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Aktionsfelder im Kinder- und Jugendbereich - Spanien

Hier gibt's Infos zu den Aktionsfeldern im Kinder- und Jugendbereich in Spanien. Mehr lesen unter

Bildung und Beschäftigung

Bildung 
Beschäftigung

Bildung

Informationen zum Bildungssystem in Spanien unter www.bildung-weltweit.de und in der Europäischen Enzyklopädie zu nationalen Bildungssystemen EURYPEDIA.

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Beschäftigung

Spanien hat eine der höchsten Jugendarbeitslosigkeitraten innerhalb der Europäischen Union. Nach Angaben des Ministeriums für Beschäftigung und Soziale Sicherheit lag die Arbeitslosenrate der 16- bis 24-Jährigen im Juni 2014 bei 8,65 % (385 009 Personen), gemessen an der Gesamtrate der Arbeitslosen (4 449 701 Personen) in Spanien.
Quelle: Zugriff am 7.7.14. http://www.injuve.es/sites/default/files/2014/27/publicaciones/ParoRegistrado%202014-06%20%2816-24a%C3%B1os%20Avance%29.pdf

Deutschland hat im Zuge der Debatte über die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa das Sonderprogramm "The Job of my Life" ins Leben gerufen. Es dient zur „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa“. Es soll ausbildungsinteressierte Jugendliche und arbeitslose Fachkräfte aus den Ländern der Europäischen Union, unter anderem auch aus Spanien, bei der Vermittlung in Ausbildung oder Beschäftigung unterstützen und hat eine Laufzeit bis Ende 2016.

Link
10.1787/5k487n5bfz5c-en - Dolado, J. J., et al.  (2013), "Youth Labour Market Performance in Spain and its Determinants: A Micro-Level Perspective", OECD Economics Department Working Papers, No. 1039, OECD Publishing.

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Gesundheit und Wohlbefinden

Gesundheit 
Sport

Gesundheit

Im Jugendbericht (Informe de Juventud) aus 2008 heißt es, dass die spanischen Jugendlichen in drei Bereichen besonders gefährdet sind: Verkehrsunfälle, Unfälle aufgrund von fahrlässigem Verhalten vor allem männlicher Jugendlicher, Selbstmord. Quelle: INJUVE (2008). Informe de Juventud. Zugriff am 5.6.13. http://www.injuve.es/sites/default/files/9314-03.pdf#page=159

Zigaretten
Die spanischen Jugendlichen fangen meist mit 14 bis 15 Jahren an zu rauchen; nach einem Jahr sind es dann zirka 20 % der Jugendlichen, die abhängig sind, mit 20 bis 24 Jahren etwa 36 % und mit 25 bis 29 Jahren zirka 38 %.

Alkohol
Auch mit dem Alkohol beginnen die Jugendlichen in Spanien bereits mit 15 Jahren. Je älter die Jugendlichen werden, desto mehr von ihnen trinken auch täglich, die Männer allerdings deutlich häufiger als die Frauen. Mit 25 bis 29 Jahren genehmigen sich 10 % der männlichen Jugendlichen täglich ein oder mehrere alkoholische Getränke im Vergleich zu 4 % der Frauen. Die Zahl steigt danach übrigens noch deutlich an. Auf der anderen Seite gibt es mehr und mehr Jugendliche, die gar nicht trinken: von den 20- bis 29-Jährigen sagen 25 %, dass sie Abstinenzler sind.

Die Probleme der Jugendlichen mit dem Alkohol hängen eng mit dem Missbrauch während der abendlichen Wochenendaktivitäten zusammen. 48 % der Jugendlichen trinken in der Freizeit, wenn sie mit Freunden ausgehen. Und diese Zahl scheint noch zuzunehmen. Die meistkonsumierten Getränke sind Bier (48 %), Cocktails (combinados oder cubatas) (17 %) und Wein (16 %). Dieser soziale Konsum ist zu einer Gewohnheit geworden, zu der die Werbung ihren Teil beiträgt, in dem sie direkt oder indirekt alkoholische Getränke mit Freizeit und Kameradschaft in Zusammenhang bringt.

Auch die Zahl derjenigen, die sich am Wochenende exzessiv betrinken, gibt Anlass zur Sorge: mit 15 bis 19 Jahren sind es schon zirka 11 % bis 12 %, mit 20 bis 24 Jahren zirka 15 % und mit 25 bis 29 Jahren immer noch 12 %, wobei die Jungen deutlich mehr betroffen sind.

Illegale Drogen
Haschisch ist die meistkonsumierte illegale Droge, sowohl bei den Jugendlichen als auch in der Gesamtbevölkerung, gefolgt - allerdings mit großem Abstand - von Kokain und Ecstasy.

Ein Drittel der männlichen spanischen Jugendlichen und ein Viertel der jungen Frauen probiert mindestens einmal Haschisch: Tendenz steigend. Das Einstiegsalter liegt bei 19 Jahren. Haschisch wird sowohl am Wochenende als auch täglich geraucht.

Ecstasy wird - meist in moderaten Mengen - weitaus weniger konsumiert und auch erst später (mit zirka 20 Jahren). Sechs Prozent der männlichen Jugendlichen und zwei Prozent der weiblichen Jugendlichen haben mindestens einmal Ecstasy probiert. Tendenz: die Droge wird zwar immer früher probiert, dafür aber von immer weniger Jugendlichen. 

Die Zahl derjenigen, die Kokain nehmen, hält sich mit den Ecstasy-Konsumierenden in etwa die Waage (7 % Jungen, 3 % Mädchen mit mindestens einmaligem Kontakt). Der Erstkontakt findet mit knapp 22 Jahren eher spät statt.

Früher als mit Kokain, nämlich mit zirka 19 Jahren, kommen die Jugendlichen mit Heroin in Kontakt, allerdings sind es nur sehr wenige. Die soziale Randstellung der Betroffenen hat sowohl damit zu tun, dass diese Jugendlichen anfälliger für eine Abhängigkeit von Heroin sind als auch mit der verheerenden Wirkung von Heroin selbst, die wiederum soziale Ausgrenzung nach sich zieht. 

Tranquilizer und Schlafmittel werden eher nach der Jugendzeit genommen; die männlichen Jugendlichen beginnen mit etwa 25 bis 28 Jahren und die Frauen mit 30 Jahren.

Sport

Zirka 20 % der spanischen Jugendlichen geben an, in ihrer Freizeit am liebsten Sport zu treiben; davon mehr Jungen als Mädchen. Etwa 6 % der Jugendlichen gehören einem Fußballverein an, auch hier sind es mehr Jungen als Mädchen. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball, Fußball und Schwimmen.

Insgesamt treibt mehr als die Hälfte der spanischen Jugendlichen Sport, meist in öffentlichen, vor allem städtischen Einrichtungen. Etwa ein Viertel der Jugendlichen betätigt sich in speziellen Sportschulen.

Partizipation und Citizenship

Politische Bildung 
Freiwilliges Engagement

Politische Bildung

Beauftragt mit der Förderung der politischen Jugendbildung ist das Jugendinstitut (INJUVE). Es arbeitet mit verschiedenen Ministerien, den Jugendbehörden der Autonomen Gemeinschaften, der Spanischen Vereinigung der Gemeinden und Provinzen und den Jugendorganisationen zusammen. Auf internationaler Ebene bemüht sich das INJUVE, das Kennenlernen zwischen spanischen Jugendlichen und Jugendlichen verschiedener Länder und Regionen der Welt zu fördern. Der Schwerpunkt liegt hier auf Europa und Lateinamerika.

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Freiwilliges Engagement

Informationen zum Thema "Freiwilliges Engagement (Voluntary Activities)" erhalten Sie im European Knowledge Centre for Youth Policy unter http://youth-partnership-eu.coe.int/youth-partnership/ekcyp/By_country/Spain.html

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Kultur und Kreativität

Minnesänger bei einer Tuna mallorquina. Foto: A. Zwingmann
Minnesänger bei einer Tuna mallorquina. Foto: A. Zwingmann

Die Förderung der kulturellen Jugendbildung erfolgt durch das Jugendinstitut (INJUVE). Durch das Programm Creación Joven, das jährlich ausgeschrieben wird, wird die Teilnahme von jungen Menschen an Ausstellungen und Wettbewerben in den Bereichen Kunst, Fotografie, Video, Comic, Musik, Theater und Wissenschaft gefördert. Dadurch will das Institut die Professionalisierung neuer Werke und der Verbreitung der Kultur unterstützen.

Ansonsten gibt es in Spanien eine Vielzahl an Ausschreibungen, Preisen, Wettbewerben etc. zur Förderung junger Talente in Kunst und Kultur. Mehr dazu unter http://www.injuve.es/convocatorias/premios 

Quelle: INJUVE

Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

2004 beinhaltete der spanische Jugendbericht erstmals einen eigenen Bereich (Bereich VI) über junge Migrant(inn)en in Spanien. Die „Migrantenjugend“ wurde Anfang 2000 zu einem Begriff. Zuvor existierten junge Ausländer(innen) als „ausländische Studierende“ oder als „(junge) ausländische Arbeitnehmer(innen)“, wurden aber nicht entsprechend ihrer doppelten Eigenschaft als „jung“ und „Migrant(in)“ definiert. Anders traten die jugendlichen Migrant(inn)en aber als Gemeinschaft nicht in Erscheinung. Erst jetzt beginnen auch andere Dimensionen jugendlicher Migrant(inn)en sichtbar zu werden: Sie sind nicht länger nur an Schule, Universität oder im Arbeitsleben zu finden. Es sind Jugendliche,

  • die sich niedergelassen und Familien gegründet haben, 
  • deren Kinder in Spanien geboren wurden, 
  • die sich mit Gesundheitsproblemen befassen müssen, 
  • Freizeiteinrichtungen aufsuchen und am Wochenende ausgehen, 
  • die sich zum Ausüben von Gemeinschaftssportarten zusammentun, 
  • im Konflikt ihrer Identitäten Auseinandersetzungen haben, 
  • aus dem Konsum einen bevorzugten Raum ihrer Sozialisation machen und andere. 

Dies alles ist Ausdruck davon, dass sich innerhalb des “Einwanderungslandes Spanien” eine „Migrantenjugend“ mitheranbildet (vergleiche Cachón, Inmigrantes jóvenes en España. Sistema educativo y mercado de trabajo. Madrid, INJUVE, 2003b).

Statistischen Angaben zufolge waren 2010 vond en insgesamt 8 443 086 15- bis 29-Jährigen 1 556 077 Jugendliche mit ausländischen Wurzeln. Die meisten kamen aus Rumänien (18,1 %), Marokko (13,9 %), Ecuador (7,9 %), Kolumbien (5,7 %), Bolivien (4,6 %), China (2,9 %), Bulgarien und Brasilien (je 2,8 %), Italien (2,7 %) und Peru (2,4 %). Quelle: Observatorio de la Juventud en España (2011). Juventud en cifras. Población. Zugriff am 5.6.13. http://www.injuve.es/sites/default/files/JCifras-1Poblacion-Ene2011.pdf

Ende 2009 hat sich das Netzwerk Juvenreda (Red para la juventud inmigrante) gegründet. Ziel ist die Förderung der sozialen Beteiligung von jungen Migrant(inn)en. Gründerorganisationen sind neben dem Spanischen Jugendrat CJE: Asociación para la Cooperación en el Sur (ACSUR/Las Segovias), Asociación América-España, Solidaridad y Cooperación (AESCO), Asociación Juventud Inmigrante (AJI ATIME), Asociación pro derechos humanos de España (APDHE), Asociación AYNI De Codesarrollo, Área Federal De Izquierda Unida, Confederación Estatal de Asociaciones de Estudiantes (CANAE), Comisión Española de Ayuda al Refugiado (CEAR), Comisiones Obreras (CCOO) Juventud, Federación De Asociaciones De Peruanos, Federación Concordia, Federación estatal de asociaciones de inmigrantes y refugiados en España (Ferine), Asociación Cultural IBN BATUTA, Movimiento por la Paz (MPDL), Red Acoge, Red Europea contra el Racismo (ENAR), Asociación Rumiñahui, SOS Racismo, Unión de Juventudes Comunistas de España (UJCE) y Unión Sindical Obrera (USO).

Spanien hat den Strategieplan 'Staatsbürgerschaft und Integration (Ciudadanía e Integración) 2011 neu aufgelegt. Der Plan ist bis 2014 angelegt. Bezogen auf die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind insbesondere folgende Handlungsfelder relevant:

  • die Förderung der Entwicklung der Kompetenzen von Eltern und Stärkung des Elterngefühls vor dem Hintergrund von Diversitätund Anderssein
  • der Abbau von sozialer Ausgrenzung und Armutsfaktoren
  • die Förderung von Kinder- und Jugendbeteiligung 
  • die Förderung des Zugangs zu Kinder- und Jugendprogrammen 

Beiträge zum Thema Migrantenjugend in Spanien von:
- Lorenzo Cachón: Einwanderungsland Spanien und die Entstehung einer Migrantenjugend 
- Francisco García-Calabrés Cobo: Die Betreuung von Migrant(inn)en nach Spanien durch die Zivilgesellschaft. Das Beispiel von Córdoba Acoge. Erfolgreiche Praktiken und innovative Konzepte in der Jugendarbeit mit jungen Migrant(inn)en in Spanien

Links
www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/57887/spanien - Dossier 'Migration' Spanien der Bundeszentrale für politische Bildung
www.e-politik.de/wissenswerte/migration/ - WissensWerte – Infografiken 'Migration'

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Jugendsozialarbeit und Hilfen für Kinder

Das Jugendinstitut INJUVE unterhält Maßnahmen und Kampagnen mit einem sozialen Hintergrund in den Bereichen Prävention, Gesundheitskontrolle und -verständnis für die jugendliche Bevölkerung. Es hält ebenso Informationsmaterial für Jugendliche zu Themen wie Gesundheit, Verkehr, Gewaltprävention, soziale Integration, Familie und andere bereit. Seit 2000 führt das Jugendinstitut jährlich den Wettbewerb zur Förderung einer gesunden Lebensweise Salud Activa durch.

Außerdem setzt INJUVE das Projekt Módulo Joven durch. Das ist eine Initiative zur Reintegration von jungen Strafgefangenen zwischen 21 und 34 Jahren in die Gesellschaft durch Bildung.

Die spanischen autonomen Gemeinschaften Katalonien und Galizien sind Vollmitglieder, Andalusien ist assoziiertes Mitglied des European Network of Ombudsmen for Children (ENOC). In diesem Netzwerk sind unabhängige Büros für Kinder in europäischen Ländern zusammengeschlossen, die sich für die Verwirklichung der UN-Kinderrechtskonvention einsetzen. Sie unterstützen eine gemeinsame Lobbyarbeit für die Kinderrechte, tauschen Informationen und politische Strategien aus und werben für die Entwicklung effektiver unabhängiger Kinderbüros. - Informationen zu den spanischen Büros unter
www.defensor-and.es (Andalusien)
www.sindic.cat/infants (Katalonien)
www.valedordopobo.com (Galizien)

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Zentrale Einrichtungen und Organisationen

Für die internationale Jugendarbeit ist in Spanien in erster Linie das Nationale Jugendinstitut (Instituto Nacional de la Juventud, INJUVE) im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Soziales und Gleichstellung (Ministerio de Sanidad, Servicios Sociales e Igualdad) zuständig. Zum INJUVE gehört auch das Centro Eurolatinoamericano de Juventud, CEULAJ

Der Spanische Jugendrat (Consejo de la Juventud de España) beziehungsweise dessen Kommission für Internationale Beziehungen ist in internationalen, regierungsunabhängigen Jugendeinrichtungen vertreten, zum Beispiel im Europäischen Jugendforum und anderen europäischen Institutionen. Außerdem ist die Kommission für Internationale Beziehungen dafür zuständig, internationale Austauschmaßnahmen anzuregen, bilaterale und multilaterale Beziehungen zu Jugendorganisationen anderer Länder aufrecht zu erhalten und eine Plattform für Themen der internationalen Kooperation, Entwicklung und Solidarität zu schaffen. Der Jugendrat arbeitet vorrangig mit Lateinamerika und den Mittelmeerregionen zusammen. Die Partnerorganisation in Lateinamerika, mit dem seit den Anfängen gute Beziehungen bestehen, war in den letzten Jahren das Foro Latinoamericano de Juventud. Die Mittelmeerregion ist als Schwerpunkt- und Partnerregion relativ neu. Vielfältige Aktivitäten wie die Nutzung des Programms Euro-Med Youth oder das Foro Euromediterráneo de Juventud sollen die europäisch-mediterrane Zusammenarbeit fördern.

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Zusammenarbeit mit Deutschland

IJAB-Fachprogramm „Berufliche Eingliederung von benachteiligten Jugendlichen“ in Pamplona (Navarra), 26.04.-01.05.2003. Foto: José Torrejón
IJAB-Fachprogramm „Berufliche Eingliederung von benachteiligten Jugendlichen“ in Pamplona (Navarra), 26.04.-01.05.2003. Foto: José Torrejón

Das Kulturabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Spanien vom 10. Dezember 1954 zwischen Deutschland und Spanien bildete die Basis für den in der Vergangenheit jährlich tagenden Gemischten Deutsch-Spanischen Fachausschuss zur jugendpolitischen Zusammenarbeit, der abwechselnd in Deutschland und in Spanien stattfand. Partner auf deutscher Seite waren das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. sowie als weitere Teilnehmende ein/e Ländervertreter/-in und ein/e Vertreter/-in des Deutschen Bundesjugendrings. Als Partner des BMFSFJ fungierte auf spanischer Seite das Nationale Jugendinstitut (INJUVE). Informationen zum Stand der internationalen jugendpolitischen Zusammenarbeit mit Spanien hier ...

Regelmäßig am deutsch-spanischen Austausch beteiligte deutsche Träger sind:

  • Bayerischer Jugendring 
  • Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg 
  • SCI Bonn 
  • Deutsche Sportjugend 
  • DGB Jugend 
  • Internationaler Bund 
  • Arbeitskreis Deutscher Bildungsstätten sowie 
  • die Bundesländer Baden-Württemberg, Berlin, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. 

Das spanische Außenministerium vergibt jährlich Stipendien für ausländische Studierende und Postgraduierte.

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Zusammenarbeit mit anderen Ländern

Regionale Schwerpunkte in der internationalen jugendpolitischen Zusammenarbeit Spaniens sind Europa Lateinamerika und sowie die Zusammenarbeit auf Basis bilateraler Vereinbarungen. Letztere bestehen mit Belgien (Flämische Gemeinschaft), der Bundesrepublik Deutschland, Finnland, Griechenland, Italien, Portugal und Zypern.

Spanien ist Mitglied der Iberoamerikanischen Jugendorganisation (Organización Iberoamericana de Juventud – OIJ) und wird dort durch das INJUVE vertreten. Die OIJ ist ein repräsentatives zwischenstaatliches Organ für internationale multilaterale Zusammenarbeit im Bereich der jugendrelevanten Politiken und Programme in Lateinamerika. Die institutionalisierte Form der Zusammenarbeit ist die Iberoamerikanische Jugendkonferenz. Sie tagt alle zwei Jahre und wird von einem Leitungsrat (consejo directivo) geleitet. Im Zeitraum zwischen den Jugendministerkonferenzen sind jeweils regionale Anlaufstellen in Lateinamerika für die Zusammenarbeit zuständig. 

Um den spanischen Jugendlichen auch entwicklungspolitische Themen und Inhalte näher zu bringen, wurde von INJUVE in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Beschäftigung (Instituto Nacional de Empleo, INEM) und der Spanischen Agentur für Internationale Entwicklungszusammenarbeit (Agencia Española de Cooperación Internacional para el Desarrollo, AECID) das Programm Jóvenes Cooperantes entwickelt. Darüber können Jugendliche zwischen 18 und 30 Jahren an entwicklungspolitischen Projekten in Lateinamerika, Afrika, Osteuropa und Asien teilnehmen.

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Mobilität

Spanien ist Mitglied in der European Youth Card Association (EYCA). Informationen zu Vergünstigungen mit der Europäischen Jugendkarte EURO26 (und jede Menge weiterer Informationen zu kulturellen Veranstaltungen, Reiseangeboten, ...) gibt es unter http://www.injuve.es/movilidad-y-ocio/noticia/carnes-para-jovenes.

Ebenso ist Spanien Programmland im europäischen Aktionsprogramm Erasmus+ JUGEND IN AKTION. Die spanische Nationalagentur für die Umsetzung des Programms ist das Instituto de la Juventud - INJUVE mit Sitz in Madrid.

Weitere Informationen zu Spanien für junge Leute auf dem Europäischen Jugendportal: http://europa.eu/youth/ES_de

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Notizzettel mit der Aufschrift "Impressum" - Foto: stock.xchng - BSK
Notizzettel mit der Aufschrift "Impressum" - Foto: stock.xchng - BSK

Impressum - Spanien

Die Länderinfos zu SPANIEN wurden zusammengestellt von: IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Letzte Aktualisierung: Dezember 2011

Kontakt: dija(at)ijab.de