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Gesundheit und Wohlbefinden

Gesundheit 
Sport 

Laut Jugendbericht 2011 schätzen sich die polnischen Jugendlichen selbst als ehrlich, respektvoll gegenüber anderen, familienverbunden, bescheiden, feinfühlig in Bezug auf aktuelle Ereignisse und bei Problemen anderer ein. Sie unterstreichen ihre Sparsamkeit und ihr Normalsein. 

Jugendliche aus privilegierten Familien setzen noch mehr auf intellektuelle Werte und eine aktive Lebensgestaltung und unterliegen weniger dem Gruppenzwang als Jugendliche aus weniger betuchten Verhältnissen. Diese sehen die Welt viel emotionaler und ahmen häufiger nach. Moralische Werte wie Familie, Religiösität und Patriotismus haben bei diesen Jugendlichen einen höheren Stellenwert.

Sentimentale "Minimalist(inn)en" ohne hohe Ansprüche an das Leben sind jedoch in der Minderzahl bei den polnischen Jugendlichen (5 % der jungen Erwachsenen und 11,5 % der Jugendlichen). "Träumer/-innen" - Jugendliche, die viel erwarten, aber wenig Hoffnung auf Erfolg haben - machen 20 % der Jugendlichen aus. Zusammen mit den Minimalis(inn)en bildet diese Gruppe eine Minderheit. Die meisten Jugendlichen sind eher ehrgeizig und aktiv veranlagt. Die älteren Jugendlichen orientieren sich dabei stärker an der Mittelklasse und Statussymbolen, während die jüngeren Jugendlichen Spaß haben wollen, unkonventionelle Wege bei der Jobsuche beschreiten und sehr konsumfreudig sind.

(Quelle: Jugendbericht 2011 der polnischen Regierung, Seiten 43-45)

Gesundheit

Institutionen, die im Bereich der Drogenprävention aktiv sind, sind das Nationale Büro für Drogenprävention (Krajowe Biuro Do Spraw Przeciwdzia?ania Narkomaniihttp://www.kbpn.gov.pl/portal) und der Rat zur Bekämpfung von Drogensucht (seit 2001). Letzter hat koodinierende und beratende Funktion.

Laut Gesetz zur Bekämpfung der Drogensucht vom Juli 2005 sind die lokalen Regierungen (auf Provinz- und kommunaler Ebene) verpflichtet, eigene Programme zur Bekämpfung von Drogensucht zu entwickeln und umzusetzen. Im Rahmen dieser Programme können die lokalen Regierungen lokale und regionale Initiativen unterstützen, die zum Beispiel in Schulen angesiedelt sind, Eltern mit einbeziehen, der Fortbildung der Programmreferent(inn)en dienen, sich an gefährdete Jugendliche und deren Familien richten. Ein besondere Zielgruppe der Drogenprävention sind Jugendliche an Gymnasien, da sie als besonders gefährdet eingestuft werden. Auch in Grundschulen wird verstärkt Präventionsarbeit geleistet.

Die allgemeine Basis für die Umsetzung der Nationalen Antidrogenstrategie sowie eines Aktionsplans ist das Nationale Programm zur Bekämpfung der Drogensucht 2011-2016. Das grundsätzliche Ziel des Programms ist es, den Drogenkonsum zu senken und im Zusammenhang mit Drogen bestehende soziale und gesundheitliche Probleme abzubauen.

Für die jugendliche Zielgruppe wurde im Rahmen der nationalen Antidrogen-Kampagne “Narkotyki? Na co mi to?” (Drogen? Wozu?) eine Facebook-Seite eingerichtet, um junge Leute über das Thema Drogen zu informieren.

Drogenkonsum Verbreitungsgrad (2012) nach Alter in %

15-2425-3435-4445-5455-64
im bisherigen Leben   22,6  23,5  11,6   5,5   3,8
in den letzten 12 Monaten   13,0   7,2   2,0   0,8   1,0
in den letzten 30 Tagen    6,6   3,8   0,6   0,5   0,5

Cannabis wurde am häufigsten in der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen konsumiert (21 %) undort häufiger von jungen Männern (29,3 %) als von jungen Frauen (12,5 %). Die meisten Konsument(inn)en von Amphetaminen (7,4 %) und Ecstasy (3,2 %) waren in der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen zu finden. Jede/r Fünfte in der Altersgruppe 25-34 und jede/r 10. in der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen konsumierte Cannabis.

(Quelle: EMCDDA-National report 2013: Poland, veröffentlicht Mai 2014, letzter Zugriff 13.8.14)

Link
www.narkomania.gov.pl - Online-Drogenberatung des Nationalen Büros für Drogenprävention

Sport

Organisierter Breitensport für Jugendliche außerhalb von Schule und Universität spielt in Polen eine wesentlich geringere Rolle als in Deutschland. Das liegt sicher zu einem ganz wesentlichen Teil am Mangel an Sportstätten. Zwar sind in den letzten Jahren eine Reihe privater Einrichtungen entstanden, diese allerdings verfügen oft nur über wenig Raum und bieten daher meist nur Bodybuilding und Gymnastik an, noch dazu zu Preisen, die sich nicht jeder leisten kann. Besonders beliebte Sportarten sind Fußball und Basketball, daneben aber auch Urlaubssportarten wie Wandern, Segeln und Kanu fahren. 

Zwei große Verbände im Bereich des Schüler- beziehungsweise. Studentensports sind der Schulsportverband (Szkolny Zwi?zek Sportowy) und der Akademische Sportverband (Akademicki Zwiazek Sportowy). Letzterer unterhält ein Internationales Zentrum für Jugendaustausch (Mi?dzynarodowe Centrum Spotka? M?odzie?y).

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