x

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße Zurücksetzen

Methodenbox Interkulturell

Methodenspeicher

Ihr Methodenspeicher ist leer.

Auswertungsgalerie

Auswertungsmethode für eine Zwischen- oder Endauswertung eines Seminars oder einer Fortbildung

Kategorien

Qualitätsentwicklung & Evaluation

Zielgruppe

Fachkräfte, Multiplikator(inn)en

Gruppengröße

Die Teilnehmerzahl ist nach oben offen; mindestens 10 Teilnehmende sind empfehlenswert. Je größer die Gruppe desto mehr Stationen sollten angeboten werden.

Dauer

Etwa 1 Stunde

Ziele

Auswertung von Rahmenbedingungen, Atmosphäre, Lernerfolg, Praxisrelevanz etc.

Rahmenbedingungen

Ein ausreichend großer Seminarraum

Vorbereitung

Die Ausstellungsobjekte müssen vorbereitet, d.h. gezeichnet oder eventuell gebaut werden (siehe Ablauf).

Ablauf

Im Raum werden wie in einer Ausstellung Bilder und/oder Objekte verteilt, die verschiedene Auswertungsthemen beinhalten. Die Teilnehmer/-innen bewegen sich durch den Raum und äußern sich – schriftlich - zu den Themen. Die Reihenfolge und die Zahl der Äußerungen ist nicht begrenzt, jede/-r darf durch die Ausstellung laufen, sich die Antworten der anderen ansehen, sich davon anregen lassen und selber weitere Antworten formulieren oder sich anderen Aussagen durch Hinzufügung eines Ausrufezeichens anschließen. Dazu wird ein Getränk serviert...

Im Anschluss können mögliche problematische (stark differierende oder sehr negative) Wertungen nochmals aufgegriffen und besprochen werden.

Beispiele für Plakate/Installationen

Der Rahmen: An den vier Seiten einer als Bilderrahmen gestalteten Pinnwand sind die vier Stichworte "Verpflegung", "Unterkunft", "Seminarräume und -ausstattung" und "Rahmenprogramm" angegeben, daneben jeweils ein Beurteilungsthermometer für Punktbewertungen von 0 bis 100. Im Raum zur Mitte hin (durch zwei Diagonalen über die gesamte Pinnwand markieren) gibt es Platz für freie Kommentare.

Der Baum der Erkenntnis (z.B. Garderobenständer oder Eigenbau aus Maschendrahtzaun), an dem große rote Kreise ("reife Früchte") mit persönlich bedeutsamen Lernerfahrungen bzw. kleine grüne Kreise ("unreife Früchte") mit offen Gebliebenem befestigt werden und blaue Kreise mit Negativerfahrungen auf den Boden gelegt werden ("Fallobst").

Die Wetterstation: Wetterberichte als Beschreibung oder Illustration der Seminaratmosphäre, die auch den Verlauf wiedergeben.

Die Klagemauer:

  • Schlecht gefühlt habe ich mich bei / als ...
  • Gar nicht gefallen hat mir …

Die Brücke in den Arbeitsalltag: (Plakat mit dem stilisierten Bild einer Brücke, auf die Kommentare zu den folgenden Fragen eingetragen werden können oder Eigenbau aus Papier, Maschendrahtzaun, Gips, ..., wobei Kommentare dann auf Kärtchen festgehalten werden)

  • Für meine praktische Tätigkeit besonders wichtig war …
  • Von den Trainings gucke ich mir ab: ...
  • Was ich demnächst ausprobieren werde: …

Material

  • Pack- oder Flipchartpapier
  • Stifte
  • evtl. Maschendrahtzaun
  • Gips oder anderes „Baumaterial“
  • evtl. Pinnwand
  • Garderobenständer

Auswertung

Es ist keine Meta-Auswertung vorgesehen.

Varianten

Nach Belieben. Wird die Veranstaltung fortgesetzt und sollen Wünsche bzw. Erwartungen abgefragt werden, ist eine Wünschelrute, Wundertüte oder anderes denkbar. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Quelle

IJAB, transfer e.V.: Evaluationskonzept für den Fortbildungszyklus „Coaching in der internationalen Jugendarbeit“