x

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße Zurücksetzen

Zentrale Einrichtungen und Organisationen

Für die internationale Jugendarbeit ist in Spanien in erster Linie das Nationale Jugendinstitut (Instituto Nacional de la Juventud, INJUVE) im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Soziales und Gleichstellung (Ministerio de Sanidad, Servicios Sociales e Igualdad) zuständig. Zum INJUVE gehört auch das Centro Eurolatinoamericano de Juventud, CEULAJ

Der Spanische Jugendrat (Consejo de la Juventud de España) beziehungsweise dessen Kommission für Internationale Beziehungen ist in internationalen, regierungsunabhängigen Jugendeinrichtungen vertreten, zum Beispiel im Europäischen Jugendforum und anderen europäischen Institutionen. Außerdem ist die Kommission für Internationale Beziehungen dafür zuständig, internationale Austauschmaßnahmen anzuregen, bilaterale und multilaterale Beziehungen zu Jugendorganisationen anderer Länder aufrecht zu erhalten und eine Plattform für Themen der internationalen Kooperation, Entwicklung und Solidarität zu schaffen. Der Jugendrat arbeitet vorrangig mit Lateinamerika und den Mittelmeerregionen zusammen. Die Partnerorganisation in Lateinamerika, mit dem seit den Anfängen gute Beziehungen bestehen, war in den letzten Jahren das Foro Latinoamericano de Juventud. Die Mittelmeerregion ist als Schwerpunkt- und Partnerregion relativ neu. Vielfältige Aktivitäten wie die Nutzung des Programms Euro-Med Youth oder das Foro Euromediterráneo de Juventud sollen die europäisch-mediterrane Zusammenarbeit fördern.

nach oben

Zusammenarbeit mit Deutschland

IJAB-Fachprogramm „Berufliche Eingliederung von benachteiligten Jugendlichen“ in Pamplona (Navarra), 26.04.-01.05.2003. Foto: José Torrejón
IJAB-Fachprogramm „Berufliche Eingliederung von benachteiligten Jugendlichen“ in Pamplona (Navarra), 26.04.-01.05.2003. Foto: José Torrejón

Das Kulturabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Spanien vom 10. Dezember 1954 zwischen Deutschland und Spanien bildete die Basis für den in der Vergangenheit jährlich tagenden Gemischten Deutsch-Spanischen Fachausschuss zur jugendpolitischen Zusammenarbeit, der abwechselnd in Deutschland und in Spanien stattfand. Partner auf deutscher Seite waren das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. sowie als weitere Teilnehmende ein/e Ländervertreter/-in und ein/e Vertreter/-in des Deutschen Bundesjugendrings. Als Partner des BMFSFJ fungierte auf spanischer Seite das Nationale Jugendinstitut (INJUVE). Informationen zum Stand der internationalen jugendpolitischen Zusammenarbeit mit Spanien hier ...

Regelmäßig am deutsch-spanischen Austausch beteiligte deutsche Träger sind:

  • Bayerischer Jugendring 
  • Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg 
  • SCI Bonn 
  • Deutsche Sportjugend 
  • DGB Jugend 
  • Internationaler Bund 
  • Arbeitskreis Deutscher Bildungsstätten sowie 
  • die Bundesländer Baden-Württemberg, Berlin, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. 

Das spanische Außenministerium vergibt jährlich Stipendien für ausländische Studierende und Postgraduierte.

nach oben

Zusammenarbeit mit anderen Ländern

Regionale Schwerpunkte in der internationalen jugendpolitischen Zusammenarbeit Spaniens sind Europa Lateinamerika und sowie die Zusammenarbeit auf Basis bilateraler Vereinbarungen. Letztere bestehen mit Belgien (Flämische Gemeinschaft), der Bundesrepublik Deutschland, Finnland, Griechenland, Italien, Portugal und Zypern.

Spanien ist Mitglied der Iberoamerikanischen Jugendorganisation (Organización Iberoamericana de Juventud – OIJ) und wird dort durch das INJUVE vertreten. Die OIJ ist ein repräsentatives zwischenstaatliches Organ für internationale multilaterale Zusammenarbeit im Bereich der jugendrelevanten Politiken und Programme in Lateinamerika. Die institutionalisierte Form der Zusammenarbeit ist die Iberoamerikanische Jugendkonferenz. Sie tagt alle zwei Jahre und wird von einem Leitungsrat (consejo directivo) geleitet. Im Zeitraum zwischen den Jugendministerkonferenzen sind jeweils regionale Anlaufstellen in Lateinamerika für die Zusammenarbeit zuständig. 

Um den spanischen Jugendlichen auch entwicklungspolitische Themen und Inhalte näher zu bringen, wurde von INJUVE in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Beschäftigung (Instituto Nacional de Empleo, INEM) und der Spanischen Agentur für Internationale Entwicklungszusammenarbeit (Agencia Española de Cooperación Internacional para el Desarrollo, AECID) das Programm Jóvenes Cooperantes entwickelt. Darüber können Jugendliche zwischen 18 und 30 Jahren an entwicklungspolitischen Projekten in Lateinamerika, Afrika, Osteuropa und Asien teilnehmen.

nach oben

Mobilität

Spanien ist Mitglied in der European Youth Card Association (EYCA). Informationen zu Vergünstigungen mit der Europäischen Jugendkarte EURO26 (und jede Menge weiterer Informationen zu kulturellen Veranstaltungen, Reiseangeboten, ...) gibt es unter http://www.injuve.es/movilidad-y-ocio/noticia/carnes-para-jovenes.

Ebenso ist Spanien Programmland im europäischen Aktionsprogramm Erasmus+ JUGEND IN AKTION. Die spanische Nationalagentur für die Umsetzung des Programms ist das Instituto de la Juventud - INJUVE mit Sitz in Madrid.

Weitere Informationen zu Spanien für junge Leute auf dem Europäischen Jugendportal: http://europa.eu/youth/ES_de

nach oben