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Relevante Ministerien und ihre Zuständigkeiten

Auf staatlicher Ebene ist das Ministerium für Bildung und Wissenschaft (Izglītības un zinātnes ministrija) für die Umsetzung und Koordination der Jugendpolitik sowie die Entwicklung der Jugendarbeit verantwortlich. Für die Jugendpolitik zuständig ist die Abteilung für Politikinitiativen und -entwicklung. Amtierender Minister: Kārlis Šadurskis.

Mit Kabinettsbeschluss vom 2. Dezember 2008 wurde ein so genannter Jugendbeirat (Youth Advisory Council) geschaffen, der als beratendes Organ die Arbeit des für Jugend zuständigen Ministeriums unterstützt. Er trägt damit sowohl zur Entwicklung und Umsetzung einer koordinierten Jugendpolitik bei als auch zur Beteiligung der Jugendlichen an Entscheidungsprozessen und deren Mitwirkung in der Gesellschaft. Der Jugendbeirat tagt mindestens zweimal jährlich. Seit dem Amtsantritt der Ministerpräsidentin Laimdota Straujuma Anfang 2014 liegt die Zuständigkeit für den Jugendbeirat bei ihr. Mitglieder des Beirats sind: 

  • ein/e Vertreter/-in des für Jugend zuständigen Ministerium, 
  • ein/e Vertreter/-in des Innenministeriums,
  • ein/e Vertreter/-in des Ministeriums für Wohlfahrt, 
  • ein/e Vertreter/-indes Gesundheitsministeriums, 
  • ein/e Vertreter/-in des Verteidigungsministeriums, 
  • ein/e Vertreter/-in des Lettischen Verbands der lokalen und regionalen Regierungen, 
  • ein/e Vertreter/-in des Nationalen Jugendrats, 
  • ein/e Vertreter/-in des Lettischen Studierendenvereins, 
  • fünf Vertreter/-innen von Jugendorganisationen. 

Auf kommunaler Ebene gibt es Jugendkoordinatoren bei der Verwaltung oder im Jugend- und Schülerzentrum. Jugendämter sind selten. Um die Jugendpolitik sowie die Jugendarbeit auf lokaler Ebene und in Übereinstimmung mit der nationalen Jugendpolitik langfristig zu fördern, wurden seit 2011 lokale Entwicklungspläne für die Jugendpolitik erstellt. 2013 erfolgte eine Evaluation der Fortschritte bei der Entwicklung der lokalen Jugendpolitik. Dafür wurde ein vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft entwickelter 'Index der Entwicklung der Jugendpolitik' verwendet. Danach hatten etwa 30 Kommunen lokale Entwicklungspläne beziehungsweise jugendpolitische Strategien entwickelt. 27 hatten noch nicht damit begonnen. 44 Kommunen arbeiteten an Strategien und daran, wie man den Bereich Jugend in Stadtentwicklungsprogramme beziehungsweise Aktionsplan einbinden kann.

Mehr Informationen zur Jugendpolitik in Kommunen in Lettland auf der Website http://www.jaunatneslietas.lv/en/youth-policy/youth-policy-in-local-governments

Quelle: Ministerium für Bildung und Wissenschaft Lettlands, Jaunatnes Lietas

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Kinder- und jugendpolitische Schwerpunkte und Aktionsprogramme

Im April 2009 wurden die Grundlagen der Jugendpolitik für den Zeitraum 2009-2018 vom Kabinett verabschiedet. Diese haben einen sektorübergreifenden Ansatz, der in folgenden Bereichen greift: 

  1. Koordination der Jugendpolitik,
  2. Jugendbeteiligung und sinnvolle Nutzung der Freizeit, 
  3. soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Jugend, Wettbewerbsfähigkeit und soziale Einbindung (Inklusion).

Die Verbesserung der Lebensqualität der Jugendlichen wurde in den Grundlagen der Jugendpolitik als Hauptzielsetzung der Jugendpolitik Lettlands definiert.

Die Schwerpunkte der Jugendpolitik Lettlands für 2014 (Übersetzung ins Deutsche) finden Sie hier in einem Dokument des lettischen Ministeriums für Bildung und Wissenschaft ...

Mehr zur Entwicklung der lettischen Jugendpolitik im Zeitraum 1990-2014 in einem Auszug (Übersetzung ins Deutsche) aus der Publikation Jaunieši Latvij? 2008–2013: Aktivit?te, Mobilit?te, L?dzdal?ba (Die Jugend Lettlands 2008-2013: Aktivitäten, Mobilität, Beteiligung) ...

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Nationale und regionale Kinder- und Jugendräte

Seit 1992 gibt es den Jugendrat Lettlands (Latvijas Jaunatnes Padome - LJP) mit 21 Jugendorganisationen (Stand: Oktober 2014) als vollen und 5 Jugendorganisationen als assoziierten Mitgliedern. Der LJP ist ein Verein, der keine bezahlten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat und nicht vom Staat finanziert wird, also auf rein freiwilliger Basis funktioniert. Einzelne Projekte werden durch Teilnehmergebühren, Zuschüsse vom Bildungs- und Wissenschaftsministerium und der Stadt Riga finanziert. Der LJP vertritt die lettischen Jugendlichen auf nationaler und internationaler Ebene und setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Jugendlichen ein.

Auf regionaler Ebene gibt es keine umfassenden Jugendräte oder Jugendringe.

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Informationen zur Jugendpolitik in Lettland finden Sie auch im YOUTH WIKI der Europäischen Kommission.

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