkten ein Quadrat (Seitenabstände ca. 5 Meter). An den vier Eckpunkten eines Quadrats stehen aufgeteilt jeweils die Mitglieder eines Teams (A = 3, B = 3, C = 2, D = 2). Auf ein Startsignal sollen die Positionen der Mitspieler gleichzeitig diagonal so schnell wie möglich gewechselt werden (A läuft auf Position C, C auf Position A, B auf Position D, D auf Position B). Nach der ersten Erklärung wird das Startsignal gegeben und die Zeit gemessen, bis alle Spieler/-innen die Zielposition erreicht haben. Nun wird eine Beratungszeit von 30 Sekunden gegeben: „Wie kann der Lauf organisiert werden, dass die Laufzeit verkürzt wird?“ „Welche Gruppe ist zuerst an den Zielpositionen?“
  • Zeit: ca. 8 Minuten
  • Material: keins

Sprengstofftransport

Ziel: Strategien der Zusammenarbeit in der Gruppe entwickelnAblauf: Auf einem Rohr (Plastik- oder Papprohr, ca. 50 cm hoch und 5 bis 10 cm Durchmesser) liegt ein Ball. Dieser Ball muss mit aller Vorsicht von diesem Rohr mit Hilfe eines Ringes auf ein anderes Rohr gelegt werden. Der Ball darf nur mit dem Ring gehoben werden, in dessen Mitten das Rohr mit dem Ball bereits liegt. Der Ring hat einen Durchmesser, der um einige Zentimeter größer ist als der Durchmesser des Rohres, doch klein genug um den Ball beim Anheben von der Röhre zu nehmen. Am Ring sind 10 Schnüre von ca. 2 Meter Länge befestigt. An jedem Schnurende steht ein Spieler/eine Spielerin aus dem Team. Durch die gemeinsame Koordination der Schnüre (Spannung, Heben/Senken, Richtungsbewegungen) kann der Ring angehoben und bewegt werden. Aufgabe ist es nun, dass die konkurrierenden Teams nach einer Strategiebesprechung von 2 Minuten gleichzeitig an zwei verschiedenen Startpunkten mit dem „Sprengstoff-Transport“ beginnen. Fällt der „Sprengstoff“ zu Boden – gibt es eine Explosion, und mit 60 Sekunden „Strafzeit“ belastet muss ein neuer Versuch vom Ausgangspunkt aus unternommen werden. Der „Sprengstoff-Transport“ ist beendet, sobald eine Gruppe den Ball auf dem anderen Rohr (Entfernung ca. 20 Meter) abgelegt hat.Variation1: Sind die Gruppen sicher über die erste Runde gekommen, können die „Sprengstofftransporteure“ durch Augenbinden „blind gemacht“ werden. Ein Spieler bleibt sehend und koordiniert die „blinden“ Sprengstofftransporteure. Variation 2: Hindernisse (Sportgeräte in der Halle, natürliche Gegenstände im Freien) im Gelände erschweren ebenfalls den Sprengstofftransport.Zeit: ca. 8 MinutenMaterial: Ring mit Seilen/Schnüren, Ball, 2 Ablegeröhren, Augenbinden

Material

Unterschiedlich (Details finden Sie bei den Einzelbeschreibungen unter „Ablauf“.)

Auswertung

Es ist keine Auswertung vorgesehen.

Hinweise

Die Methoden wurden beim ersten Modul der 2001 begonnenen Zusatzqualifikation KuEr (Kultur- und Erlebnispädagogik) für Programmkoordinator/-innen vorgestellt. Die Fortbildung fand im Rahmen der von IJAB und transfer e.V. veranstalteten Trainingsseminare für internationale Begegnungen und Jugendreisen statt und erstreckte sich bis 2003.

Quelle

Dr. Harald Michels