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Gesundheit und Wohlbefinden

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Gesundheit

Im Jugendbericht (Informe de Juventud) aus 2008 heißt es, dass die spanischen Jugendlichen in drei Bereichen besonders gefährdet sind: Verkehrsunfälle, Unfälle aufgrund von fahrlässigem Verhalten vor allem männlicher Jugendlicher, Selbstmord. Quelle: INJUVE (2008). Informe de Juventud. Zugriff am 5.6.13. http://www.injuve.es/sites/default/files/9314-03.pdf#page=159

Zigaretten
Die spanischen Jugendlichen fangen meist mit 14 bis 15 Jahren an zu rauchen; nach einem Jahr sind es dann zirka 20 % der Jugendlichen, die abhängig sind, mit 20 bis 24 Jahren etwa 36 % und mit 25 bis 29 Jahren zirka 38 %.

Alkohol
Auch mit dem Alkohol beginnen die Jugendlichen in Spanien bereits mit 15 Jahren. Je älter die Jugendlichen werden, desto mehr von ihnen trinken auch täglich, die Männer allerdings deutlich häufiger als die Frauen. Mit 25 bis 29 Jahren genehmigen sich 10 % der männlichen Jugendlichen täglich ein oder mehrere alkoholische Getränke im Vergleich zu 4 % der Frauen. Die Zahl steigt danach übrigens noch deutlich an. Auf der anderen Seite gibt es mehr und mehr Jugendliche, die gar nicht trinken: von den 20- bis 29-Jährigen sagen 25 %, dass sie Abstinenzler sind.

Die Probleme der Jugendlichen mit dem Alkohol hängen eng mit dem Missbrauch während der abendlichen Wochenendaktivitäten zusammen. 48 % der Jugendlichen trinken in der Freizeit, wenn sie mit Freunden ausgehen. Und diese Zahl scheint noch zuzunehmen. Die meistkonsumierten Getränke sind Bier (48 %), Cocktails (combinados oder cubatas) (17 %) und Wein (16 %). Dieser soziale Konsum ist zu einer Gewohnheit geworden, zu der die Werbung ihren Teil beiträgt, in dem sie direkt oder indirekt alkoholische Getränke mit Freizeit und Kameradschaft in Zusammenhang bringt.

Auch die Zahl derjenigen, die sich am Wochenende exzessiv betrinken, gibt Anlass zur Sorge: mit 15 bis 19 Jahren sind es schon zirka 11 % bis 12 %, mit 20 bis 24 Jahren zirka 15 % und mit 25 bis 29 Jahren immer noch 12 %, wobei die Jungen deutlich mehr betroffen sind.

Illegale Drogen
Haschisch ist die meistkonsumierte illegale Droge, sowohl bei den Jugendlichen als auch in der Gesamtbevölkerung, gefolgt - allerdings mit großem Abstand - von Kokain und Ecstasy.

Ein Drittel der männlichen spanischen Jugendlichen und ein Viertel der jungen Frauen probiert mindestens einmal Haschisch: Tendenz steigend. Das Einstiegsalter liegt bei 19 Jahren. Haschisch wird sowohl am Wochenende als auch täglich geraucht.

Ecstasy wird - meist in moderaten Mengen - weitaus weniger konsumiert und auch erst später (mit zirka 20 Jahren). Sechs Prozent der männlichen Jugendlichen und zwei Prozent der weiblichen Jugendlichen haben mindestens einmal Ecstasy probiert. Tendenz: die Droge wird zwar immer früher probiert, dafür aber von immer weniger Jugendlichen. 

Die Zahl derjenigen, die Kokain nehmen, hält sich mit den Ecstasy-Konsumierenden in etwa die Waage (7 % Jungen, 3 % Mädchen mit mindestens einmaligem Kontakt). Der Erstkontakt findet mit knapp 22 Jahren eher spät statt.

Früher als mit Kokain, nämlich mit zirka 19 Jahren, kommen die Jugendlichen mit Heroin in Kontakt, allerdings sind es nur sehr wenige. Die soziale Randstellung der Betroffenen hat sowohl damit zu tun, dass diese Jugendlichen anfälliger für eine Abhängigkeit von Heroin sind als auch mit der verheerenden Wirkung von Heroin selbst, die wiederum soziale Ausgrenzung nach sich zieht. 

Tranquilizer und Schlafmittel werden eher nach der Jugendzeit genommen; die männlichen Jugendlichen beginnen mit etwa 25 bis 28 Jahren und die Frauen mit 30 Jahren.

Sport

Zirka 20 % der spanischen Jugendlichen geben an, in ihrer Freizeit am liebsten Sport zu treiben; davon mehr Jungen als Mädchen. Etwa 6 % der Jugendlichen gehören einem Fußballverein an, auch hier sind es mehr Jungen als Mädchen. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball, Fußball und Schwimmen.

Insgesamt treibt mehr als die Hälfte der spanischen Jugendlichen Sport, meist in öffentlichen, vor allem städtischen Einrichtungen. Etwa ein Viertel der Jugendlichen betätigt sich in speziellen Sportschulen.