Kinder- und Jugendreisen
Reiseverhalten der Kinder und Jugendlichen
Jugendherbergen und andere Jugendunterkünfte
Reisetipps und -informationen
Reiseverhalten der Kinder und Jugendlichen
Auslandsreisen
Israelische Jugendliche unternehmen gern Gruppenausflüge (TIJULIM) in die Natur des Landes Israel (EREZ ISRAEL) und träumen von langen Reisen in ferne Länder. Der Begriff CHUL (Abkürzung für CHUZ L’AREZ, außerhalb des Landes) hat für viele Jugendliche - und auch viele Erwachsene - einen magischen Klang. Bis heute legendär sind illegale Ausflüge in den 50er Jahren, die zu Fuß über die feindliche jordanische Grenze zur sagenhaften Wüstenstadt Petra führten. Als zwölf Jugendliche dabei ums Leben kamen, verbot die israelische Regierung die weitere Ausstrahlung des damals populären hebräischen Schlagers HASSE-LA HA’ADOM (Der Rote Felsen), der wegen seiner romantisierenden Darstellung dieser Jordanien-Ausflüge zu weiteren gefährlichen Unternehmen zu verleiteten schien.
In einem Staat, der sich seit seiner Gründung 1948 mit umliegenden arabischen Ländern im Kriegszustand befindet, haben Auslandsreisen eine besondere Bedeutung. Sie bieten Möglichkeiten, dem Alltag zu entfliehen und die weite Welt außerhalb des kleinen Israels kennen zu lernen. Ein jährlich wiederkehrendes typisch israelisches Sommer-Phänomen ist die Ausreise von Hunderttausenden, um ein paar Wochen außerhalb des Landes zu verbringen und Erholung und Ablenkung zu suchen.
Backpackers

Fast rituellen Charakter haben die zeitlich und geografisch ausgedehnten Auslandsaufenthalte junger Israelinnen und Israelis nach Abschluss ihrer mehrjährigen Armeezeit. Israelische Rucksack-Reisende (Backpackers, hebräisch: TARMILA’IM) sind überall in der Welt anzutreffen. Nach einer anstrengenden und oft gefährlichen Zeit beim Militär suchen sie Erholung, Selbstfindung und die Rückkehr ins zivile Leben. Als besonders beliebte Reiseziele gelten Indien, Tibet und Südamerika. Allein die indische Botschaft in Tel Aviv stellt jährlich etwa 25 000 Einreisevisa für 12-monatige Aufenthalte in Indien aus, meistens für junge Israelis im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Junge israelische Reisende werden im Ausland sehr unterschiedlich wahrgenommen. Interessiertes und kommunikatives Auftreten findet viele Sympathien, bisweilen wird jedoch auch rüpelhaftes und lautes Verhalten kritisiert.
Laut einer Untersuchung der Ben-Gurion-Universität konsumieren mehr als 80 % der insgesamt etwa 20 000 israelische Backpackers im Ausland Drogen. Diese Art des Drogentourismus bezieht sich vor allem auf Länder in Asien und Süd- und Mittelamerika. Die Befragten geben an, der Genuss von Drogen sei ihnen im Ausland anonym und ohne die enge soziale Kontrolle wie im Heimatland möglich. Er sei aber nur vorübergehend und auf die Zeit ihres Auslandaufenthaltes beschränkt. Die bewusste Verletzung tradierter Normen wird als Akt der persönlichen Befreiung empfunden. Auch europäische Länder sind in diesem Zusammenhang Reiseziele. Als bekannte Treffpunkte zum Konsumieren von Drogen in Deutschland gelten große Musik- und Straßen-Festivals und speziell organisierte Schifffahrten auf dem Rhein. Entsprechende Hinweise finden sich in israelischen Internet-Foren.
Links
sf.tapuz.co.il/forum-662--.htm - TARMILA’IM (Internetforum von TAPUZ zum Thema Backpackers)
www.traveler.co.il - TRAVELER (Reiseinformationen von Travelern für Traveler, auf Hebräisch)
Familiäre Wurzeln
Die israelische Gesellschaft ist eine Einwanderungsgesellschaft, deren Bevölkerung sich aus Nachkommen von aus mehr als 80 verschiedenen Ländern der Welt eingewanderten Familien zusammensetzt. Reisen in die Länder der eigenen Vorfahren haben daher oft einen besonderen biografischen Aspekt und können zu intensiven Begegnungen mit den eigenen Wurzeln (SCHORASCHIM) werden. Oft nutzen israelische Jugendliche ihren Auslandsaufenthalt zum Besuch von Geburtsort und Lebensstationen ihrer Großeltern und Urgroßeltern, um dort Spuren der eigenen Familiengeschichte nachzugehen.
In Europa sind dies meist Spuren einer durch die nationalsozialistische Judenverfolgung vernichteten Welt. Viele Jugendliche beteiligen sich an speziell organisierten Fahrten zu Gedenkstätten oder zu Orten, die ehemals Zentren jüdischen Lebens in Europa waren. Solche Reisen, vor allem nach Polen, Tschechien und in die baltischen Staaten, werden als schulische Veranstaltungen durch das Ministerium für Erziehung unterstützt. Auf Grund der schmerzhaften Erinnerungen können sich allerdings auch gegenteilige Reaktionen zeigen, dass nämlich Jugendliche grundsätzlich ablehnen, in die Länder der Verfolgung und Ermordung ihrer Familien zu reisen.
Links
www.myshorashim.com - MY SHORASHIM (interaktives Lernportal zur Familiengenealogie)
www.geotours.co.il/?CategoryID=255 - SHORASCHIM (Reiseangebote zur Familiengeschichte)
www.happynet.co.il/family/ - SSIPUR MISCHPACHOT (Familiengeschichten - interaktives Lernportal zur Familiengenealogie)
www.jewish-world.org.il/Roots/german/Main.asp?Language=german&PageLink=02&lesson=2& - WURZELN (Lernportal der Jewish Agency for Israel zu Namens- und Familienforschung)
Sicherheitsdenken
Reisen in fremde Länder werden oft als eine Fahrt ins Ungewisse empfunden und sind mit Ängsten verbunden. Ständige Begleiter israelischer Besuchergruppen im Ausland sind Sicherheitsüberlegungen und die Befürchtung, auf Juden- und Israelfeindschaft zu treffen. Organisierte Jugendgruppen beschäftigen sich vor einer Reise in der Regel ausführlich mit Sicherheitsaspekten und entsprechenden Verhaltensmaßregeln. Das Referat für Sicherheit des Erziehungsministeriums erarbeitet dazu ausführliche Bestimmungen für offizielle Reisegruppen.

Manche Gruppen vereinbaren, sich aus Sicherheitsgründen im Ausland möglichst nicht als israelische oder jüdische Reisende erkennen zu geben. Sie sprechen in der Öffentlichkeit kein Hebräisch, tragen keine Kleidung mit hebräischen Buchstaben und verzichten auf Schmuck und Kopfbedeckungen, die sie als Jüdinnen oder Juden kenntlich machen. Falls es notwendig erscheint, bringen sie eigene ausgebildete Sicherheitsbeamte mit. Für Israelinnen und Israelis ist es bei Auslandsaufenthalten oft eine überraschende Erfahrung, dass die Menschen dort ohne weiteres Nachdenken und ohne Ängste Veranstaltungsorte, Kinos, Diskotheken und Kneipen besuchen.
Jugendherbergen und andere Jugendunterkünfte
Jugendherbergen
ACHSSANJAT NOAR ist der hebräische Begriff für Jugendherberge (Plural: ACHSANIOT). Dachverband aller Gästehäuser im Land ist der Israelische Jugendherbergsverband (AGUDAT ACHSSANJOT HANOAR B’ISRAEL, Israel Youth Hostel Association – IYHA). Die meisten Häuser sind in größeren Städten oder in der Nähe beliebter touristischer Ziele gelegen. Schulklassen, Jugendgruppen, Touristengruppen, Familien und auch Einzelgäste sind herzlich willkommen.

In den größeren Unterkünften können Gäste über Schlafmöglichkeiten und Verpflegung hinaus Gäste Gruppen- und Tagungsräume mit entsprechender technischer Ausstattung für Seminarprogramme nutzen. Der israelische Jugendherbergsverband betreibt eine eigene Jugend-Reiseagentur. Auf Wunsch werden spezielle Programme, zum Beispiel Ausflüge in die umgebende Natur bis in das benachbarte Ägypten oder Jordanien, organisiert. Der Verband wird vom Ministerium für Erziehung unterstützt, ist Mitglied im Internationalen Jugendherbergsverband (International Youth Hostel Federation, IYHF) und arbeitet eng mit dem Deutschen Jugendherbergswerk zusammen.
Jugendbildungsstätten
Eine Reihe von Bildungseinrichtungen bietet über ihre jeweilige thematische Arbeit hinaus Unterbringungs- und Verpflegungsmöglichkeiten für Jugendgruppen:
- In Haifa übernimmt die Studien- und Begegnungsstätte Rutenberg Institut Vorbereitung und Durchführung von israelischen und internationalen Jugend- und Fachkräfte-Seminaren und bietet mehrere Internatshäuser und ein Gästehaus.
- Das Studienzentrum Beit Berl, gleichzeitig auch Pädagogische Hochschule, besitzt ein vom Deutschen Städtetag mitfinanziertes Gästehaus für internationale Gruppen von Jugendlichen und Jugendleiter(inne)n, die an Begegnungsprogrammen und Fachseminaren des Zentrums teilnehmen.
- Die Bildungsstätte für interkulturelle Begegnungen Dialog organisiert internationale Jugendbegegnungen und Programme für Fachkräfte und verfügt im Kibbuz Nachscholim über Semi-narräume und ein Gästehaus.
- In der Nähe von Hadera liegt das Erziehungs- und Seminarzentrum der Kibbuzbewegung Givat Haviva, das sich für jüdisch-arabische Verständigung engagiert und gern auch internationale Gästegruppen aufnimmt.
- Die Vereinigte Kibbuzbewegung verfügt über das eigene Studien- und Ausbildungszentrum EFAL, in dem internationale Seminare durchgeführt werden. Die jugendpolitischen Programme des Studienzentrums richten sich an israelische und ausländische Fachkräfte und Jugendgruppen.
- Das jüdisch-arabische Gemeinschaftsdorf Neve Schalom/Wahat Al-Salam bei Latrun betreibt im Rahmen ihrer jüdisch-arabischen Bildungs- und Erziehungsarbeit eine Jugendherberge und ein Jugendgästehaus, das auch von Besuchergruppen aus dem Ausland genutzt werden kann.
Feldschulen
Die in Israel beliebte Bildungseinrichtung der Feldschule (BEIT SEFER SADE) bietet in der Regel nicht nur für israelische Schüler/-innen, sondern auch für Gästegruppen aus dem Ausland die Durchführung mehrtägiger Seminare mit Möglichkeiten der Übernachtung und Verpflegung an. Insgesamt 26 Feldschulen in verschiedenen Landesteilen werden von der israelischen Gesellschaft für den Schutz der Natur (HACHEWRA L’HAGANAT HATEWA) getragen. In besonders schöner Wüstenlandschaft gelegen ist die Feldschule Sde Boker im Süden Israels. Das dazugehörige Seminargebäude für Jugendgruppen und Fachkräfte Haus Hamburg wurde von der Bürgerschaft der Stadt Hamburg gestiftet.
Internationale Begegnungsstätten

Die Weltunion für progressives Judentum (World Union of Progressive Judaism, hebräisch: HATNUA L’JAHADUT MITKADEMET) unterhält in Jerusalem das internationale Studien- und Kulturzentrum Beit Schmuel mit Gästehaus und Tagungsräumen für Gruppen aller Religionen und Konfessionen.
Ebenfalls in Jerusalem befindet sich die internationale Begegnungsstätte Beit Ben Yehuda. Der programmatische Schwerpunkt liegt auf interkultureller und internationaler Auseinandersetzung mit der Gegenwart von Geschichte, besonders mit den Folgen des Nationalsozialismus.
In der Nähe von Naharija liegt die christliche internationale Bildungs- und Tagungsstätte Nes Amim. Das Haus engagiert sich für christlich-jüdische und europäisch-israelische Begegnungen und Verständigung. Gäste werden in einer Jugendherberge, in Appartements oder in einem Hotel untergebracht.
Christliche Gästehäuser
Kirchen und christliche Vereinigungen betreiben an vielen Orten des Heiligen Landes Gästehäuser für Pilger- und Touristengruppen in unterschiedlichen Komfort- und Preisklassen. In Jerusalem befinden sich:
- das Auguste-Victoria-Zentrum auf dem Ölberg,
- die Dormitio Abtei auf dem Zionsberg,
- die Evangelische Gemeinde der Erlöserkirche und
- das Österreichische Hospiz in der Altstadt.
Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande unterhält das Paulushaus in Jerusalem und ein Gästehaus in Tabgha am See Genezareth.
Kibbuz-Gästehäuser
Viele Kibbuzim bieten auf unterschiedlichem Preisniveau Unterbringungsmöglichkeiten und Freizeitangebote für Einzelpersonen, Familien und Gruppen. Kibbuzim, die über Hotels, Gästehäuser, Feriendörfer, Bed-and-Breakfast-Angebote und Freizeiteinrichtungen verfügen, haben sich im Netzwerk israelischer Kibbuz-Hotels zusammengeschlossen und sind im Internet abrufbar.
Gedenkstätten
Die Gedenkstätte Lochamei Hagetaot (Ghettokämpfer) und das zugehörige Kindermuseum Jad L’Jeled (Denkmal für das Kind) in der Nähe von Naharija bieten für Gästegruppen mehrtägige Seminare an und verfügen in ihrem Studienzentrum und im benachbarten Kibbuz über Unterbringungsmöglichkeiten.
Die unabhängige Forschungs- und Bildungsstätte zum Umgang mit der SCHOA (Holocaust) Massua im Kibbuz Tel Jitzchak kann eine eigene Unterbringungsmöglichkeit für in- und ausländische Gästegruppen stellen.
Links
www.b-and-b.co.il - Bed-and-Breakfast-Unterkünfte in Israel
www.hotels-israel-jerusalem.com - Verzeichnis von Hotels in Israel
www.inisrael.com - INISRAEL (Onlinebuchen von Hotels und Mietwagen)
www.israelhotels.org.il - ISRAEL HOTEL ASSOCIATION
www.hotels-of-israel.com - Verzeichnis der israelischen Hotels
www.israel-tourist-information.com - ISRAEL TOURIST mit Hinweisen zu Sehenswürdigkeiten und Unterkünften
Reisetipps und -informationen
Fremdsprachen
Sehr hilfreich und Kontakte fördernd sind Kenntnisse in einer oder sogar in beiden der offiziellen Landessprachen Hebräisch und Arabisch. Selbst rudimentäre und unvollkommene Anfangskenntnisse erwecken bei einheimischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern Freude und Neugier. Sie können überraschende Begegnungs- und Kontaktmöglichkeiten eröffnen.

In Israel werden zahlreiche Sprachkurse (ULPANIM) verschiedener Intensität, Dauer und Preisklasse angeboten. Auch in Deutschland finden sich in vielen Städten hebräische Einführungskurse - in Universitäten, Volkshochschulen und Jüdischen Gemeinden. Vergleichbares gilt auch in Bezug auf Arabisch. Besonders ausführliche Hinweise zu aktuellen Angeboten hebräischer und arabischer Sprachkurse in Deutschland und Israel bringt die Website des Koordinierungszentrums Deutsch-Israelischer Jugendaustausch ConAct.
Lernangebote für Modernes Hebräisch bestehen an folgenden Universitäten in Deutschland:
- Kirchliche Hochschule Bethel, Bielefeld
- Universität Bremen, Religionswissenschaft
- Universität Düsseldorf, Institut für jüdische Studien
- Universität Nürnberg-Erlangen, Semitistische Philosophie
- Universität Frankfurt/M., Institut für Judaistik#
- Universität Freiburg, Institut für Judaistik
- Universität Halle-Wittenberg, Jüdische Studien
- Universität Greifswald, Theologische Fakultät#
- Freie Universität Berlin, Institut für Judaistik
- Universität Potsdam, Jüdische Studien
- Universität Hamburg, Evangelische Theologie#
- Universität Heidelberg, Jüdische Studien
- Universität Köln, Martin Buber Institut
- Universität Leipzig, Forschungsstelle Judentum
- Universität München, Jüdische Geschichte und Kultur
Links
hebrew-academy.huji.ac.il/english.html - Akademie der Hebräischen Sprache in Jerusalem
www.akademie-fuer-fernstudien.de/Lehrgang_Arabisch__FB4.html - Hamburger Adademie für Fernstudien (Fernkurs Arabisch)
www.hebraeischkurs.de - Website mit Überblick zu Hebräisch-Kursen
www.hebrewonline.com/default.asp - Hebrew Online (Hebräischkurse im Internet)
www.learnhebrew.org.il - IWRITH - PASSING PHRASE (Alltags- und Slangausdrücke mit Erklärungen)
www.jr.co.il/aliyah/hebrew.htm - Jacob Richman’s Homepage (Informationen und Tipps zum Hebräisch-Lernen)
www.milingua.com - MILINGUA (Hebräischlernen im Internet mit täglicher Wortschatzübung)
www.morfix.co.il - MORFIX (kostenfreies Online-Lexikon mit voller Vokalisierung)
www.ravmilim.co.il/naerr.asp - RAVMILIM (kostenpflichtiges Online-Lexikon mit Grammatikerläuterungen)
www.slamathil.co.il - SCHA’AR LAMATCHIL (Zeitung in leichtem Hebräisch für Sprachanfänger/-innen)
Reiseinformationen
Reiseinformationen aller Art im Internet bieten das Staatliche Israelische Verkehrsbüro oder der Online-Reiseführer Israel Tourist an. Zuständige Regierungsstelle für Tourismus ist das Ministerium für Tourismus (MISRAD HATAJARUT). Einen aktuellen meteorologischen Online-Dienst veröffentlicht das Israelische Transportministerium (MISRAD HATACHBURA). Über An- und Abflugzeiten der israelischen Flughäfen informiert die Israelische Flughafenbehörde. Der jüdische Informationsdienst Hagalil bringt aktuelle und hilfreiche Tipps für Israelreisende.
Informationen, Stadtpläne und Veranstaltungshinweise sind in über zwanzig Fremdenverkehrsämtern (Tourist Information Offices) verschiedener Städte erhältlich. Das israelische Außenministerium hat 2004 im Rahmen seiner internationalen Öffentlichkeitsarbeit das Comic-Buch Rachel - Eszter speziell für Kinder veröffentlicht, das anschaulich über die jüdische Geschichte und Religion sowie den Staat Israel informiert. Die größte israelische Reisegesellschaft ISSTA (Israel Student Tourist Association) organisiert Flüge, Übernachtungen, Exkursionen und Arbeitseinsätze.
Links
search.aisrael.org/english/ilinfo.asp - ACCESS ISRAEL (Ratgeber über behindertengerechte Zugänge in Israel)
www.amiie.org - Alexander Muss Institute (Internationale Studienaufenthalte in Israel)
www.emap.co.il - eMap (Landkarten und Straßenverzeichnisse von Israel)
www.infotour.co.il - Infotour (Website Tourismusministerium zu Tourismusangeboten)
Sicherheitshinweise

Das Thema der eigenen Sicherheit (BITACHON) sollte bei Israelreisen nicht verdrängt, sondern ausführlich besprochen werden. Aufgrund der politischen Spannungssituation im Nahen Osten und andauernder gewalttätiger Auseinandersetzungen ist es für Besuchsgruppen vor und während der Reisen durch Israel notwendig, sich untereinander und mit israelischen Partnerorganisationen intensiv über sicherheitspolitische und sicherheitstechnische Fragen zu verständigen und geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Aktuelle Einschätzungen der Lage und Sicherheitshinweise zu Israel und den palästinensischen Gebieten bietet das Auswärtige Amt der Bundesregierung unter www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Israel/Sicherheitshinweise.html.
Krankenversicherung
Die Versicherungen deutscher Krankenkassen gelten in der Regel in Israel nicht. Meist ist es notwendig, für die Dauer der Reise eine zusätzliche Auslands-Krankenversicherung abzuschließen. Deutsche Gruppen, deren Begegnungsprogramme aus Kinder- und Jugendplan-Mitteln finanziell gefördert werden, sind zum Abschluss einer solchen Auslands-Krankenversicherung für alle Teilnehmenden verpflichtet.
Link
www.crm.de - Centrum für Reisemedizin (Impfschutz auf Reisen nach Israel)
Kleidung
Im Sommer wird es in Israel sehr heiß, die Sonne scheint etwa 13 Stunden am Tag. Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme sind unverzichtbare Bestandteile des Reisegepäcks. Es ist sehr wichtig, den gesamten Tag über genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen beziehungsweise im Sommer außerhalb des Hauses ständig eine Wasserflasche mit sich zu tragen. Im Winter kann es dagegen kalt werden und in Höhenlagen kräftige Niederschläge geben. In den Wintermonaten fallen drei Viertel der jährlichen Niederschlagsmenge. In dieser Jahreszeit gehören warme Jacken und wasserfeste Schuhe ins Reisegepäck.
Stromspannung
Aus israelischen Steckdosen fließt 220-Volt-Wechselstrom. Die Kontaktöffnungen bestehen aus zwei schräg gestellten Schlitzen. Entsprechende Adapter sind in deutschen und israelischen Fachgeschäften erhältlich.


