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Gesundheit und Wohlbefinden

Gesundheit
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Geburtenstatistik
Die Geburtenrate liegt bei 10,3 pro 1000 Einwohner. Damit liegt die Schweiz ziemlich genau im europäischen Durchschnitt von 10,4 (Stand 2012).

Illegale Drogen
Seit dem Ende der 60er Jahre ist der Konsum von harten und weichen Drogen ein viel diskutiertes Thema. Am weitesten verbreitet ist der Konsum von Cannabis. Im europäischen Vergleich gehört die Schweiz zu den Ländern mit dem höchsten Cannabiskonsum.

Laut einer im Jahre 2012 durchgeführten Umfrage des Bundesamtes für Gesundheit sagten 25% der über 15-jährigen bereits Erfahrungen im Konsum von Cannabis gemacht zu haben. Allerdings lag der Anteil der Personen, die in den letzten 12 Monaten Cannabis konsumierten mit 6,3% deutlich niedriger. 3,2% sprachen von aktuellem Konsum (innerhalb der letzten 30 Tagen).

In der Schweiz gibt es schätzungsweise eine halbe Million Menschen, die jährlich insgesamt rund 100 Tonnen Hasch und Marihuana konsumieren.

Tabak
Gemäß einer Umfrage von 2012 greifen 19,4% der 15-jährigen Jungen und 15,2% der gleichaltrigen Mädchen zur Zigarrette.

Seit Beginn des neuen Jahrtausends hat der Anteil der Raucher/-innen in der Schweiz aber insgesamt abgenommen. Dies könnte unter anderem an dem seit Mai 2012 geltenden Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen liegen, nach dem alle geschlossenen Räume, die öffentlich zugänglich sind oder mehreren Personen als Arbeitsplatz dienen, rauchfrei sein müssen. Erlaubt ist in der Schweiz allerdings auch weiterhin ein Rauch in abgetrennten Raucherräumen, im Freien und in privaten Haushalten. 

Öffentliche Verkehrsmittel sind bereits seit Ende 2005 rauchfrei, in Teilen der meisten Bahnhöfe darf aber weiterhin geraucht werden.

Alkohol
In der Schweiz darf an Jugendliche ab 16 Jahren Bier und Wein, ab 18 Jahren auch hochprozentiger Alkohol verkauft werden.

In der Schweiz ist Alkohol ähnlich wie in Deutschland ein traditioneller, fest verankerter Bestandteil der Kultur. In einer Umfrage von 2012 gaben neun von zehn Schweizer(inne)n ab 15 Jahren an, zumindest gelegentlich Alkohol zu trinken. In einer repräsentativen Schülerbefragung aus dem Jahr 2010 gaben 20% der 11-jährigen an, bereits Erfahrungen mit Alkohol gemacht zu haben.

Fachstellen
Die  Internetseite Sucht Schweiz (www.suchtschweiz.ch) informiert über legale und illegale Drogen und verscuht durch Aufklärungskampagnen Suchtprobleme vorzubeugen.

Das Blaue Kreuz (www.blaueskreuz.ch) ist eine international tätige Organisation der Suchthilfe, spezialisiert auf Alkohol. In einzelnen Kantonen gibt es spezielle Jugendsekretariate.

Projekt Realize it 
Seit 2004 gibt es das deutsch-schweizerische Projekt Realize it (www.realize-it.org) gegen Cannabismissbrauch und Cannabisabhängigkeit, das sich an junge Leute richtet, die aufgrund von regelmäßigem und starkem Cannabiskonsum unter ernsthaften Störungen leiden.

Quelle: www.suchtmonitoring.ch

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Sport

Aufgrund des neuen Bundesgesetzes zur Förderung von Turnen und Sport wurde 1972 der Vorunterricht von "Jugend und Sport" abgelöst. Der Sportbereich Jugend + Sport (J+S, www.jugendundsport.ch) des Bundesamts für Sport gestaltet und fördert jugendgerechten Sport, ermöglicht Jugendlichen, Sport ganzheitlich zu erleben und mitzugestalten, unterstützt unter pädagogischen, sozialen und gesundheitlichen Gesichtspunkten die Entwicklung und Entfaltung junger Menschen. Der Bund und die Kantone führen - in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Verbänden - die Institution J+S.

J+S besitzt keine rein militärische Bindung mehr. Unter der Gesamtleitung der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen bezweckt die Institution auf freiwilliger Basis Jugendliche beiderlei Geschlechts vom 10. bis zum vollendeten 20. Lebensjahr zahlreiche Sportarten altersgerecht und ganzheitlich erleben und mitgestalten zu lassen. Vielfältige modulare Aus- und Weiterbildungsangebote sorgen für fundierte Ausbildung der Leitenden beziehungsweise gewährleisten deren obligatorische Weiterbildung. Etwa 105.500 J+S-Leitende verfügten 2004 über eine gültige Anerkennung in einer oder mehreren der 75 Sportarten. 377.200 Jungen und 212.800 Mädchen wurden in 47.700 Kursen und Lagern unterrichtet, wobei sich Fußball (162.000 Teilnehmende), Wintersport (137.000) und Ferienlager/Trekking (84.200) als populärste Disziplinen auszeichnen.

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