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Rap It

Rhythmusanimation, auch zur Sprachanimation geeignet.

Kategorien

Warming-up, Energizer & Co

Zielgruppe

Keine musikalische Vorerfahrung erforderlich.

Gruppengröße

10 - 30 Personen

Dauer

5 – 15 Minuten. Falls mit fremdsprachlichen Anteilen, mehr Zeit einplanen.

Ziele

  • Einen Rapsong gemeinsam entwickeln.
  • Evtl. auch Sprachanimation.

Rahmenbedingungen

Ein ausreichend großer Raum.

Vorbereitung

Text und Basslinie ausdenken (siehe Hinweis).

Ablauf

Diese musikalische Weiterführung bietet sich nach der Groove-Gymnastik an: Durch das Stampfen auf den Boden bekommt das Tempo als Rhythmus eine feste - und hörbare -  Basis: Wir markieren mit den Füssen jetzt die Viertel. Anschließend übernehmen Hände und Füße abwechselnd diese Viertel, indem die:

  • Füße auf 1 und 3 stampfen und
  • die Hände auf 2 und 4 klatschen.

Jetzt nacheinander den Text der beiden Strophen eingeben und rhythmisch über die Basis (Fußstampfen bzw. Händeklatschen) sprechen. Ein mögliches Textbeispiel:

Eins und zwei und drei und vier

grooven ja, das lieben wir.

Fünf und sechs und sieben acht

ohne Pause bis in die Nacht.


Um das Ganze noch etwas grooviger zu machen, können wir eine maximal 2-taktige Basslinie, zum Beispiel mit den Silben do dok do dodok oder ähnlich, eingeben. Diese Basslinie erst gemeinsam singen, dann "Bass-Gruppe" bilden, die diese Linie weitersingt. Über die Basslinie dann mit den übrigen Teilnehmer(inne)n die Strophen als Sprechgesang singen.

Noch ein Groovetipp: Alternierend nach den beiden Strophen Sprech-Einwürfe wie "genau", "so gehts", „lass knacken“ o.ä. machen.

Material

Es wird kein Material benötigt.

Auswertung

Es ist keine Auswertung vorgesehen.

Hinweise

Wem selbst keine Basslinie einfällt, der muss nur die einschlägigen HipHop- oder Funky-Titel (z.B. von Fettes Brot, FantaVier oder Freak out) anhören und sich diese maximal 2-taktigen Basslinien merken.

Varianten

Wenn Rap-Hörer dabei sind, erfinden diese bestimmt eigene Strophen und Einwürfe; vielleicht können sie sogar über die Basslinie alternierend mit den Strophen rappen.

In internationalen Gruppen kann der Text auch alternierend in beiden Sprachen sein. Kann beim Benutzen von Fremdsprachen auch zur Sprachanimation dienen.

Quelle

Dietmar Porcher

Die Methode wurde beim ersten Modul der 2001 begonnenen Zusatzqualifikation Kuer (Kultur- und Erlebnispädagogik) für Programmkoordinator(inn)en vorgestellt. Die Fortbildung fand im Rahmen der von IJAB und transfer e.V. veranstalteten Trainingsseminare für internationale Begegnungen und Jugendreisen statt und erstreckte sich bis 2003.