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Relevante Ministerien und ihre Zuständigkeiten

Folgende Ministerien sind für die Kinder- und Jugendpolitik besonders relevant:

Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung der Aufgaben der genannten Ministerien in den Bereichen "Kinder und Jugendliche".

Ministerium für Wohlfahrt und Soziale Dienste

Im Wohlfahrtsministerium unterstützen die Abteilungen ‚Individuelle und Soziale Dienste‘ sowie die ‚Kinder- und Jugendhilfe‘ die Maßnahmen der lokalen Sozialdienste und Sozialämter. Programme der ‚Einzel- und Familienhilfe‘ richten sich an Menschen in akuten Notlagen. Der Arbeitsbereich ‚Gemeinwesenarbeit, Stadtteilarbeit und Einwanderereingliederung‘ konzentriert sich auf Neueingewanderte sowie auf Bevölkerung im arabischen, drusischen und beduinischen Sektor. Der Bereich ‚Förderprogramme‘ organisiert Unterstützung in Fällen von Ausbildungsproblemen, Kriminalität und Gewalt. ‚Rehabilitationshilfe‘, ‚Berufsförderung‘ und ‚Tagesförderzentren‘ unterstützen straffällig gewordene Jugendliche, Schuldistanzierte und Obdachlose. Der Bereich ‚Hilfe für Drogenabhängige‘ koordiniert mehr als 160 Entziehungszentren.

An sozial benachteiligte Familien richtet sich die ‚Hilfe für Mädchen und junge Frauen‘. Die ‚Jugendbewährungshilfe‘ verantwortet die Arbeit mit minderjährige Jugendlichen und ihren Bewährungshelfenden. Zuständig für außerfamiliäre Unterbringungen in staatlichen oder privaten Heimen ist der Arbeitsbereich ‚Jugendschutz‘. Die Abteilung ‚Menschen mit geistigen Behinderungen‘ unterstützt die Integration im Umfeld der gewohnten Familie und Gemeinde. Im Arbeitsbereich ‚Freiwilligenarbeit‘ werden ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer koordiniert, die sich in Projekten für Kinder, Alte und Behinderte, in Einwanderungszentren, Gesundheitswesen, Umweltschutz, Bürgerinitiativen und Unfallhilfe engagieren.

Ministerium für Erziehung

Im Erziehungsministerium ist vor allem das Amt ‚Gesellschaft und Jugend‘für außerschulische Erziehung und Bildung zuständig in Gemeindezentren, Jugendhäusern, Jugenddörfern und Jugendverbänden, in nachmittags genutzten Schulgebäuden und auf der Straße. Spezielle Programme richten sich an religiöse Gruppen und ethnische Minderheiten wie russische, arabische, äthiopische, drusische und beduinische Bevölkerungsteile. Im Amt ‚Pädagogik‘ werden Lehrpläne und Programme für Kinder- und Jugendbildung entwickelt und ein jeweiliges Jahresthema für die pädagogische Arbeit festgelegt. Die ‚Publikationsabteilung‘ gibt Informations- und Lehrmaterial zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen heraus.

Das Referat ‚Jugendförderung‘ koordiniert Unterstützung in sozialen und wirtschaftlichen Notlagen. Im Referat ‚Jugend- und Gemeinde‘ werden sozialpädagogische Programme für die Ortsgemeinde entwickelt. Das Referat ‚Staatlich-religiöse Erziehung‘ richtet sich speziell an religiöse Kinder- und Jugendliche. Es gibt auch eine Abteilung zur Unterstützung von Freiwilligen des Nationalen Freiwilligendienstes (Zivildienst) und von Teilnehmenden an Vorbereitungskursen der Armee. Das Ministerium für Erziehung ist auch zuständig für Fragen im Zusammenhang mit Sicherheit, Unfallschutz und Notsituationen und für Schulungsprogramme für Katastrophenfälle und zum Schutz gegen terroristische oder kriegerische Angriffe.

Ministerium für Einwanderung und Eingliederung

Israel ist ein Einwanderungsland. Das Einwanderungsministerium ist verantwortlich für die Aufnahme und Eingliederung von Neueingewanderten durch Unterstützung bei ihrer Übersiedlung nach Israel. Die Abteilung ‚Eingliederung in die Gemeinde‘ hilft bei der individuellen und familiären sozialen, kulturellen und sprachlichen Eingewöhnung. Das Referat ‚Studenten und Schüler‘ entwickelt in Zusammenarbeit mit der Jewish Agency (Sochnut) Programme zur Beratung in Fragen der weiteren schulischen und universitären Ausbildung.

Mit dem Referat ‚Eingliederung der Neueingewanderten aus Äthiopien‘ besteht ein Arbeitsbereich für die speziellen Bedürfnisse von Eingewanderten aus diesem afrikanischen Land. Das Ministerium hilft bei auftauchenden Problemen wie Planung und Vorbereitung der Einwanderung, Arbeits- und Wohnungssuche, Erziehung, Ausbildung und Weiterbildung.

Link
The Jewish Agency

Verteidigungsministerium

Das Verteidigungsministerium ist für die Sozial- und Erziehungsprogramme der israelischen Armee verantwortlich. Diese richten sich vor allem an sozial benachteiligte Gesellschaftsgruppen, Neueingewanderte und die jüdisch fromme Bevölkerung (Charedim). Das ‚Erziehungskorps‘ (Chel Chinuch) organisiert Ausbildungs- und Studienprogramme vor und während der Militärzeit, sie ermöglichen sprachliche Fortbildung, den Abschluss einer schulischen und beruflichen Ausbildung und die Qualifizierung für den Militärdienst und ein späteres Berufsleben.
Die ‚Jugendtruppen‘ (Gadna) unterstützen Jugendliche in sozialen Brennpunkten oder Haftanstalten. Die Schulen des ‚Vormilitärischen Ausbildungsprogramms‘ (Mechinot Kdam Zwajiot) dienen der Vorbereitung auf den Armeedienst. Das Erziehungsprogramm der ‚Pionierjugend‘ (Nachal) kombiniert Militärdienst mit einem Zivildienst in der Landwirtschaft. Im Programm ‚Lehrerinnen-Soldatinnen‘ (Morot Chajalot) werden Rekrutinnen während ihres Armeedienstes als Pädagoginnen in sozialen Projekten von Gemeindezentren, Bildungseinrichtungen oder Naturschutzprojekten tätig. Das Programm ‚Hesder-Jeschiwot‘ ermöglicht religiöse Rekruten, ihren Militärdienst mit religiösen Studien zu kombinieren. Das so genannte ‚Unterhaltungskorps‘ der Armee plant und organisiert kulturelle Aktivitäten und Veranstaltungen.

Link
http://www.chinuch.aka.idf.il/sip_storage/files/9/1619.pdf

Weitere Ministerien

Über die Arbeitsbereiche der oben vorgestellten Ministerien hinaus beschäftigen sich folgende weitere Ministerien mit wichtigen Bereichen von Kinder- und Jugendpolitik:

Links
Ministerium für Kultur und Sport (Hebräisch)
http://mcs.gov.il/Pages/default.aspx

Ministerium für Gesundheit (Englisch)
http://www.health.gov.il/ENGLISH/Pages/HomePage.aspx

Ministerium für Religiöse Dienste (Hebräisch)
http://dat.gov.il/Pages/HomePage.aspx

Ministerium für Inneres (Hebräisch)
http://www.moin.gov.il/Pages/default.aspx

Ministerium für Umweltschutz (Englisch)
http://www.sviva.gov.il/English/Pages/HomePage.aspx

Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Raumfahrt (Englisch)
http://most.gov.il/English/Pages/default.aspx

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Kinder- und jugendpolitische Schwerpunkte und Aktionsprogramme

Die aktuellen kinder- und jugendpolitischen Programme spiegeln die Vielfalt sozialer und politischer Herausforderungen der israelischen Gesellschaft wider. Sie lassen sich vereinfacht unter folgenden Stichworten zusammenfassen (die jeweiligen Links verweisen auf beispielhafte Themenschwerpunkte und Programme).

Einheit und Vielfalt

Dialog zwischen Säkularen und Religiösen. Foto: Website Gescher
Dialog zwischen Säkularen und Religiösen. Foto: Website Gescher

Beim Aufbau des jüdischen und demokratischen Staates Israel soll Kinder- und Jugendpolitik eine entsprechende individuelle und kollektive Identität stärken und verbindende Werte vermitteln. Besondere Schwerpunktthemen sind: Dialog zwischen religiösen und säkularen Bevölkerungsgruppen, Verständigung zwischen westlich-europäisch und orientalisch geprägten Israelis, Ausgleich sozialer Benachteiligung zwischen Menschen in Großstädten und Orten an der Peripherie des Landes, Durchsetzung von Frauen- und Minderheitenrechten, Begegnung zwischen den Generationen, Verbesserung der Beziehungen zwischen jüdischer und arabisch-palästinensischer Bevölkerung.

Links

Einwanderung und Zionismus

Nach Überzeugung der israelischen Mehrheitsgesellschaft soll der Staat Israel eine mögliche Heim- und Fluchtstätte für Jüdinnen und Juden aus aller Welt sein, besonders aus Ländern mit zunehmender Judenfeindschaft oder wirtschaftlicher Notlage. Die Eingliederung von Neueinwandernden aus verschiedensten Ländern und Kulturen hat hohe Priorität. Programme der Kinder- und Jugendarbeit fördern hebräische Sprachkenntnisse, berufliche Qualifikation und gesellschaftliche Integration mit dem Ziel eines gemeinsamen israelischen Selbstbewusstseins. Aktuelle Bedeutung hat die Arbeit mit Menschen aus Migrations- und Fluchtbewegungen Asiens und Afrikas.

Links

Toleranz und Demokratie

Mit der Förderung jüdischer und israelischer Identität ist die Vermittlung universeller demokratischer Werte verbunden. Erziehung zu Toleranz und Demokratie ist in einer Einwanderungsgesellschaft, deren Bevölkerung zu großen Teilen aus Ländern ohne ausgeprägte demokratische Traditionen stammt und die seit der Staatsgründung ständig in Bedrohungs- und Kriegssituationen lebt, eine zentrale Aufgabe. Entsprechende Bildungsprogramme widmen sich interkultureller Verständigung, Dialog, Konfliktvermittlung sowie Bürger- und Menschenrechtfragen. Sie wirken gegen Vorurteile und rassistische Einstellungen und fördern Zivilcourage.

Links

Bürgerschaft und Engagement

Ehrenamtliche Mitarbeit in sozialen, kulturellen und politischen Organisationen hat in Israel eine starke Tradition. Jugendpolitik will junge Menschen zu freiwilligem Engagement für Gemeinde, Gesellschaft und Staat motivieren. In zahlreichen gesellschaftlichen Bereichen des Landes finden sich Aufnahmeorganisationen und Einsatzstellen für ehrenamtliche Arbeit, auch in Form von Freiwilligendiensten zionistischer und anderer Organisationen im Ausland.

Regierung, lokale Behörden, Jugendbewegungen und Vereine entwickeln aktuelle Programme zur Aus- und Weiterbildung von in der Kinder- und Jugendarbeit Engagierten.

Links

Junge Frau mit israelischer Fahne.
Junge Frau mit israelischer Fahne.Bild: kharaziofficial / pixabay.com

Krieg und Frieden

Erfahrungen aus dem israelischen Alltagsleben mit Gewalt, Terror und Krieg sind für Kinder- und Jugendarbeit besondere Herausforderungen. Es braucht Räume und Gelegenheiten, Ängste, Wut und Zweifel zum Ausdruck zu bringen und mit anderen auszutauschen. Verschiedene Programme versuchen, Bedrohungsgefühlen und Resignation entgegenzuwirken und Hoffnung auf Frieden und jüdisch-arabische Koexistenz zu stärken. Sie bemühen sich um eine Klärung der vielschichtigen Ursachen der Spannungen, um die Entwicklung einer Gesprächs- und Streitkultur sowie um eine größere Bereitschaft für Kompromisse.

Links

Erinnern und Gedenken

Viele jugendpolitische Programme bemühen sich um die Förderung des persönlichen und kollektiven Bewusstseins von der Gegenwart von Geschichte. Dabei kommt der Beschäftigung mit den Wurzeln der eigenen Familie und der Geschichte ihres Heimatortes große Bedeutung zu. In der israelischen Gedenk- und Erinnerungsarbeit nimmt die Katastrophe des nationalsozialistischen Judenmordes (Schoa) eine überragende Bedeutung ein. Bei der Einordnung in den größeren Zusammenhang von Judenfeindschaft und Geschichte Israels ist das Spannungsverhältnis zwischen jüdischen und universellen Lehren aus der Geschichte eine Herausforderung für die pädagogische Arbeit.

Links

Todesgefahr Ecstasy. Grafik: Website Regierungsbehörde für Kampf gegen Drogen
Todesgefahr Ecstasy. Grafik: Website Regierungsbehörde für Kampf gegen Drogen

Gewalt und Drogen

Gewalt gegen Kinder- und Jugendliche sowie Kriminalität, Drogenmissbrauch und Gewalt von Jugendlichen sind aktuelle und breit diskutierte Problemfelder. Fälle sexuellen Missbrauchs in Politik, Schulen und Armee bewegen immer wieder die Öffentlichkeit. Kinder- und Jugendpolitik reagiert durch Aufklärungs- und Beratungsarbeit und mit Anti-Gewaltprogrammen. Staatliche Einrichtungen, gemeinnützige Vereine und Stiftungen betreiben Informations- und Unterstützungskampagnen für Jugendliche gegen Gewalt, zur Gesundheitsvorsorge und bieten Hilfen in Krankheits- und Notfällen. Besondere Schwerpunkte liegen in Suchtprävention und Antidrogenberatung.

Link
Ich bin gegen Gewalt (Ana) – Präventionsprogramm des Erziehungsministeriums für Kinder und Jugendliche (Englisch)

Umwelt und Natur

Israelis fühlen sich traditionell stark mit ihrem Land und der Schönheit der Natur verbunden. Das Prinzip des Lernens über und in Natur ist in der Kinder- und Jugendarbeit stark verbreitet. Das Umweltministerium arbeitet eng mit örtlichen Bildungseinrichtungen, Gemeindezentren, Jugendbewegungen sowie Natur- und Umweltschutzgruppen zusammen. An vielen Orten des Landes organisieren ‚Erziehungszentren für Umwelt‘ Lernprogramme zu ökologischen und umweltpolitischen Themen. Dazu gehören auch Aktivitäten und Veranstaltungen wie Schulwettbewerbe, Jugendwanderungen und Foto- oder Kunstprojekte, auch in internationalen Kooperationsprojekten.

Links

Bildung und Arbeit

Jugendliche mit mangelnder oder abgebrochener Schulbildung gibt es vor allem in eingewanderten Familien, in sozial benachteiligten arabischer Dörfern sowie in der fromm-jüdischen Bevölkerung (Charedim), deren Schulen den allgemeinen staatlichen Fächerkanon ignorieren und sich auf Bibel- und Religionskunde konzentrieren. Auf dem israelischen Arbeitsmarkt haben diese Jugendlichen kaum Chancen. Bildungsprogramme zur schulischen und beruflichen Qualifizierung legen großen Wert auf sprachliche Qualifikation, mathematische und naturwissenschaftliche Kenntnisse und computertechnische Fähigkeiten. Sie versuchen besonders, junge Frauen zu erreichen.

Link
Eine andere Lektion (Schiur Acher) – Lernprogramme für sozial benachteiligte Jugendliche (Englisch)

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Kinder- und jugendpolitische Einrichtungen und ihre Kompetenzen

Leo Baeck-MATNASS in Haifa. Grafik: Website HACHEWRA LMATNASSIM 18.6.08
Leo Baeck-MATNASS in Haifa. Grafik: Website HACHEWRA LMATNASSIM 18.6.08

Auf städtischer und gemeindlicher Ebene sind die jeweiligen Ämter für Jugend, Sport und Freizeit für Jugendhilfe und Jugendpolitik zuständig. Sie entwickeln kulturelle, sportliche und pädagogische Programme für die Arbeit in Gemeindezentren, Sommer- und Freizeitprogrammen, Kultur- und Sportveranstaltungen und sozialen Diensten. Dabei kooperieren sie mit den örtlichen Vertretungen der jeweils zuständigen Ministerien.

In allen Landesteilen verbreitet sind die Zentren für Kultur, Jugend und Sport (Matnass, Plural: Matnassim) mit über 800 Zweigstellen. Als ihr Dachverband fungiert die Vereinigung der Gemeindezentren. Sie kooperieren mit jeweils zuständigen Ministerien sowie städtischen und gemeindlichen Behörden.

Die Gemeindeschule (Beit Sefer Kehilati) ist eine verbreitete pädagogische Einrichtung der außerschulischen Bildungsarbeit. Nach Beendigung des Unterrichts fungieren Gelände und Räume der Schulen als Gemeindezentren für Jugendliche des Ortes. In ihnen wird Jugendarbeit mit Gemeinwesen-, Eltern- und Schul-Arbeit verknüpft.

Kinder- und Jugendliche können in Kinder- und Jugenddörfern oder Internaten (Pnimiot), bei Gefährdung in geschlossenen oder offenen Schutzheimen, bei körperlich oder geistigen Beeinträchtigungen oder Lernproblemen und Verhaltensauffälligkeiten in Einrichtungen der Sonderpädagogik untergebracht werden.

Außerschulische Erziehungs- und Bildungsarbeit in Israel wird auch stark durch Programme von Nichtregierungsorganisationen (NGO) geprägt. Die meisten haben sich jeweils auf besondere Schwerpunktthemen und Aktivitäten spezialisiert.

Verschiedene gesellschaftspolitische Gruppen und Strömungen in Israel unterhalten eigene Bildungsstätten und Tagungshäuser mit auch jugendpolitischer Zielsetzung, die von Organisationen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit genutzt werden. Jugendleiterinnen und Jugendleiter werden oft in Bildungseinrichtungen der großen Jugendverbände ausgebildet.

Links
Beit Berl – Pädagogische Hochschule und Bildungszentrum für Jugendarbeit (Englisch)
Givat Haviva – Bildungs- und Seminarzentrum der Kibbuzbewegung (Englisch)
Rutenberg-Institut – Bildungsstätte für Jugend- und Fachkräfteseminare (Englisch)
Dialog-Institut – Bildungsstätte für interkulturelle Begegnungen

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Nationale und regionale Kinder- und Jugendräte

Im Rat der Jugendbewegungen (Moezet Tnuot Hanoar) sind die großen überregionalen Jugendbewegungen des Landes zusammengeschlossen. Er ist der wichtigste jugendpolitische Dachverband Israels. Seine Mitgliedsverbände sind auf örtlicher Ebene in Räten der Jugendbewegungen (Moazot Tnuot Hanoar) der jeweiligen Gemeinden organisiert. Nähere Informationen zur Arbeit der Jugendbewegungen im folgenden Abschnitt über Jugendarbeit – Jugendverbandsarbeit.

Link
Jugendbewegungen in Israel - Newsletter der Botschaft des Staates Israel 31.08.2012

Seminar der lokalen Jugendräte in Pequiin, Chanuka 2006. Foto: Homepage CHEWRA WENOAR 28.12.06
Seminar der lokalen Jugendräte in Pequiin, Chanuka 2006. Foto: Homepage CHEWRA WENOAR 28.12.06

Auf örtlicher Ebene sind die Schülerräte (Moazot Talmidim) aktiv. Sie vertreten die Interessen der Schülerschaft gegenüber der Schulleitung und praktizieren demokratische Prinzipien innerhalb der Schule. Delegierte werden in die regionalen Schüler- und Jugendräte entsandt. Ihre Vertreterinnen und Vertreter beteiligen sich an Sitzungen von Gemeinderäten, der Erziehungskommissionen des Erziehungsministeriums und des Parlaments. Das Referat für ‚Schul- und Jugendräte‘ im Erziehungsministerium unterstützt die Arbeit in Schulen, Gemeindeeinrichtungen und Jugendverbänden.

Der nationale Schüler- und Jugendrat (Moezet Talmidim Wenoar Arzit) ist die Gesamtvertretung von Schülerschaft und Jugendlichen des Landes. Er setzt sich aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern zusammen.

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