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Zentrale Einrichtungen und Organisationen

Die nationale Zuständigkeit für die internationale Jugendarbeit liegt beim Büro des Premierministers (Cabinet Office). Der Bereich des internationalen Jugendaustausches fällt in die Zuständigkeit des Ressorts der Politik für eine geschlossene Gesellschaft (Policies on Cohesive Society). Die direkt dem Büro des Premierministers unterstellten internationalen Jugendaustauschprogramme sind: International Youth Development Exchange Program, Japan-China Youth Friendship Exchange Program, Japan-Korea Youth Friendship Exchange Program, Ship for World Youth Program, Ship for Southeast Asian Youth Program, 21st Century Renaissance Youth Leaders Invitation Program, Young Core Leaders of Civil Society Groups Development Program.
Das Center for International Youth Exchange (CENTERYE) führt die internationalen Austauschprogramme im Auftrag des Cabinet Office durch.
Die International Youth Exchange Organization of Japan (IYEO) wurde 1959 von ehemaligen Teilnehmenden der internationalen Jugendaustauschprogramme des Cabinet Office der japanischen Regierung gegründet und agiert seither als Alumni Organisation.

Daneben ist auch das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten für kulturellen Austausch und Überseekooperationen im Jugendbereich zuständig. In der Zuständigkeit des japanischen Außenministeriums liegen die folgenden Austauschprogramme, die auch für deutsche Teilnehmende offen sind: 

  • Global Youth Exchange (GYE) Program, 
  • Asia-Europe Young Leaders Symposium, 
  • Working Holiday Programmes in Japan, 
  • Japan Exchange and Teaching (JET) Programme. 

Zwei wichtige Organisationen im Bereich der internationalen Jugendarbeit und der bi- und multilateralen Zusammenarbeit sind das National Olympics Memorial Youth Center (NYC) und die National Assembly for Youth Development (NAYD)
Das NYC wurde 1965 geschaffen und ist seit 2008 unter dem Dach der National Institution for the Promotion of Youth Education (NIYE) tätig. NYC ist unter anderem für den internationalen Austausch der im NIYE vereinigten Institutionen zuständig. 
Die National Assembly for Youth Development (NAYD) wurde 1966 unter Initiative des Büros des Premierministers und von freiwilligen Organisationen gegründet. Seit 1975 arbeitet NAYD im Auftrag des Büros des Premierministers und ist teilweise zuständig für die Organisation und Koordination staatlicher Jugendaustauschprogramme. Weitere Aufgabenbereiche sind: 
- Kontaktaufnahme mit entsprechenden internationalen Jugendverbänden, 
- Organisation von Homestay-Programmen, 
- Einladung Jugendlicher aus Entwicklungsländern.

Liste von Verbänden, die in der internationalen Jugendarbeit aktiv sind: http://web-japan.org/links/international/youth/others.html

Im Ministerium für Erziehung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie (MEXT) hat man sich unter dem Stichwort „International Education“ zur Aufgabe gemacht, junge Menschen für das Leben in einer internationalen Gesellschaft vorzubereiten und sie zu unabhängigem und weltoffenem Handeln zu befähigen. Maßnahmen die diesem Ziel dienen sind 1) verbesserte Bildung, um ein umfassenderes internationales Verständnis zu erlangen sowie das lehren von Fremdsprachen, 2) Förderung des internationalen Austauschs, 3) bessere Bildung für japanische Kinder im Ausland und 4) bessere Bildung für japanische Kinder, die aus dem Ausland zurück kommen und ausländische Kinder in Japan.

Das MEXT hat hierfür auch einen Aktionsplan zur Verbesserung der englischen Sprachkenntnisse bei japanischen Schüler(inne)n von der Grundschule bis zur Oberstufe entworfen, um sie so fit für internationale Kontakte zu machen. (English Education Reform Plan corresponding to Globalization.)

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Zusammenarbeit mit Deutschland

Die jugendpolitische Zusammenarbeit mit Japan blickt auf eine langjährige erfolgreiche Tradition zurück. Sie nahm ihren Anfang in den Fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Die von Ministerpräsident Ryûtarô Hashimoto und Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl am 20. Juni 1997 in Denver unterzeichnete gemeinsame Erklärung zur Intensivierung des Deutsch-Japanischen Jugend- und Personenaustausches setzte einen neuen Schwerpunkt in den bilateralen Beziehungen. Auf Grundlage dieser Erklärung besteht seit Ende 1997 am Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) die Koordinationsstelle für den Deutsch-Japanischen Jugendaustausch. Koordinatoren sind der Generalsekretär und der Stellvertretende Generalsekretär des JDZB.

Seit 2005 greift für das Deutsch-Japanische Studienprogramm eine neue Programmstruktur. Stärker als bisher steht der themenspezifische Fachaustausch im Vordergrund der Maßnahme, um gezielter wichtige Impulse für die jeweils aktuellen Themen der nationalen Jugendarbeit zu erhalten.

Daher werden seit 2005 zwei thematisch ausgerichtete Studienprogramme auf deutscher Seite gemeinsam sowohl von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. als auch vom Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) verantwortlich geleitet. Die japanische Partnerorganisation ist das National Olympics Memorial Youth Center (NYC) der National Institution for Youth Education (NIYE). Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH), die Deutsche Sportjugend (DSJ) sowie die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) führen ihre Programme nun in Eigenregie durch. Die jeweiligen Partnerorganisationen sind das Japanische Herbergswerk, die Japanische Sportjugend und der Japan Arts Council.

Übersicht über Jugendaustauschprogramme zwischen Japan und Deutschland (Stipendien, Praktika, Austausch etc.): www.de.emb-japan.go.jp/austausch/index.html

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Zusammenarbeit mit anderen Ländern

Im Rahmen des Japanese Youth Goodwill Mission Program nehmen jährlich rund 70 Jugendliche an Austauschmaßnahmen in fünf Regionen weltweit teil, in Südostasien, im Nahen Osten, in Afrika, Europa und Mittel- und Südamerika. In den besuchten Ländern wird das gegenseitige Verständnis zwischen der japanischen und der lokalen Jugend durch die Besuche von Einrichtungen aus Kultur, Industrie, Bildung und Jugend sowie durch gemeinsame Aktivitäten wie freiwillige Arbeiten, Homestays und anderen Austausch mit der lokalen Jugend gefördert. Das Programm besteht seit 1959 und wurde 1994 reorganisiert und verbessert.

Ebenso pflegt Japan eine enge Zusammenarbeit mit der All China Youth Federation.

Japan arbeitet als UN-Mitglied in den dortigen Jugendstrukturen mit.

Im Rahmen des Academic Frontiers Student Exchange Promotion Program wurde der Austausch von japanischen und ausländischen Studierenden und Graduierten für Forschungszwecke gefördert.

Siehe auch Zentrale Einrichtungen und Organisationen

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