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Wollknäuel-Methode

Methode zur persönlichen Vorstellung, zur Inhalts- und Erwartungsabfrage oder zur bildhaften Darstellung von Teamarbeit (Symbol für Vernetzung)

Kategorien

Vom ICH zum WIR, Qualitätsentwicklung & Evaluation

Zielgruppe

Personen jeglicher Altersgruppen. Bei einander fremden und schon bekannten Personen einsetzbar.

Gruppengröße

Minimum 6 Personen, nach oben unbegrenzt.

Dauer

Abhängig von Gruppengröße (pro Person 1-2 Minuten Redezeit)

Ziele

Die Ziele dieser Methode sind vielschichtig und können Folgendes umfassen:

  • Kennenlern-Methode (Name/Beruf/Hobbies)
  • Zuordnung von Namen und Gesichtern
  • Abfrage von Erwartungen zum Seminar/Projekt
  • Reflexionsmethode
  • guter Einstieg in eigentliche Seminar- oder Projektinhalte

Rahmenbedingungen

Flexibel, innerhalb geschlossener Räume und draußen einsetzbar.

Ablauf

Alle Beteiligten sitzen im Kreis. Die Aufgabenstellung wird formuliert, zum Beispiel die für jede Person größte Erwartung an die Tagung in einem Wort zu nennen. Der/die Anleiter/-in beginnt und nennt ein entsprechendes betreffendes Wort. Danach wirft er/sie das Knäuel zur nächsten Person. Das jeweilige Wollfaden-“Ende“ muss festgehalten werden (straff), bevor der Rest weitergeworfen wird. Alle Teilnehmer/-innen im Kreis werden dabei mit einbezogen.

Es entspinnt sich ein Netz.

Abschließend kann die Frage nach dem Sinnbild dieses Netzes gestellt werden und sogar die Belastbarkeit innerhalb der Gruppe demonstriert werden, indem ein schwerer Gegenstand in die Mitte oder über Fadenkreuze gelegt wird. Das Netz reißt nicht; es widerspiegelt aber die Spannungen zwischen den Personen; Schwingungen werden sogar ausgehalten. Experimentieren lohnt sich!

Material

  • Wollknäuel
  • Stuhlkreis

Auswertung

Nicht zwingend erforderlich, aber möglich.

Hinweise

Das Spiel/die Methode kann ausufern, wenn jede Person zu viel Redezeit für sich in Anspruch nimmt (Limit bzw. Regel setzen!!!) Sich in einem Wort zu äußern, bedeutet für so manche/-n bereits eine Kür.

In internationalen Gruppen einsetzbar, wenn die Sprachkompetenz gegeben ist; ansonsten als Kennlern-Spiel auf Namen reduziert einsetzbar.

Varianten

Vielseitig nutzbar:

  • Nur zur Nennung des eigenen Namens oder der Organisation
  • Kurzvorstellung pro Person
  • Formulierung von Erwartungen
  • Sammeln von Faziten zu geleisteter Arbeit
  • Erfassen der Gruppenstimmung oder andere

Der im Ablauf genannte Abschluss kann erweitert werden, indem das Knäuel rückwärts aufgerollt wird (jede Person wirft der vorherigen das Knäuel zu und nennt deren Namen).

Quelle

Ursprüngliche Quelle unbekannt. Vorgestellt wurde die Methode im Rahmen der von IJAB und dsj durchgeführten Fortbildung „Fit für ein junges Europa – Qualifizierung von Fach- und Führungskräften der Internationalen Jugendarbeit“.