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Jux und Jura

Übung zum Umgang mit rechtlichen Rahmenbedingungen in internationalen Jugendbegegnungen in Form einer Quizshow mit "Expert(inn)en".

Kategorien

Train the Trainer

Zielgruppe

Erwachsene und ältere Jugendliche (insbesondere – auch angehende – Teamer/-innen von Jugendbegegnungen)

Gruppengröße

Rund 15 bis 20 Personen

Dauer

Variiert je nach Diskussionsbedarf, sollte allerdings ohne Zeitdruck angegangen werden, um eventuell anschließende Fragen ausführlich beantworten zu können.

Ziele

Ziel ist es, die angehenden Teamer/-innen in einer entspannten, spielerischen Art und Weise mit den juristischen Verantwortungen ihrer zukünftigen Tätigkeit vertraut zu machen.

Rahmenbedingungen

Ein für die Gruppe ausreichend großer Seminarraum.

Vorbereitung

Die Moderator(inn)en müssen sich vorher die entsprechende Rechts­kompetenz erarbeiten. Alternativ kann ein Experte bzw. eine Expertin hinzugezogen werden. Gegebenenfalls sollten weitere Fallbeispiele entwickelt werden.

Ablauf

Zu Beginn des Rate-Quiz erfolgt eine Einführung durch die Moderation und die Begrüßung der „Expert(inn)en“:

  • Mutter/Vater Ängstlich
  • Trägervertreter/-in
  • Pädagoge/Pädagogin 
  • Jurist/-in

Danach beginnt die Show:

  1. Aus dem Publikum wird ein Rateteam zusammengestellt.
  2. Die Moderation liest den ersten Fall vor.
  3. Jemand aus dem Rateteam liest den Fall erneut vor.
  4. Das Publikum und das Rateteam erhalten drei Minuten Zeit sich zu beraten.
  5. Der Lösungsvorschlag des Rateteams wird vorgetragen.
  6. Mutter/Vater Ängstlich bezieht Stellung.
  7. Das Publikum bezieht Stellung.
  8. Nachdem (fast) alle Aspekte genannt wurden, kommt der/die Trägervertreter/-in zu Wort und schlägt ihre/seine Lösung vor.
  9. Stellungnahme der Pädagogin/des Pädagogen.
  10. Stellungnahme der Juristin/des Juristen.
  11. Erneute Diskussion durch das Publikum.
  12. Zusammenfassung und Abrundung durch die Moderation.

Beispiele für Fälle: siehe Download

Material

Die relevanten Gesetzestexte sollten zumindest als Nachschlagewerk vorhanden sein, besser noch wären Kopien der wichtigsten Paragraphen für alle Teilnehmenden.

Auswertung

Da es bei der Methode im Wesentlichen darum geht, Wissen über Rechtsgrundlagen der internationalen Jugendarbeit zu vermitteln, sollte die Auswertung sich auf den Zuwachs an Wissen und Handlungssicherheit konzentrieren.

Varianten

Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, die Fallbeispiele können beliebig aus dem eigenen Erfahrungsschatz gewählt oder konstruiert werden.

Quelle

transfer e.V. (Hrsg.): Reader zu dem trägerübergreifenden Grundkurs für Leiter/innen der internationalen Jugendbegegnung. Köln 2000.