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Aktionsfelder im Kinder- und Jugendbereich - Österreich

Hier gibt's Infos zu Aktionsfeldern im Kinder- und Jugendbereich in Österreich. Mehr lesen unter:

Bildung und Beschäftigung

Bildung

Informationen zum Bildungswesen in Österreich bietet das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung auf seiner Internetseite. Auch in der Europäischen Enzyklopädie zu nationalen Bildungssystemen EURYPEDIA und unter www.bildung-weltweit.de finden Sie Informationen zu Österreich.

Ebenso bietet der nationale Bildungsbericht 2015 Informationen über das Schulsystem und bildungspolitische Schwerpunktthemen in Österreich.

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Beschäftigung

Ein wichtiges Ziel der österreichischen Regierungen in den letzten Jahren war und ist die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.

Laut EUROSTAT lag die Arbeitslosigkeit der 15- bis 24-Jährigen in Österreich im Jahr 2017 bei 9,8 % (April 2018: 9,9%). Österreich liegt damit auf dem 4. Platz innerhalb der EU nach Deutschland, der Tschechischen Republik und den Niederlanden. Die Bundesregierung Österreichs begründet dies mit einem großen Angebot an Programmen für Jugendliche und mit dem funktionierenden System der dualen Ausbildung, das sich bewährt habe.

Es ist weiterhin ein wichtiges Ziel der Arbeitsmarktpolitik Jugendliche und junge Erwachsene gut auszubilden. Junge Arbeitnehmer/-innen sollen gezielt bei der Berufsausbildung sowie beim Nachholen von Bildungsabschlüssen und ergänzenden Qualifizierungen Hilfestellung erfahren.

"AusBildung bis 18"

Aufgrund einer Schulpflicht von nur neun Jahren, liegt Österreich am unteren Ende der Schulfpflichtjahre. Eine Mindestausbildungsdauer schien daher unumgänglich und so wurde in der letzten Legislaturperiode im Regierungsprogramm verankert, dass alle Jugendlichen unter 18 Jahren möglichst eine Ausbildung abschließen sollten, die über die Pflichtschulzeit hinaus geht.

Im Rahmen des Vorhabens "AusBildung bis 18" ist jede/r Jugendliche verpflichtet nach dem 9. Schuljahr, eine weiterführende Schule oder Ausbildung zu besuchen.

Zentrale Angebote der AusBildung bis 18 sind:

Für die „AusBildung bis 18" sind ab 2020 zusätzlich rund € 57 Mio. vorgesehen; im Jahr 2018 stehen zusätzlich € 53 Mio. für die Unterstützung Jugendlicher bei der Erlangung eines weiterführenden Abschlusses zur Verfügung.

Arbeitsmarktpolitik für junge Erwachsene: „Ausbildungsgarantie bis 25“

Seit dem 01.01.2017 liegt für junge Österreicher mit dem Programm „Ausbildungsgarantie bis 25" der Fokus verstärkt auf Bildung und Ausbildung als Schlüssel nachhaltiger Arbeitsmarktintegration.
Die Zielgruppe sind junge Erwachsene (zwischen 19 und 24 Jahre alt), die als arbeitslos vorgemerkt sind bzw. lediglich über einen Pflichtschulabschluss verfügen (ca. 43% aller Arbeitslosen dieser Altersgruppe).

2017 wurde mit diesem Programm rund 12.000 jungen Menschen zusätzlich eine Ausbildungsperspektive geboten. Auch 2018 stehen für dieses Programm € 37 Mio. bereit.

Im Jahr 2017 setzte die Bundesregierung für die Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche insgesamt ein Budget von € 868 Mio. ein.

Weitere Programme und Aktionen können auch im Bericht "Jugend und Arbeit in Österreich (Berichtsjahr 2016/2017)" nachgelesen werden.

Links

de.statista.com - Statista Jugendarbeitslosenstatistik Graphische Darstellung EU28 (April 2018)

ec.europa.eu/eurostat - Eurostat Jugendarbeitslosenstatistik Graphische Darstellung EU28 (15-24 Jährige, 2017)

www.sozialministerium.at - Arbeitsmarktpolitik Jugendliche und junge Erwachsene Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz - 

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Gesundheit und Wohlbefinden

Gesundheit

Der 6. Bericht zur Lage der Jugend konstatiert: 

Die Zahl der armutsgefährdeten Jugendlichen zwischen 10 und 27 Jahren wird von den Forschern auf rund 236 000 geschätzt. Das entspricht knapp einem Viertel aller armutsgefährdeten Menschen in Österreich. Damit sind rund 13 % der Jugendlichen zwischen 10 und 27 Jahren armutsgefährdet. 15 % der jugendlichen Personen, hat die Forschung ergeben, werden als stark kaufsuchtgefährdet und weitere 29% als deutlich kaufsuchtgefährdet eingestuft. In der Altersgruppe der jungen Erwachsenen sind junge Frauen etwas stärker von Kaufsucht gefährdet.

Österreichische Jugendlichen beschreiben die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung großteils positiv. Zwei von drei Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren sagen, dass sie zuhause immer sagen dürfen, was sie denken. Rund jede/r Zweite dieser Altersgruppe fühlt sich zuhause sicher und geborgen. Vier von zehn 11- bis 18-jährigen beschreiben ihre Eltern als verständnisvoll, wenn die Kinder sich mit Problemen an sie wenden.

In der Freizeit stehen gemeinsame Unternehmungen mit Freund(inn)en ganz oben. Diese sind aber meist mit der Nutzung von Medien verbunden, also Musikhören, Fernsehen, Videos und DVDs anschauen, ins Kino gehen und im Internet surfen. Auch der Sport ist eine beliebte Freizeitaktivität, wird aber zunehmend außerhalb von Vereinen betrieben. Es geht mehr um Körper- und Bodystyling.

Die Agentur für Jugendmarketing tfactory ist auf die Lebenswelten junger Zielgruppen spezialisiert. Erfasst werden unter anderem Einstellungen, Werthaltungen, Freizeitaktivitäten, Konsumpräferenzen bis hin zu den unterschiedlichen Musikvorlieben der 11- bis 35-Jährigen.  

Alle vier Jahre beauftragt das Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) eine Studie zur sozialen Lage der Studierenden in Österreich, zuletzt 2015. Die Ergebnisse lagen im Mai 2016 vor.

Die Auseinandersetzung der Sozialforschung mit dem Drogenkonsum Jugendlicher hat in Österreich keine ausgeprägte Tradition im Sinne von Routineerhebungen. Es gibt jedoch seit den Siebzigerjahren vereinzelte Konsumstudien, die Aufschlüsse über die Anzahl drogenerfahrener Jugendlicher geben. Die entsprechenden Daten sind daher, umgelegt auf die gesamte österreichische Jugend, sehr vorsichtig zu verwenden.

Alkohol
Die Zahlen der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Graz (Müller, 2005) über alkoholrauschbedingte Aufnahmen von Kindern und Jugendlichen ergeben, dass die Zahl von wenigen Fällen bis 1994 rapide bis 2001 angestiegen ist (von 13 Fällen auf 142 Fälle pro Jahr) und dass diese Zahl seit dem 2001 wieder leicht rückläufig ist. Die Zahl der aufgenommenen Jungen und Mädchen ist dabei relativ ausgewogen.
(Quelle: http://www.api.or.at/akis/jugend%20und%20alkohol/rauschtrinken.htm, Zugriff 14.9.07)

„Die jetzt in den Bundesländern gestarteten Initiativen im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch sind der Beweis dafür, dass dieses Thema sehr ernst genommen wird und alle, egal ob in der Politik oder der Wirtschaft, an einem Strang ziehen", so die Jugendministerin Kdolsky. Als positive Beispiele führt die Ministerin die ursprünglich aus Kärnten stammende und von ihr für eine bundesweite Umsetzung aufgegriffene Idee für farblich codierte Personalausweise; die in Wien angedachten Alkoholverbotszonen; das bereits bestehende Alkoholverbot am Salzburger Rudolfskai; ein Pilotprojekt im LKH Bregenz, bei dem Kindern, Jugendlichen und deren Eltern im Falle einer durch Alkoholmissbrauch verursachten Einlieferung ins Krankenhaus direkt vor Ort Hilfe durch Sozialarbeiter der Caritas angeboten wird, sowie Kassen-Warnsysteme, die von großen Handelsketten bereits im Einsatz sind bzw. derzeit getestet werden. 

Auf der Landesjugendreferentenkonferenz vom 30. März 2007 wurde der Beschluss gefasst, die Angleichung der Jugendschutzbestimmungen bei Alkoholkonsum zu empfehlen, die derzeit in den einzelnen Bundesländern Österreichs unterschiedlich gehandhabt werden. Auch heute (2018) gelten noch unterschiedliche Altersgrenzen z.B. in Bezug auf den Konsum von gebranntem Alkohol in den einzelnen Bundesländern.

Cannabis
Von jenen Jugendlichen, die schon einmal illegale Drogen probiert haben, hat ein überwiegender Anteil (Probier-)Erfahrungen mit Hanfprodukten. Die Werte bezüglich der Probiererfahrung mit Cannabis unterscheiden sich jedoch in den verschiedenen Studien erheblich und liegen zwischen 21,3% und 7,7%.

Ecstasy
Die Modedroge Ecstasy hat unter Österreichs Jugendlichen seit Anfang der Neunzigerjahre Einzug gehalten. Das Aufkommen und die Verbreitung von Ecstasy scheint die wesentlichste Veränderung im Drogenkonsum Jugendlicher darzustellen. Insgesamt gibt es Hinweise dafür, dass es eine leichte Tendenz weg von Opiaten hin zu Ecstasy und Cannabis gegeben hat. 

Die Ecstasy Welle hat zwar mittlerweile ihren Höhepunkt überschritten, jedoch ist dieser Stoff als auch andere Designerdrogen noch nicht von österreichischen Tanzflächen verschwunden. Sie haben - nicht zuletzt bedingt durch das Verschwimmen der Grenzen zwischen Techno- und Discoszene - die abgelegenste Dorfdisco erreicht und warten wohl zurzeit noch darauf, von der nächsten Modedroge abgelöst zu werden.
(Quellen: 3. Bericht zur Lage der Jugend in Österreich, BMUJF 1999)

Links
www.api.or.at/sp/download.htm – Forschungsergebnisse zum Thema Suchtverhalten bei Jugendlichen in Österreich 
www.oif.ac.at/fileadmin/OEIF/Jour_Fixe/2012_Jourfixe_Migration_Jugend.pdf - Vortrag von Sonja Dörfler (Österreichisches Institut für Familienforschung) zu den Lebenskonzepten und -verläufen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund in Österreich

Sport

Für die Förderung des Sports, sowohl des Breiten- als auch des Schul- und Spitzensports, ist in Österreich die Sportsektion beim Bundesministerium Öffentlicher Dienst und Sport zuständig. Für die Sportausübung steht der Bevölkerung neben gewerblich organisierten Instituten vor allem der in Vereinen und Verbänden organisierte Sport, der hauptsächlich auf dem ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder beruht, zur Verfügung. Die Förderungen des Staates tragen dazu bei, dass die Sportorganisationen ihren gesellschaftspolitischen Beitrag im Rahmen der sozialen Integration, Jugendarbeit oder Gesundheitserziehung auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene leisten können. Grundlage der Finanzierung des österreichischen Breiten- und Spitzensports sind die Einnahmen aus Lotterien und Glücksspiel. Diese Sportförderung ist im Glücksspielgesetz verankert. Seit 2011 ist der jährliche garantierte Mindestbetrag 80 Millionen Euro. Seit 2018 werden die Sportförderungsmittel von der Bundes-Sport GmbH (BSG) verwaltet und nach einem exakten Schlüssel an den Breiten- und Spitzensport verteilt.

Österreich setzt verstärkt auf die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Sport und Bildungsbereich, angefangen im frühkindlichen Bereich bis hin zu den weiterführenden Schulen. Hier unterstützen hauptsächlich die Dachverbände des österreichischen Sports ASKÖ (Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich), ASVÖ (Allgemeiner Sportverband Österreich) und Sportunion Österreich

Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) ist die nicht-staatliche Dachorganisation des österreichischen Sports, die die Interessen des Sports in Österreich und in internationalen Organisationen vertritt. Sie ist die zentrale Koordinations- und Beratungsplattform innerhalb des österreichischen Sportsystems.

Die Vielzahl von Fachverbänden vom Amateurboxen bis zum Wasserspringen - allerdings nicht immer flächendeckend – bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich aktiv sportlich zu betätigen. Unter den vereinsmäßig organisierten Sportarten stehen Fußball und Tennis - zumindest, was das Angebot betrifft - an erster Stelle. Darauf folgen Eislaufen, Dart, Langlaufen und Volleyball.

Links
www.jugendsport.at - Jugendsportseite der Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich (ASKÖ)
www.tagdessports.at - Website zum Tag des Sports, der seit 2000 ausgerichtet wird
www.bundeskanzleramt.gv.at - Regierungsprogramm Österreichs 2017-2022 > Sport (Seite 87)
www.lotterien.at - Österreichische Lotterien Sportförderung

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Partizipation und Citizenship

Politische Bildung

Die politische Bildung in Österreich nimmt sowohl in der schulischen als auch außerschulischen Arbeit eine bedeutende Stellung ein. 1978 gab es einen Grundsatzerlass zu dem Unterrichtsprinzip Politische Bildung an österreichischen Schulen. Darin sind als wesentliche Anliegen der politischen Bildung definiert: Erziehung zu einem demokratisch fundierten Österreichbewusstsein, zu einem gesamteuropäischen Denken, zu einer Weltoffenheit, die vom Verständnis für die grundlegenden Probleme der Menschheit getragen sind. Im Grundsatzerlass werden als Basis der Vermittlung von politischer Bildung genannt: Vermittlung von Wissen und Kenntnissen, Entwicklung von Fähigkeiten und Einsichten, Weckung von Bereitschaft zu verantwortungsbewussten Handeln und aktiver Mitgestaltung. Politische Bildung ist an österreichischen Schulen im Lehrplan verankert.

(Quelle: „Politische Bildung in Österreich. wie wer was.“ BMBWK, 2005)

Die vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur organisierte Aktion Österreichs Jugend lernt ihre Bundeshauptstadt kennen (Wien-Aktion) dient der staatsbürgerlichen Erziehung und politischen Bildung der österreichischen Jugend und soll während eines einwöchigen Aufenthaltes die historisch-politische, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung Wiens in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erklären sowie die Zusammengehörigkeit von Bundeshauptstadt und Bundesländern verständlich machen. 

Beispiele von Mitbestimmungsinitiativen sind:

  • Die ARGE Partizipation wurde im Jahre 1991 eingesetzt und arbeitet im Auftrag der Landesjugendreferentenkonferenz. Hier sind alle österreichischen Landesjugendreferate, das Amt für Jugendarbeit der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol und die Jugendpolitische Grundsatzabteilung im Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz als Mitglieder vertreten.
  • Mit dem Modell der Jugendbefragung in Salzburg wurden Jugendliche in einem über drei Jahre währenden Prozess mittels der Diskussion in Arbeitskreisen beziehungsweise Zukunftswerkstätten und Fragebögen in die Entscheidung über Gesetzesänderungen mit einbezogen. Grundlegenden Anteil an dieser Aktion hat die Anlaufstelle für Jugendfragen Akzente Salzburg

Im Bereich der politischen Jugendbildung hat der Dialog mit den osteuropäischen Ländern - seit deren Öffnung - einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren. Das Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend widmet dem Austausch über Jugendpolitik auf allen widmet dem Austausch über Jugendpolitik auf allen Ebenen besonderes Augenmerk und fördert Begegnungsmöglichkeiten zwischen jungen Menschen aus Österreich und den osteuropäischen Nachbarländern. 

Zentrum polis bietet die umfangreichste österreichische Informationsplattform zur Politischen Bildung, Menschenrechtsbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Bildung für Verbraucher/-innen im Netz und richtet sich hauptsächlich an Lehrkräfte, die politische Bildung im Rahmen ihrer Unterrichts vermitteln, ist aber auch mit in der politischen Bildungsarbeit tätigen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen, Universitäten tätig.

Die Bundesjugendvertretung setzt sich in ihrer Initiative bildung.macht.politik für den umfassenden Ausbau der politischen Bildung in Österreich ein. Mehr Informationen unter http://www.jugendvertretung.at/themen/initiative-politische-bildung.html

In einem breiten "Bündnis für mehr Politische Bildung" setzen sich 34 Organisationen für den Ausbau der politischen Bildung in Schulen, Lehrer/-innenausbildung und Jugendarbeit ein. Mehr Informationen zu den Forderungen und den Bündnispartnern unter http://www.jugendvertretung.at/themen/2720.html

Links
www.vote4future.at - Kampagne der Bundes-Jugendvertretung zum Thema Wahlen
www.jugendinfo.at/cms/front_content.php?idcat=69 - Österreichisches Jugendportal mit Informationen zur politischen Bildung
http://isneu.informatikserver.at/index.php/component/content/article/16/18676-europalinks-vom-oesterreichischen-bildungsministerium - Links zum Thema Europa, zusammengestellt vom österreichischen Bildungsministerium
www.polipedia.at - multimediale Wiki-Plattform zu den Themen Demokratie, Politik und Partizipation

Freiwilliges Engagement

Informationen zum Thema "Freiwilliges Engagement (Voluntary Activities)" erhalten Sie im European Knowledge Centre for Youth Policy unter https://pjp-eu.coe.int/en/web/youth-partnership/austria

und im Youth Wiki, der Online-Enzyklopädie zu Jugendpolitik in Europa unter Punkt 2: Voluntary Activities (auf Englisch) https://eacea.ec.europa.eu/national-policies/en/content/youthwiki/2-voluntary-activities-austria

Fact Sheet 17 des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) in Kooperation mit der Medien-Servicestelle Neue Österreicher/-innen (MSNÖ): Freiwilligenarbeit in Österreich (2015) (PDF-Download, 1,35 MB)

Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des Freiwilligen Engagements in Österreich 2. Freiwilligenbericht (2015) - Österreichisches Sozialministerium

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Kultur und Kreativität

Eine Dachorganisation für den Bereich der kulturellen Kinder- und Jugendbildung ist nicht bekannt. 

Für den Bereich der außerschulischen, eher traditionellen, kulturellen Jugendbildung stehen folgende drei Initiativen mit hohem Bekanntheitsgrad in ganz Österreich:

  • Das Bundesjugendsingen findet alle drei Jahre regional beziehungsweise bundesweit mit Tausenden von teilnehmenden Jugendlichen statt. 2017 hat das Bundesjugendsingen in Graz stattgefunden.
  • Der jährlich stattfindende Bundes-Jugendredewettbewerb wird vom Kuratorium Österreichischer Jugendredewettbewerb betreut und wird von rund 5000 Jugendlichen wahrgenommen. 
  • Die Österreichischen Jugendtheatertage richten sich an Jugendliche unter 26 Jahren und zeigen nationale und internationale Entwicklungen des Jugend- und Schultheaters auf.

Ebenso finden sich Angebote der Landesjugendreferate, einzelner Organisationen oder Vereine für eine eher moderne kulturelle Jugendbildung.

Der Österreichische Bundesverband für außerberufliches Theater (ÖBV) versteht sich unter anderem als Informationsdrehscheibe auf nationaler und internationaler Ebene für 1700 außerberufliche Theatergruppen inklusive Schulgruppen mit rund 110 000 Spieler(inne)n. Er fördert die gesamte außerberufliche Theaterszene (Schule, Jugend, Amateure, Kinder, Senioren etc.) in Österreich und organisiert jährlich Kinder-, Jugend- und Schultheatertage.

Links
www.kunstkultur.bka.gv.at - Kunst und Kultur im Bundeskanzleramt
www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=53264 - Regierungsprogramm Österreichs 2013-2018 > Kunst und Kultur (Seiten 48-49)
www.kulturkontakt.or.at - eines der größten österreichischen Kompetenzzentren für kulturelle Bildung, Kulturvermittlung sowie für Bildungs- und Kulturkooperationen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa
http://de.wikipedia.org/wiki/Filmfestivals_in_Österreich - Informationen zu Kinder-/Jugend-Filmfestivals in Österreich

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Internationale Jugendarbeit und Mobilität

Zentrale Einrichtungen und Organisationen

Für die internationale jugendpolitische Zusammenarbeit ist die Abteilung Internationale Jugendpolitik im im Bundesministerium für Frauen, Familien und Jugend im Bundeskanzleramt zuständig.

Das Interkulturelle Zentrum ist für die Abwicklung des EU-Programms Erasmus+ Jugend in Aktion verantwortlich und nimmt somit die Funktion der österreichischen Nationalagentur wahr. Informationen zu Erasmus+ Jugend in Aktion sind erhältlich unter: www.jugendinaktion.at

Die Interessen der österreichischen Jugendorganisationen werden auf internationaler Ebene durch die Bundesjugendvertretung (BJV) vertreten, unter anderem im Europäischen Jugendforum.

IFA – Verein für Internationalen Fachkräfteaustausch richtet sich auch an Lehrlinge und Schüler/-innen. Das Aufgabenspektrum des IFA liegt im Angebot individueller Programme, Austauschmaßnahmen für Gruppen, Vergabe der Begabtenförderung und der Hilfestellung bei der Suche nach Praktikumsplätzen. IFA stellt im Rahmen des EU-Programms Leonardo Fördermittel zur Verfügung und unterstützt Betriebe beim Austauschprogramm ihrer Mitarbeiter/-innen.

Zusammenarbeit mit Deutschland

Ein jugendpolitisches Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Österreich besteht nicht.

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Zusammenarbeit mit anderen Ländern

Die internationalen Aktivitäten des Bundesministerium für Frauen, Familien und Jugend liegen zumeist auf multilateraler Ebene (Mitarbeit in Gremien der Europäischen Union, des Europarates, des Regionalen Kooperationsrat im Südosteuropäischen Kooperationsprozess, der UNO und anderen). Mit einigen Ländern bestehen im Rahmen von bilateralen Kulturabkommen auch Vereinbarungen über Jugendaustauschaktivitäten, derzeit mit: Albanien, Ägypten, Belgien, Brasilien, Bulgarien, China, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Guatemala, Indonesien, Italien, Kosovo, Kroatien, Luxemburg, Mazedonien, Mexiko, Montenegro, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, der Russischen Föderation, Serbien Slowenien, Spanien, der Slowakei, der Tschechischen Republik, Tunesien, Ungarn und USA. Darüber hinaus führt die Abteilung für Internationale Jugend- und Familienpolitik einige wenige ausgewählte Jugendprojekte mit bestimmten Ländern durch: mit Israel und den USA sowie mit Japan.

Zusammenarbeit mit Israel 
Das Projekt „Spurensuche / Back to the Roots" der Republik Österreich besteht seit 1994 und setzt sich zum Ziel, den Austausch zwischen Jugendlichen aus Israel, den USA und Österreich zu fördern. Insgesamt 15 Jugendliche aus Israel und den USA begeben sich gemeinsam mit 15 jugendlichen Österreicher(inne)n auf eine Reise durch Österreichs Landschaft und Vergangenheit, um nach Spuren ihrer vernichteten oder vertriebenen Familien zu suchen. Programm 2009: 
bmwa.cms.apa.at/cms/content/standard.html

Zusammenarbeit mit Japan
Das Programm International Youth Development Exchange Program (INDEX Program) wurde in Japan in den Fünfzigerjahren etabliert. Ziel dieses Jugendaustauschprogramms ist das Gewähren von Einblicken in die japanische Kultur, die Förderung von Freundschaft und Verständigung zwischen japanischen und ausländischen Jugendlichen und dadurch die Förderung von Völkerverständigung und internationaler Zusammenarbeit im Allgemeinen. Für 2018 ist Österreich wieder eingeladen.
Das Programm Young Core Leaders of Civil Society Groups besteht seit einigen Jahren und dient der Förderung der Zusammenarbeit von NGO-Netzwerken in speziellen Politiksektoren. Die letzten Besuche erfolgten 2015 und 2016.
2009 war das 140. Jahr der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Japan und Österreich. Vereinbart vom damaligen Ministerpräsidenten Koizumi und Bundeskanzler Dr. Schüssel fanden in beiden Ländern zahlreiche Jubiläumsveranstaltungen sowohl auf kultureller als auch wirtschaftlicher Ebene statt.
Für den Austausch zwischen Österreich und Japan im Herbst 2018, der im Rahmen des Jugend-Freundschaftsprogramms der japanischen Regierungen stattfindet, ruft das Bundesministerium für Jugend auf seiner Internetseite zur Bewerbung auf.

Österreich wirkt beim European Knowledge Centre for Youth Policy (EKCYP), der Wissensplattform von Europarat und Europäischer Kommission zur Jugend in Europa, mit. Die fünf großen Themenbereiche sind: ABC der Jugendpolitik (Country Information), Besseres Verständnis der Jugend, Information, Partizipation, Freiwilligendienste, Soziale Inklusion.

Ebenso stellt Österreich alle Informationen für das Youth Wiki, der Online-Enzyklopädie zu Jugendpolitik in Europa, bereit. Das Youth Wiki bietet Informationen zu Politik sowie Strukturen und Maßnahmen zur Unterstützung junger Menschen in 27 Ländern.

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Mobilität

Österreichische Jugendliche sind mobil. Ins Ausland reisen die Jugendlichen insbesondere privat oder in Form von organisierten Gruppenreisen (zum Beispiel Sprachaufenthalt). Auch Austauschprogramme sind bei vielen Jugendlichen Österreichs beliebt.

Österreich ist Mitglied in der European Youth Card Association (EYCA). Informationen zu Vergünstigungen mit der Europäischen Jugendkarte EURO26 (und jede Menge weiterer Informationen zu kulturellen Veranstaltungen, Reiseangeboten, ...) gibt es unter www.jugendkarte.at.

Ebenso ist Österreich Programmland im europäischen Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION. Die österreichische Nationalagentur für die Umsetzung des Programms ist das Interkulturelle Zentrum mit Sitz in Wien.

Weitere Informationen zu Österreich für junge Leute auf dem Europäischen Jugendportal: http://europa.eu/youth/AT_de

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Integration und Inklusion

Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Anfang 2012 lag der Anteil der Bevölkerung ausländischer Herkunft an der Gesamtbevölkerung bei rund 17,7 %. Bei den 20- bis unter 40-Jährigen lag der Anteil bei rund 23,7 %. Bei den Unter-20-Jährigen machten Personen ausländischer Herkunft einen Anteil von 13,7 % aus. Insbesondere bei der Bevölkerung afrikanischer Herkunft war ein niedriges Durchschnittsalter zu verzeichnen: Aus Äthiopien (22,7 Jahre) und Somalia (22,5 Jahre) stammende Personen waren besonders jung. Ebenfalls niedrig lag das Durchschnittsalter mit 30,0 Jahren bei der Bevölkerung russischer Herkunft. Hier handelte es sich größtenteils um Flüchtlinge aus Tschetschenien.
Quelle: Österreichischer Integrationsfonds, gesehen 4.10.12

Seit 2011 gibt es in Österreich ein Staatssekretariat für Integration, das im Bundesministerium für Inneres angesiedelt ist. Aufgabe des Staatssekretariats ist es, die Chancen und Herausforderungen von Integration aktiv anzugehen und zu einer Versachlichung des Themas beizutragen. Das österreichische Integrationskonzept setzt vor allem auf das Erlernen der deutschen Sprache sowie die Akzeptanz demokratischer Werte und der österreichischen Rechtsordnung. Außerdem wurde ein Nationaler Aktionsplan (NAP) für Integration verabschiedet. Erstmals wurden alle integrationspolitischen Maßnahmen von Ländern, Gemeinden, Städten, Sozialpartnern und dem Bund gebündelt. Österreich versteht Integration als Querschnittsaufgabe.

Der Nationale Aktionsplan sieht vor, insbesondere auch Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, vor allem der 2. und 3. Generation, Perspektiven zu eröffnen. Unter anderem soll es in Schulen verstärkt Initiativen und Workshops zur Gewaltprävention, zu Konfliktmanagement und gegen Mobbing bei Kindern und Jugendlichen geben. Außerdem sollen sich Schulen und Einrichtungen der Berufsberatung verstärkt an Jugendliche mit Migrationshintergrund richten, um deren Integration in die berufliche Qualifizierung und in den Arbeitsmarkt zu fördern. Der NAP sieht ebenfalls vor, die Anstellung mehrsprachiger Pädagog(inn)en anzustreben, um Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine verbesserte Vermittlung und Förderung der deutschen Sprache zu ermöglichen. Auch Sport und Freizeit zählen zu den Handlungsfeldern des NAP. Hier soll insbesondere der organisierte Sport, also Sportvereine, gefördert, um auch hier mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund zu integrieren.
Quelle: Nationaler Aktionsplan für Integration, gesehen 4.10.12

Links
www.mjoe.at – Website der Muslimischen Jugend Österreichs
www.integrationsfonds.at - Website des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) 
www.oif.ac.at/fileadmin/OEIF/Jour_Fixe/2012_Jourfixe_Migration_Jugend.pdf - Vortrag von Sonja Dörfler (Österreichisches Institut für Familienforschung) zu den Lebenskonzepten und -verläufen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund in Österreich
www.ibw.at/ibw_mitteilungen/art/schm_143_04_wp.pdf - Artikel von Kurt Schmid zum Thema „Ausländische“ SchülerInnen in Österreich. In: IBW-Mitteilung, Wien, Juli/August 2004
http://research.icmpd.org/fileadmin/Research-Website/Project_material/Young_Migrant_Women/Bericht_Migrant_Women_ICMPD_final.pdf - Studie zur Familien-, Bildungs- und Erwerbssituationen von Migrantinnen der Ersten und Zweiten Generation in Österreich. Christina Hollomey, Alexandra König, David Reichel & Elisabeth Strasser (2012). Wien: ICMPD
www.e-politik.de/wissenswerte/migration/ - WissensWerte – Infografiken 'Migration'
www.integrationsfonds.at/themen/publikationen/oeif-fact-sheet/ - Fact Sheets zum Thema 'Migration' des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) in Kooperation mit der Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen (MSNÖ)

Inklusion

Laut Aussage des Büros des Unabhängigen Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wird in Österreich der Begriff 'Inklusion' insbesondere im Zusammenhang von Menschen mit Behinderungen, weniger mit anderen von sozialer Ausgrenzung bedrohten Gruppen, verwendet. Behinderung ist dabei im weiteren Sinne, nicht im Sinne der engeren Begrifflichkeiten, zum Beispiel des deutschen Schwerbehindertenrechts, zu verstehen.

Der Unabhängige Monitoring-Ausschuss zur Umsetzung der UN-BRK wacht als unabhängiger Ausschuss über die Einhaltung der Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen durch die öffentliche Verwaltung auf Bundesebene. Er ist beim Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) angesiedelt.

2008 ratifizierte Österreich die UN-Behindertenrechtskonvention. Am 24. Juli 2012 beschloss der Ministerrat den „Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012 – 2020“. Der Plan wurde vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) in Zusammenarbeit mit allen anderen Bundesministerien erarbeitet. Beteiligt an der Diskussion wurden auch die österreichischen Bundesländer, die Sozialpartner und die Zivilgesellschaft, vor allem die Organisationen von Menschen mit Behinderungen. Der Aktionsplan ist die Strategie der österreichischen Bundesregierung zur Umsetzung der UN-BRK: Sie enthält acht Schwerpunkte mit insgesamt 250 Maßnahmen, die von allen Bundesministerien bis 2020 umgesetzt werden sollen. Der Plan enthält auch gezielte Maßnahmen für Kinder und Jugendliche, um ihnen ein inklusives Leben zu ermöglichen.

Der Schutz von Menschen mit Behinderungen ist auch durch nationale Gesetze garantiert. Zum 1. Januar 2006 trat das Behindertengleichstellungspaket in Kraft. Es umfasst drei Gesetze:

  • Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG) zum Diskriminierungsverbot im "täglichen Leben"
  • Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG) zum Diskriminierungsverbot in der Arbeitswelt
  • Bundesbehindertengesetz (BBG) zu den Aufgaben und Befugnisse des Bundesbehindertenanwalts.

Die Lebenshilfe Österreich ist die größte Interessenvertretung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in Österreich.

Die Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (ÖAR) ist die Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs. Zahlen und Fakten zu Menschen mit Behinderungen ebenfalls auf dieser Seite.

Jugendsozialarbeit und Hilfen für Kinder

Die Jugendsozialarbeit oder offene Jugendarbeit in Österreich umfasst Bereiche wie Präventionsarbeit, betreutes Wohnen/Jugendwohnen, Jugendberufshilfe, mobile Jugendarbeit und andere. Die Jugendsozialarbeit ist zum Teil freizeit- und erlebnisorientiert, wo sich die Möglichkeiten dafür ergeben. Da Präventionsarbeit ein besonderer jugendpolitischer Schwerpunkt ist, ist die Jugendsozialarbeit auch sehr stark präventionsorientiert, sowohl in primärer Form, um Störungen und Fehlverhalten vorzubeugen, als auch sekundär, um bereits vorliegende Symptome, Probleme oder Spannungszustände erfassen zu können. Die größten Problemfelder sind Abhängigkeiten (Drogen, Glückspiele, Sekten), Gewalt durch Jugendliche, HIV-Infektion, Suizid, finanzielle Verschuldung sowie Essstörungen bei Jugendlichen.

Eine neue Perspektive für junge Menschen, die die österreichische Jugendsozialarbeit durch die wachsende internationale Vernetzung aufgegriffen hat, ist die Prävention über Handy und Skype durch das Projekt www.callandmail.sbg.at der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KJA) Salzburg, seinerzeit initiiert durch die KJA Wien. Es handelt sich um ein niederschwelliges Angebot für Jugendliche, da der Zugang zu Information leicht ist, weil man sich Kurzinformationen auf das Handy schicken lassen kann.

Die ARGE JUZI ist eine 1985 gegründete Interessensvertretung für die offene Jugendarbeit und deren Zielgruppe, Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter sowie Jugendliche. Mitgliedsorganisationen sind vor allem Jugendzentren, Jugendclubs, Jugendkulturhäuser, Einrichtungen und Vereine der mobilen Jugendarbeit und Street Work sowie die lokalen und regionalen ARGE-Vertretungen. Die ARGE JUZI bietet auch Beratung für Initiativen, die neue Jugend bezogene Maßnahmen, sei es lokal oder regional, durchführen möchten.

Das Bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit bOJA ist das Kompetenzzentrum für offene Jugendarbeit in Österreich. Der Verein ist Service- beziehungsweise Vernetzungsstelle für die offene Jugendarbeit sowie auch Fachstelle für Qualitätsweiterentwicklung im Bereich Offene Jugendarbeit. Ziel des Vereins ist die Positionierung der Themen, Blickwinkel und Bedürfnisse der offenen Jugendarbeit beziehungsweise der Jugendlichen, die das Angebot der offenen Jugendarbeit nutzen, im bundesweiten und internationalen jugendpolitischen Diskurs.

Links
rataufdraht.orf.at - Website der ORF-Telefonhilfe für Kinder und Jugendliche
www.koje.at - Website des Koordinationsbüros für Offene Jugendarbeit und Entwicklung (KOJE) für Angebote und Beratung rund um die offene Jugendarbeit in Vorarlberg

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Jugend in der Welt

Informationen zum Thema "Jugend in der Welt (Youth in the World)" erhalten Sie im European Knowledge Centre for Youth Policy.

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"Aktionsfelder im Kinder- und Jugendbereich - AT" auf einen Blick.

Weitere Informationen zu diesen Themen finden Sie auch im YOUTH WIKI der Europäischen Kommission.