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Willkommen bei den Länderinfos TSCHECHIEN

Tschechische Flagge vor einem Haus wehend. Foto: flickr (c) Bret Arnett (CC-Lizenz: BY-NC-SA)
Tschechische Flagge vor einem Haus wehend. Foto: flickr (c) Bret Arnett (CC-Lizenz: BY-NC-SA)

Der Text gliedert sich in die vier Kapitel: 

Im Impressum erhalten Sie Informationen über Erstellungsdatum, Verfasser/-in und Ansprechpartner/-in.

Allgemeine länderkundliche Informationen - Tschechien

Landkarte Tschechiens.
Landkarte Tschechiens.Bild: CIA World Factbook

Auswahl relevanter Links, die einen Überblick über Land und Leute geben:

Länderinformationen des Auswärtigen Amts

Offizielle Webseite der tschechischen Tourismusvertretung

Offizielle Webseite der Tschechischen Republik

Länderprofil 'Tschechien' bei Wikipedia

Grunddaten

Einwohner: 10.588.063 (30. Juni 2017)

Bruttoinlandsprodukt pro Kopf: 14 500 Euro (2012)

Hauptstadt: Prag
   weitere große Städte: Brno, Ostrava, Plze?

Amtssprache: Tschechisch

Alterstruktur (1. Juli 2016)

0 Jahre111.660
1-4 Jahre:440.793
5-9 Jahre:592.478
10-14 Jahre:490.411
15-19 Jahre:458.382
20-24 Jahre:572.082
25-29 Jahre:687.811

Quelle: Czech Statistical Office > 1-10., Zugriff 01.12.17

Alterstruktur Einwanderung Kinder und Jugendlicher aus dem Ausland (2016)

0-4 Jahre:2.751
5-9 Jahre:1.319
10-14 Jahre:1.239
15-19 Jahre:3.738
20-24 Jahre:5.567
25-29 Jahre:6.838

Quelle: Czech Statistical Office > 9-3., Zugriff 01.12.17

Lebenserwartung: Frauen: 82,1 Jahre; Männer: 76,2 Jahre (2016)
Quelle: Czech Statistical Office > Tab. 01.01, Zugriff 01.12.17

Bevölkerungszuwachs: 0,32 % (2009)

Verwaltung: Parlamentarische Demokratie mit Zweikammerparlament. Zentrale Verwaltung mit 14 Bezirken mit teilweise eigenen Kompetenzen und einer gewählten Regionalvertretung, der ein Bezirkshauptmann (hejtman) vorsteht.

Staatsoberhaupt: Präsident der Republik Miloš Zeman (seit März 2013, wiedergewählt für 2. Amtszeit 2018)

Regierungschef: Andrej Babiš (ANO) (seit 06.12.17)

Religion: 39 % römisch-katholisch, 2,5 % evangelisch, 1,7 % tschechisch-hussitisch, 0,2 % orthodox, 0,07 % griechisch-katholisch

Sonstige Daten
- Inflationsrate: 1,9 % (September 2010)
- Arbeitslosenquote: 7,2 % (31.12.12)
  15- bis 19-Jährige: 47,2 %
  20- bis 24-Jährige: 17,1 %
  25- bis 29-Jährige: 8,9 %
  30- bis 34-Jährige: 7,1 %
Quelle: Czech Statistical Office, Zugriff 11.6.13

Internationale Mitgliedschaften: Vereinte Nationen und deren Sonderorganisationen außer IFAD - Internationaler Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (1993), Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa – OSZE (1993), Europarat (1993), Welthandelsorganisation - WTO (1995), Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – OECD (1995), Zentraleuropäisches Freihandelsabkommen – CEFTA (1996), NATO (1999), Europäische Union (2004) 

Quellen:

Kinder- und Jugendpolitik - Grundlagen und Strukturen - Tschechien

Hier gibt's Infos zu den Grundlagen und Strukturen der Kinder- und Jugendpolitik in Tschechien. Mehr lesen unter 

Relevante Gesetze

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen trat in der Tschechischen Republik am 1. Januar 1993 in Kraft. Die dort enthaltenen Rechte und Schutzgesetze finden sich an verschiedenen Stellen der tschechischen Gesetzgebung wieder, unter anderem in folgenden Gesetzen und Verordnungen:

  • Familiengesetz (94/1963 Sb.)
  • Bürgergesetzbuch (40/1964 Sb.)
  • Arbeitsgesetzbuch (65/1965 Sb.)
  • Gesetz über die Pflegekinder (50/1973 Sb.)
  • Flüchtlingsgesetz (498/1990 Sb.)
  • Gesetz über den sozialen und rechtlichen Schutz von Kindern (359/1999 Sb.)
  • Gesetz über den Freiwilligendienst (198/2002 Sb.)
  • Gesetz über die Anstaltserziehung (109/2002 Sb.)
  • Gesetz über die Jugendgerichtsbarkeit (218/2003 Sb.)
  • Schulgesetz (561/2004 Sb.)
  • Wehrgesetz (585/2004 Sb.)
  • Gesetz über die Sozialdienste (108/2006 Sb.)
  • Gesetz zum Verbraucherschutz und zur Regulation der Werbung (36/2008 Sb.)
  • Strafgesetzbuch (40/2009 Sb.)

Eine der wichtigsten gesetzlichen Regelungen für den Kinder- und Jugendschutz ist das Gesetz über den sozialen und rechtlichen Schutz von Kindern (Zákon o sociáln?-právní ochran? d?tí), das 1999 in Kraft trat und 2005 zum bisher letzten Mal geändert wurde. Ziel des Gesetzes ist es, die positive Entwicklung und gute Erziehung für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr sicherzustellen und ihre Interessen zu schützen. Kinder sollen möglichst in der Geborgenheit ihrer Familie aufwachsen können. Kinder, bei denen dies nicht möglich ist, haben ein Recht auf besonderen Schutz durch den Staat.

Auf die Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention achtet in der Tschechische Republik der Rat der Regierung für Menschenrechte. Neben dem Rat beschäftigen sich mit Kinderrechten auch verschiedene Nichtregierungsorganisationen, die ein wichtiges Kontrollorgan der staatlichen Institutionen bilden. Eine Liste von Institutionen und Organisation, die sich mit Kinderrechten und dem Kindesschutz beschäftigen, ist unter www.prava-ditete.cz (auf Tschechisch) zu finden.

Altersbezogene gesetzliche Bestimmungen

Der Begriff junge Leute wird für die Bevölkerungsgruppe bis 26 Jahre benutzt. In Übereinstimmung mit UNESCO-Dokumenten und der UN-Kinderrechtskonvention spricht man in der Tschechischen Republik von Kindern bis zum Alter von 18 Jahren (oder auch von Minderjährigen). Mit mladí (Jugend) werden junge Leute im Alter von 18 bis 26 Jahren bezeichnet. Ein weiterer in der Jugendarbeit benutzter Begriff ist der Terminus mladiství (Jugendliche), mit dem Personen im Alter von 15 bis 18 Jahren bezeichnet werden. (Hinweis: Diese Unterscheidung ist in der deutschen Sprache nicht möglich, so dass im Folgenden die Begriffe „Jugend“ und „Jugendliche“ gleichberechtigt nebeneinander gebraucht werden.)

Schulpflicht

  • Beginn der Schulpflicht: 6 Jahre
  • Ende der Schulpflicht: 16 Jahre

Mündigkeit

  • Beginn der Strafmündigkeit: 15 Jahre
  • Sexuelle Mündigkeit: 15 Jahre
  • Volljährigkeit: 18 Jahre

Arbeit

  • Erlaubnis zur leichten, stundenweisen Beschäftigungen mit Einverständnis der Eltern: 14 Jahre 
  • Erlaubnis zur Vollzeitbeschäftigung (unter der Voraussetzung, dass keine Schulpflicht mehr besteht): 15 Jahre 

Recht zum Erwerb des Führerscheins

  • leichte Motorräder: 15 Jahre
  • schwere Motorräder, PKW und LKW: 18 Jahre

Wahlrecht

  • aktives Wahlrecht: 18 Jahre
  • passives Wahlrecht (Abgeordnetenhaus): 21 Jahre
  • passives Wahlrecht (Senat): 40 Jahre

Alkohol

  • Kauf und Konsum von alkoholischen Getränken und Tabakwaren: 18 Jahre

Die Wehrpflicht wurde in der Tschechischen Republik Ende 2004 abgeschafft.

Links
www.protection-of-minors.eu/de/country/CZ - Informationen zum Kinder- und Jugendschutz in Europa der BAG Kinder- und Jugendschutz, hier: Tschechien
http://wiki.crin.org/mediawiki/index.php?title=Czech_Republic - Wiki zu Kinderrechten in Tschechien

Finanzierung

Staatliche nationale Förderung

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport schreibt jedes Jahr Förderprogramme zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit aus. Diese Zuschüsse sind für nichtstaatliche, gemeinnützige Organisationen (Nestátní neziskové organizace) der Kinder- und Jugendarbeit bestimmt. Vorraussetzung für den Erhalt dieser Zuschüsse ist, dass die Organisationen beim Innenministerium registriert sind. 

Die einzelnen Verbände reichen ihre Projektanträge beim Nationalen Institut für Weiterbildung NIDV ein (siehe Kapitel Kinder- und jugendpolitische Einrichtungen und ihre Kompetenzen). Dabei darf die Bezuschussung 70 % der geplanten Ausgaben für das beantragte Projekts nicht überschreiten.

Im Rahmen der staatlichen Unterstützungsprogramme für Nichtregierungsorganisationen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen für die Jahre 2017-2020 gelten für 2018 folgende Prioritäten:

  • Förderung einer gesunden Lebensweise von Kindern und Jugendlichen: Unterstützt werden Maßnahmen, die eine gesunde Lebensweise von Kindern und Jugendlichen durch körperliche Aktivität, Aufenthalte in der Natur und Ernährung fördern.
  • Förderung der Beteiligung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen an regelmäßigen Freizeitaktivitäten, insbesondere von Kindern aus Kinderheimen.
  • Förderung der Beteiligung und des Interesses von Kindern und Jugendlichen, am öffentlichen Leben teilzunehmen und sich aktiv zu beteiligen,
  • Förderung der Kreativität im Handwerk.

Gemäß dem Staatshaushalt für das Jahr 2017 waren für die Förderung der Jugendarbeit 2017 im Haushalt des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport 231 532 391 tschechische Kronen (rund 9 077 020 Euro) eingeplant. 
(Quelle: Haushaltsplan des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport für das Jahr 2017)

Neben dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport vergeben auch das Arbeits-, das Gesundheits- und das Umweltministerium Fördermittel an Jugendorganisationen für die Projektarbeit mit Jugendlichen.

Private und sonstige Finanzierungsquellen

Allgemein gilt, dass außerschulische Jugendarbeit aus mehreren Quellen finanziert werden soll. Das heißt in der Praxis, dass es bei Projekten in der Regel eine Mischfinanzierung aus öffentlichen Mitteln (zum Beispiel Mittel der Regierung oder der Bezirke) und privaten Geldern gibt. Hinzu kommen Eigenmittel der Organisationen (zum Beispiel Teilnehmerbeiträge). In mehreren Städten besteht zudem die Möglichkeit, sich um Mittel aus dem kommunalen Haushalt zu bewerben. 

Der Beitrag von Sponsoren an Projekten der Jugendarbeit ist meist recht niedrig. Diese Sponsoren können Stiftungen, Unternehmen, Banken sein. Sponsorenbeiträge von Betrieben und Banken sind häufig an Bedingungen geknüpft, wie zum Beispiel die öffentlichkeitswirksame Nennung des Namens. Unterstützung bei der Suche nach Fördermittelgebern bietet das Informationszentrum für Stiftungen und gemeinnützige Organisationen (Informa?ní centrum nadací a jiných neziskových organizací). Es bietet gemeinnützigen Organisationen Informationen, Weiterbildung und Beratung an. Auf seiner Webseite findet man zudem nützliche Informationen rund um Finanzquellen, Förderungsprogramme und Kontaktpersonen. Zudem ist es möglich, einen „Zuschuss-Kalender“ zu bestellen, der aktuelle Informationen über die für tschechische Organisationen relevanten Finanzquellen enthält.

Auswahl an Stiftungen, die die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen unterstützen:

  • Stiftung zur Entwicklung der Bürgergesellschaft (Nadace rozvoje ob?anské spole?nosti - NROS): fördert die Entwicklung des Non-Profit-Sektors, Philanthropie und ehrenamtlicher Arbeit und leistet dadurch einen Beitrag zur Entwicklung der Zivilgesellschaft und der europäischen Integration. Sie unterstützt Non-Profit-Organisationen, welche benachteiligten oder gefährdeten Bevölkerungsgruppen Hilfe anbieten und setzt sich für Menschenrechte, demokratische Werte, Verständigung und Toleranz gegenüber Minderheiten ein. Eine ihrer wichtigsten Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche, die die Stiftung im Rahmen spezieller Programme fördert. Daneben setzt sie sich für die Verbesserung des Informations- und Ausbildungsniveaus im Non-Profit-Sektor ein.

    • Helfen Sie Kindern! (Pomozte d?tem!): langfristiges Hilfsprojekt des öffentlich-rechtlichen tschechischen Fernsehens und der Stiftung zur Entwicklung der Bürgergesellschaft. Die Förderung wird jährlich nach einer öffentlichen Ausschreibung an gemeinnützige Organisationen vergeben, die durch konkrete Projekte gefährdeten und benachteiligten Kindern und Jugendlichen helfen.

  • Stiftung Via (Nadace Via): Die Stiftung hat ihren Schwerpunkt in der kommunalen Zusammenarbeit und fördert Projekte in den Bereichen kulturelles Erbe, Umweltschutz, Entwicklung von Gemeinschaften und Jugend.
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Relevante Ministerien und ihre Zuständigkeiten

Die Zuständigkeit für den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe liegt in der Kompetenz des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (Ministerstvo školství, mládeže a t?lovýchovy - MŠMT).

Das Ministerium befasst sich mit Fragen der jungen Generation im Vorschul- und Schulalter im Rahmen von Erziehung, Bildung und Freizeitgestaltung. Neben der Leitung der staatlichen Institutionen arbeitet es auch mit nichtstaatlichen Organisationen zusammen, die in hohem Maße das Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche gewährleisten - sowohl im Sportbereich als auch in anderen Feldern der Kinder- und Jugendarbeit. Die Abteilung für Jugendfragen des Ministeriums ist unter anderem für die Vergabe von Fördermitteln, die internationalen Beziehungen im Jugendbereich und für Wettbewerbe zuständig. Zuständiger Minister: Ing. Robert Plaga, Ph.D.

Auf regionaler Ebene sind die Abteilungen für Jugend und Sport bei den entsprechenden Behörden angesiedelt und in der Regel den Abteilungen für das Bildungswesen untergeordnet. Struktur und Zuständigkeiten variieren von Region zu Region.

Weitere Ministerien, die sich mit kinder- und jugendrelevanten Bereichen befassen:

  • Ministerium für Arbeit und soziale Fragen (Ministerstvo práce a sociálních v?cí), das unter anderem für die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und die soziale Unterstützung von Familien zuständig ist;
  • Innenministerium (Ministerstvo vnitra), das unter anderem für die Registrierung von Organisationen und Verbänden der Jugendarbeit sowie für die Bekämpfung der Jugendkriminalität zuständig ist;
  • Justizministerium (Ministerstvo spravedlnosti), das unter anderem für das System der Jugendgerichtsbarkeit/Jugendstrafrecht zuständig ist.

Weitere Informationen zur Kompetenzverteilung im Bereich der Jugendpolitik im Youth Wiki der Europäischen Kommission.

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Kinder- und jugendpolitische Schwerpunkte und Aktionsprogramme

Die Kinder- und Jugendpolitik der tschechischen Regierung beruht auf zwei Grundlagen:

  • der Verantwortung für die Gestaltung der Entwicklungsbedingungen für die junge Generation und
  • der Anerkennung und Unterstützung von Familien und Individuen, damit diese für sich selbst Verantwortung übernehmen können.

Dabei stehen dem Staat zwei Handlungsformen zur Verfügung:

  • Unterstützung (zum Beispiel Förderung der gesunden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, Förderung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen, Hilfen für Kinder, Förderung gemeinnütziger Organisationen),
  • Schutz.

Die kinder- und jugendpolitischen Schwerpunkte und die damit verbundenen Umsetzungsmaßnahmen werden von der tschechischen Regierung für einen Zeitraum von vier bis sechs Jahren in dem Konzept für die staatliche Kinder- und Jugendpolitik (Koncepce státní politiky pro oblast d?tí a mládeže na období) festgelegt.

Das aktuelle Konzept gilt für den Zeitraum 2014 bis 2020 und orientiert sich an der Europäischen Jugendstrategie. Es spiegelt die Bedürfnisse der Jugendlichen wider, vor allem in den Bereichen non-formale Bildung, Beschäftigung, Kultur und Kreativität, Partizipation, Gesundheit und gesunde Lebensweise, Soziale Eingliederung und Freiwilligenarbeit. Ebenfalls befasst sich die neue Strategie mit globalen Umwelt- und Entwicklungsfragen sowie dem Zugang junger Menschen zu Recht und Information.

Die Jugendstrategie ist auf junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren ausgerichtet. Sie basiert auf drei Säulen:

  • die Förderung der jungen Menschen auf ihrem Weg zur Entwicklung einer individuellen Persönlichkeit, die für ihr Leben, ihre Familien, ihren Platz in der Gemeinschaft und der Gesellschaft verantwortlich ist,
  • die Orientierung an den tatsächlichen Bedürfnissen der und Chancen für junge Menschen,
  • die Förderung des Potenzials junger Menschen für die Entwicklung der Gemeinschaft.

Die horizontalen Schwerpunkte der Jugendstrategie sind:

  • Chancengleichheit,
  • interministerieller und sektorübergreifender Ansatz,
  • die Förderung der nichtformalen Bildung und der Qualität der Jugendarbeit,
  • die Beteiligung Jugendlicher an Entscheidungsprozessen,
  • Intergenerationelle Solidarität.

Die Jugendstrategie umfasst 13 strategische Ziele, die jeweils konkrete Maßnahmen und Aktionen beinhalten. Der Hauptkoordinator für die Umsetzung der Jugendstrategie ist das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Mehr Informationen dazu und die Jugendstrategie zum Nachlesen auf der Website des tschechischen Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (auf Tschechisch).

In den Strategiedokumenten zur Jugendpolitik ist nicht explizit geregelt, dass die Kommunen eine eigene Jugendpolitik umsetzen sollen. Die nationale Regierung versucht, die Kommunen zu motivieren und zu unterstützen, damit diese im Sinne der nationalen und europäischen Jugendpolitik arbeiten. [Quellen: Becker, H. im Auftrag von JUGEND für Europa (2012). "Wir werden feststellen, dass wir alle voneinander gelernt haben." (verfügbar unter www.jugendpolitikineuropa.de/, letzter Zugriff am 23.02.18); JUGEND für Europa (2013). Geballte Erfahrung: Peer Learning in Sachen Jugendpolitik. (verfügbar unter www.jugendpolitikineuropa.de/, letzter Zugriff am 23.02.18)].

Als Mitglied der Europäischen Union ist Tschechien am EU-Programm Erasmus+ beteiligt. Verantwortlich für die Umsetzung des Programms Erasmus+ in Tschechien ist die zuständige Nationalagentur.

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Kinder- und jugendpolitische Einrichtungen und ihre Kompetenzen

Das ehemalige Nationale Kinder- und Jugendinstitut (Národní institut d?tí a mládeže - NIDM) entstand 2005 durch eine Zusammenführung des Kinder- und Jugendinstituts, des Instituts des Ministeriums für außerschulische Bildung (IZV) und des Zentrums für Bildung, Information und Dienstleistungen (SVIS). Es ist zum 1. Januar 2014 mit dem Nationalen Institut für Weiterbildung (Národního institut pro další vzd?lávání - NIDV) fusioniert.

Der ehemalige Bereich Informelle Bildung bei NIDM ist nun der Abteilung Bildung und Betreuung bei NIDV zugeordnet. Er unterstützt weiterhin die Umsetzung verschiedener vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport initiierter Programme. Dazu zählen beispielsweise Programme und Projekte für talentierte Schülerinnen und Schüler, die Organisation von Festivals für verbandlich nicht organisierte Kinder und Jugendliche sowie Aktivitäten im Bereich der Jugendinformation. Im internationalen Bereich ist die Abteilung Konzepte und Internationale Zusammenarbeit für die europäische Zusammenarbeit zuständig, fördert den Jugendaustausch und unterstützt Studienaufenthalte von Multiplikator(inn)en.

Darüber hinaus hat das ehemalige Institut NIDM die Datenbank zur Nationalen Kinder- und Jugendforschung (Národní registr výzkum? o d?tech a mládeži) aufgebaut, in der Studien zur Jugendforschung online in tschechischer und englischer Sprache abgefragt werden können.

Aufgabe der Jugendkammer des tschechischen Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (Komora mládeže Ministerstva školství, mládeže a t?lovýchovy) ist es, das Ministerium in Fragen des Schutzes und der Förderung von Kindern und Jugendlichen zu beraten sowie Gesetzesvorschläge und andere Dokumente zu begutachten. Die Jugendkammer setzt sich unter anderem aus Vertreter(inne)n gemeinnütziger Jugendorganisationen, schulischer Einrichtungen für Freizeitaktivitäten und Expert(inn)en der Jugendarbeit zusammen.

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Nationale und regionale Kinder- und Jugendräte

Der Kinder- und Jugendrat der Tschechischen Republik (?eská rada d?tí a mládeže - ?RDM) wurde 1998 von damals acht Kinder- und Jugendorganisationen gegründet. Aktuell (Februar 2018) hat er 99 Mitglieder. Das sind nicht-staatliche Kinder- und Jugendorganisationen, die insgesamt mehr als 200 000 Kinder und Jugendliche vertreten.

Die Mitglieder des ?RDM sind kleine und große Jugendorganisationen, zum Beispiel freizeitorientierte, ökologische, kulturelle sowie parteipolitische Kinder- und Jugendverbände. Dazu gehören auch neun regionale Jugendräte:

  1. Kinder- und Jugendrat der Region Südmähren (Jihomoravská rada d?tí a mládeže, JRDM),
  2. Regionaler Kinder- und Jugendrat der Region Karlsbad (Krajská rada d?tí a mládeže Karlovarského kraje, KRDMK),
  3. Regionalrat der Kinder und Jugendlichen Pilsen (Plze?ská krajská rada d?tí a mládeže, PKRDM),
  4. RADAMBUK – Kinder- und Jugendrat der Region Südböhmen (Rada d?tí a mládeže Jiho?eského kraje), 
  5. RADAMOK – Kinder und Jugendrat der Region Mähren-Schlesien (Rada d?tí a mládeže Moravskoslezského kraje),
  6. Kinder- und Jugendrat der Hauptstadtregion Prag (Rada d?tí a mládeže hl. m. Prahy),
  7. Kinder- und Jugendrat der Region Hochland (Rada d?tí a mládeže kraje Vyso?ina, RDMKV),
  8. SPEKTRUM – Rat der Kinder und Jugendlichen der Region Zlín (Krajská rada d?tí a mládeže Zlínského kraje),
  9. Kinder- und Jugendrat Mittelböhmen (St?edo?eská rada pro d?ti a mládež, SRDM).

Der ?RDM setzt sich für eine Verbesserung der Lebensbedingungen und die allgemeine Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ein. Er fördert die non-formale Bildung und die Aktivitäten seiner Mitgliedsorganisationen, indem er sich für die Schaffung entsprechender (gesetzlicher, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller) Rahmenbedingungen einsetzt. Darüber hinaus vertritt der ?RDM die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der tschechischen Regierung, dem tschechischen Parlament und den nationalen Behörden sowie gegenüber internationalen Organisationen und Institutionen.

Eine der wichtigsten Aktivitäten des ?RDM war von 1998 bis 2016 die jährlich stattfindende Bambiriáda, eine mehrtägige Aktion, bei der in der gesamten Tschechischen Republik Kinder- und Jugendaktivitäten präsentiert werden. Ziel war es, öffentlich auf die Bedeutung der non-formalen Bildung und der Kinder- und Jugendarbeit aufmerksam zu machen.

Des Weiteren bringt der ?RDM achtmal jährlich das Magazin „Archa” heraus. Es beschäftigt sich mit Bildungsthemen und der Freizeitgestaltung von Kindern- und Jugendlichen. Darüber hinaus unterhält der Kinder- und Jugendrat das Informationsportal adam.cz. Dort präsentieren sich die tschechischen Kinder- und Jugendverbände mit ihren Themen und Aktivitäten der Öffentlichkeit. 

Seit Ende November 2012 ist der ?RDM Vollmitglied im Europäischen Jugendforum, der Dachorganisation von nationalen Jugendräten und internationalen Jugendorganisationen in Europa.

Informationen zum nationalen Kinder- und Jugendrat und regionalen Jugendräten sind auch im Youth Wiki der Europäischen Kommission zu finden.

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Jugendverbandsarbeit

Überblick über die Strukturen der Jugendverbandsarbeit  

Nach der Wende 1990 entstanden in Tschechien innerhalb des ersten Halbjahres Dutzende von Kinder- und Jugendvereinigungen. Unter diesen waren auch viele Kinder- und Jugendverbände, die bereits vor dem Zweiten Weltkrieg bestanden hatten und nach langer Unterbrechung ihre Arbeit wieder aufnahmen.

Dazu zählten zum Beispiel der tschechische Pfadfinderbund Junák, die Young Men’s Christian Association (YMCA) und die Liga der Waldweisheit (Liga lesní moudrosti). 

Nach der Samtenen Revolution und der Gründung der Tschechischen Republik führte der Demokratisierungsprozess zunächst zu einer starken Pluralisierung der Jugendverbandsszene. Dies führte zu einem verstärkten Wettbewerb unter den Jugendorganisationen. Erst nach und nach mündete dieser in eine Zusammenarbeit, vor allem wenn es um Jugendpolitik und Verhandlungen mit der Regierung ging. 

Trotzdem konnte man in Tschechien lange Zeit nicht von einer wirksamen Jugendvertretung sprechen, da die Beteiligung an politischen Prozessen auf eine kleine Anzahl großer Jugendorganisationen und Jugendplattformen begrenzt war. Gleichzeitig gab es eine Vielzahl von konkurrierenden Dachverbänden, was vor allem die Vertretung auf europäischer Ebene erschwerte. Dies hat sich in den letzten Jahren zum Positiven verändert und mündete im Frühjahr 2010 in die Aufnahme des Tschechischen Kinder- und Jugendrats in das Europäische Jugendforum (siehe auch Kapitel Nationale und regionale Kinder- und Jugendräte). Bis heute ist die außerschulische Jugendarbeit in Tschechien aber weniger organisiert und strukturiert als in Deutschland. Schätzungen gehen davon aus, dass in Tschechien weniger als 10 % der Kinder und Jugendlichen Mitglied eines Jugendverbandes sind.

Bei den Jugendverbänden in Tschechien ist es üblich, für ihre Mitglieder Sommerlager zu organisieren. Fast jedes tschechisches Kind verbringt einen Teil der Sommerferien (zwei bis drei Wochen) in einem Ferienlager. Geschlafen wird in Zelten oder Hütten, tagsüber gibt es ein Freizeitprogramm. Besonders beliebt sind Wanderlager, bei denen eine Gruppe für eine längere Zeit (meistens eine Woche) mit Rucksäcken unterwegs ist - zu Fuß, mit dem Boot oder dem Fahrrad.

Quelle: Ditta Dolejšiová: European Youth policies and their effects on the Czech and Slovak republics, in: Europarat (Hrsg.): Revisiting youth political participation. Challenges for research an democratic practice in Europe, Straßburg 2005, S. 111-120.

Überregionale Jugendverbände

Zu den größten Jugendverbänden in der Tschechischen Republik zählen folgende Organisationen:

  • Vereinigung der Jugendwandergruppen A-TOM (Asociace turistických oddílu mládeže) organisiert Outdoor-Aktivitäten für Kinder und Jugendliche. Neben Wanderungen und Zeltlagern zählen unter anderem Expeditionen im In- und Ausland und Bergsteigen dazu. Nach eigenen Angaben hat der Verband landesweit rund 9000 Mitglieder.
  • Regenbogen - Verein für Kinder und Jugendliche für Freizeit, Natur und Spaß (Duha
  • Bund der Pfadfinder und Pfadfinderinnen (Junák - svaz skaut? a skautek) ist mit geschätzten 50 000 Mitgliedern mit Abstand der größte Jugendverband in Tschechien. Seine Aktivitäten umfassen eine breite Palette von Bereichen wie Sport, Wissenschaft, Technik, Kultur und Wohltätigkeitsprojekte.
  • Pionier (Pionýr) ist ein Jugendverband, der Aktivitäten im Bereich der non-formalen Bildung anbietet und Freizeitaktivitäten organisiert. Der Verband fördert demokratische Verhaltensweisen sowie Toleranz und Vielfalt. 
  • Christlicher Verein Junger Menschen YMCA (K?es?anské sdružení mladých lidí) hat sich die harmonische Entwicklung junger Menschen zum Ziel gesetzt. Der Verband ist offen für alle Menschen ohne Unterschied von Rasse, Geschlecht, Religion, sozialem Status oder körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Laut eigenen Angaben (Dezember 2016) hat der YMCA in Tschechien rund 3700 Mitglieder.
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Glaubensgemeinschaftliche Angebote für Kinder und Jugendliche

In der Tschechischen Republik ist in der konfessionellen Jugendarbeit vor allem die katholische Seite dominierend, da sie in einem Land, in dem 70 % der Bevölkerung ohne Konfession sind, mit etwa 25 % die größte Religionsgemeinschaft stellt.

Die verbleibenden 5 % werden von der Altkatholischen Kirche, unterschiedlichen evangelischen Kirchen, wie der Neuhussitischen Kirche oder der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder, sowie der Baptistischen Union der Tschechischen Republik eingenommen.

In Tschechien sind Kirche und Staat strikt getrennt, die Religionsgemeinschaften erfahren nur selten Unterstützung seitens des Staates. In der Zeit des Kommunismus wurden die christlichen Kirchen und andere Glaubensgemeinschaften diskriminiert und Gläubige konnten ihren Glauben nur eingeschränkt ausüben. Nach der Wende 1990 entstanden neue Organisationen und Verbände und der Kontakt der Gläubigen untereinander wurde intensiver. Der von den Bischöfen erhoffte große Aufschwung der Glaubensgemeinschaften blieb allerdings aus. Der Großteil der tschechischen Gesellschaft bekennt sich weiterhin zum Atheismus, in manchen Landesteilen gehören über 80 % der Bewohner/-innen keiner Glaubensgemeinschaft an. Religionsunterricht wird in der Regel nur an kirchlichen Schulen gelehrt. Die Beziehungen zwischen Staat und Kirche sind nicht immer ungetrübt.

Die Jugendarbeit der katholischen Kirche ist Teil der Arbeit der tschechischen Bischofskonferenz. Diese gilt de facto als unabhängig, ist aber in der Praxis personell wie inhaltlich sehr eng mit der charismatischen Fokolar-Bewegung verbunden, die auch einen Großteil der kirchlichen Begegnungszentren unterhält. Die Mitarbeit dort erfolgt nicht auf verbandlicher, sondern persönlicher Grundlage. Pfarreiübergreifende Jugendarbeit findet aufgrund der wenigen Katholiken überwiegend auf Diözesanebene statt. Die Struktur der Jugendverbandsarbeit reicht anders als in Deutschland nicht bis in die Pfarrgemeinden hinein. Die Aktivitäten vor Ort werden häufig spontan organisiert. Die Qualität der Jugendarbeit ist nicht selten vom Engagement des Pfarrers bzw. der Pastoralassistent(inn)en abhängig. 

Um nach der Wende möglichst schnell ein effektives Netz von engagierten Gruppen in den Diözesen aufzubauen, wurde 1990 die Jugendsektion der Tschechischen Bischofskonferenz (Sekce pro mládež ?eské biskupské konference) gegründet. Sie koordiniert die Diözesanen Jugendzentren (Diecézní centrum mládeže - DCM) und die (kleineren) Diözesanzentren des Lebens der Jugend (Diecézní centrum života mládeže - DCŽM). Die Diözesanen Jugendzentren haben vom Bischof den Auftrag, die Jugendseelsorge in der Diözese auf möglichst breiter Ebene umzusetzen. Dazu gehört die Ausbildung von Jugendgruppenleiter(inne)n genauso wie die Fortbildung der Geistlichen für Aufgaben der Jugendseelsorge. Häufig werden auch Exerzitien, Kinderferienlager und Ähnliches organisiert.

Die jungen Gläubigen selbst treffen sich auf Diözesan- oder nationaler Ebene in so genannten Jugendforen, um ihre Ansichten zu zentralen Kirchenfragen zu formulieren und sie mit den Bischöfen zu diskutieren. Die im Jahr 2001 entstandene Internetseite signály.cz dient hierfür als zentrales Kommunikationsmittel.

Einmal jährlich lädt die Jugendsektion alle in der christlichen Jugendarbeit Aktiven zu einer Konferenz ein. Zudem ist sie im Jugendrat des nationalen Ökumenischen Kirchenrates vertreten und beteiligt sich an ökumenischen Jugendprojekten und -aktivitäten (Konzerte von Jugendbands, Exerzitien, karitatives Engagement etc.). Darüber hinaus arbeitet die Jugendsektion eng mit der Jugendabteilung des Päpstlichen Rates für Laien zusammen, entsendet Vertreter/-innen zu internationalen Konferenzen und beteiligt sich an der Vorbereitung der Weltjugendtage. 

Neben der katholischen Kirche spielen folgende Glaubensgemeinschaften in der Jugendarbeit Tschechiens eine bedeutendere Rolle:

  • Salesianer Don Boscos (Salesiáni Dona Boska – SBD): Die Arbeit der Salesianer begann in Tschechien bereits 1924. Schwerpunktmäßig betreiben sie in Tschechien zehn Jugendzentren, mehrere Pastoral- und Sozialzentren, eine weiterführende Schule und zwei Medienzentren, in denen vor allem benachteiligte Kinder und Jugendliche betreut und gefördert werden.
  • Die Salesianische Jugendbewegung (Salesiánského hnutí mládeže - SHD) ist eine gemeinnützige Jugendorganisation, die aus der Lehre von Jan Bosco hervorging und deren Arbeitschwerpunkt die Förderung von Kindern und Jugendlichen bildet. Die Organisation unterhält in verschiedenen tschechischen Städten Jugendklubs, die Programme und Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche anbieten. 
  • Die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder (?eskobratrská církev evangelická - ?CE) entstand 1918 durch die Verbindung reformierter und lutherischer Gemeinden in der damaligen Tschechoslowakei und zählt heute rund 120 000 Mitglieder. Sie betreibt aktive Jugendarbeit. Die meisten Aktivitäten finden auf gesamtkirchlicher und auf regionaler Ebene statt, insbesondere in den Regionen Prag, Hochland und Mähren. 
  • Die Altkatholische Kirche (Starokatolická církev) bietet ebenfalls Programme für junge Leute an. 
  • Die Apostolische Kirche (Apoštolské Církve) in Tschechien hat etwa 7000 Mitglieder. Ihre Jugendorganisation heißt Jugend der Apostolischen Kirche (Odbor Mládeže Apoštolské Církve - OMAK). Des Weiteren gibt es die Royal Rangers (Royal Rangers v ?R), eine weitere Organisation unter dem Dach der Apostolischen Kirche. Sie organisiert unter anderem Zeltlager für Kinder und Jugendliche.
  • Die Tschechische Union jüdischer Jugend (?eská unie židovské mládeže - ?UZM) ist die einzige jüdische Jugendorganisation in der Tschechischen Republik. Mit einem Programm, das von der Feier jüdischer Festtage über Seminare und Diskussionen bis hin zu kulturellen und sportlichen Aktivitäten reicht, versucht der Verband, die jüdische Identität unter Kindern und Jugendlichen in Tschechien zu fördern. 

Informationen über Aktivitäten und Angebote der muslimischen Jugend in der Tschechischen Republik können über das Forum of European Muslim Youth and Student Organisations (FEMYSO), das Forum der europäischen muslimischen Jugend- und Studierendenorganisationen, recherchiert werden.

Weitere Kirchen in der Tschechien Republik:

  • Brüderunität der Baptisten (Bratrská jednota baptist?), www.baptist.cz 
  • Evangelische Kirche A.B. in der Tschechischen Republik (Evangelická církev a.v. v ?R), www.ecav.cz 
  • Evangelisch-Methodistische Kirche (Evangelická církev metodistická), www.umc.cz 
  • Schlesische Evangelische Kirche A.B. (Evangelická - Slezská církev evangelická a. v.), www.sceav.cz 
  • Tschechoslowakische Hussitische Kirche (Církev ?eskoslovenská - C?SH), www.ccsh.cz 

Quelle: Alois K?iš?an: Eine junge Kirche bricht auf, in: Miteinander - Spole?n?. Arbeitshilfe für deutsch-tschechische Jugendbegegnungen. P?íru?ka k ?esko-n?meckým vým?nám mládeže, Düsseldorf 2000.

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Offene Jugendarbeit

In Tschechien gibt es eine mehr als 40-jährige Tradition von Jugendfreizeitzentren (St?edisko volného ?asu - SV?) beziehungsweise Kinder- und Jugendhäusern (Domy d?tí a mládeže - DDM), von denen es in jedem Kreis mindestens eines gibt.

 

 

Es handelt sich um selbstverwaltete Einrichtungen, die über qualifiziertes Fachpersonal und oft auch über einen großen Kreis von ehrenamtlichen Mitarbeitenden verfügen. Die Zentren bilden ein in sich geschlossenes Netz, welches von einem eigenen Ressort des Ministeriums für Schulwesen, Jugend und Sport verwaltet wird. Träger der meisten Freizeitzentren ist das Ressort für Schulwesen, in anderen Fällen die jeweilige Gemeinde oder Kirchengemeinde. Die Zentren stehen allen Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 7 und 18 Jahren offen. Sie bieten verschiedenste Aktivitäten an. Dazu zählen unter anderem

  • ein regelmäßiges Angebot von Arbeitsgruppen und Kursen,
  • die gelegentliche Durchführung von Veranstaltungen in den Bereichen Bildung, Kultur und Sport,
  • die systematische Arbeit mit begabten Kindern und Jugendlichen,
  • Angebote für die Feriengestaltung wie zum Beispiel Ferienlager und Ausflüge,
  • fachliche und methodische Hilfe sowie Beratung vor allem für Schulen und schulische Einrichtungen, für Bürgervereinigungen (ob?anské sdružení), also den anerkannten Trägern der Kinder- und Jugendarbeit und weitere Interessierte.

Analog zu diesen Freizeitzentren gibt es Schulklubs (Školní kluby), die den jeweiligen Schulen angegliedert sind. Außerhalb der Unterrichtszeiten bieten sie in den Schulräumen unter fachkundiger Leitung durch Lehrkräfte Kurse und Arbeitsgruppen für Schüler/-innen an. Ein ähnliches Freizeitangebot bieten die Schulhorte (Školní družiny) für Schüler/-innen in Grundschulen. Bei beiden Einrichtungen zahlen die Schüler/-innen symbolische Beiträge für die Teilnahme.

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Jugendinformation

Informations- und Beratungszentren für Kinder und Jugendliche

Das Nationale Jugendinformationszentrum (Národní informa?ní centrum pro mládež - NICM) ist beim Nationalen Bildungsinstitut (NUV) angesiedelt, welches wiederum direkt dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (Ministerstvo školství, mládeže a t?lovýchovy – MŠMT) unterstellt ist.

Das NICM war das erste Jugendinformationszentrum (Informa?ní centrum pro mládež) in der Tschechischen Republik. Es wurde 1992 gegründet. Grundidee war es, alle Informationen, Informationsprodukte, Beratungsdienste und allgemeinen Dienste für Kinder und Jugendliche an einem Ort zu konzentrieren. 

Aufgaben 
Wichtigste Aufgabe des NICM ist die Verbreitung relevanter Informationen für Kinder und Jugendliche. Eine sekundäre Zielgruppe bilden Schulen, Schuleinrichtungen, Eltern, Lehrer/-innen, ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen sowie Organisationen und Institutionen, die Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche organisieren. Darüber hinaus berät und unterstützt es regionale und lokale Jugendinformationszentren in methodischen und fachlichen Fragen. 

Fast jede Region in Tschechien verfügt über mindestens ein Jugendinformationszentrum. Eine vollständige Liste der ICM in der Tschechischen Republik findet sich auf der Webseite des NICM NIDM. Die Jugendinformationszentren stellen einheitlich Informationen zu folgenden Themenfeldern zur Verfügung:

  • Bildung in der Tschechischen Republik/Bildung im Ausland
  • Arbeiten in der Tschechischen Republik/Arbeiten im Ausland
  • Reisen in der Tschechischen Republik/Reisen im Ausland
  • Freizeit
  • Gesundheit
  • Ökologie
  • Sozial-pathologische Erscheinungen
  • Soziale Gruppen und Gruppierungen
  • Bürger und Staat
  • Jugend in EU

Internationale Kooperationen

Die Tschechische Republik ist Mitglied des europäischen Informationsnetzwerkes Eurodesk, das Jugendliche in allen EU-Mitgliedsstaaten zu Auslandsaufenthalten berät. In der Tschechischen Republik ist Eurodesk Tschechien beim Zentrum für internationale Zusammenarbeit (D?m zahrani?ní spolupráce, DZS) angesiedelt und verfügt über 30 lokale Kooperationspartner.

Tschechien ist auch Mitglied bei der European Youth Information and Counselling Agency (ERYICA), dem Zusammenschluss der Jugendinformationsangebote auf europäischer Ebene. Die Vertretung bei ERYICA übernimmt das Nationale Bildungsinstitut NUV.

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Aktionsfelder im Kinder- und Jugendbereich - Tschechien

Hier gibt's Infos zu Aktionsfeldern im Kinder- und Jugendbereich in Tschechien. Mehr lesen unter

Bildung und Beschäftigung

Bildung 
Beschäftigung

Bildung

Informationen zum Bildungssystem in Tschechien unter www.bildung-weltweit.de und in der Europäischen Enzyklopädie zu nationalen Bildungssystemen EURYPEDIA.

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Beschäftigung

Verantwortlich für die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit sind auf nationaler Ebene das Ministerium für Arbeit und soziale Fragen (Ministerstvo práce a sociálních v?cí) und auf Gemeindeebene die Arbeits- und Schulämter. Letztere führen Programme durch, mit denen benachteiligte Jugendliche bei der Suche nach Arbeit unterstützt werden. Zudem unterhalten die Regionen Informations- und Beratungszentren bei den Arbeitsämtern (Informa?ní a poradenská st?ediska (IPS) p?i ú?adech práce), die Jugendlichen bei der Entscheidung über die Berufswahl helfen. Sie beraten zudem Absolvent(inn)en bei der Stellensuche.

Die Arbeitslosigkeit der Unter-25-Jährigen ist in Tschechien 2009 infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise sprunghaft angestiegen. Waren 2008 9,9 % der jungen Menschen unter 25 Jahren arbeitslos, hatten 2009 16,7 % keine Arbeit (allgemeine Arbeitslosenquote 2009: 6,7 %). Tschechien folgte damit dem europaweiten Trend, lag jedoch immer noch deutlich unter der durchschnittlichen Quote der Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union (2009: 19,8 %).

Vor einer besonderen Herausforderung stehen junge Menschen nach dem Schul- oder Studienabschluss. Es gibt immer weniger Arbeitsplätze für Absolvent(inn)en. Allgemein gilt, dass Jugendliche mit einer technischen (Maschinenbau, Elektrotechnik, Informationstechnologie etc.) oder handwerklichen Ausbildung leichter Arbeit finden als Studierende in den humanistischen Bereichen. Hier kommen nach Angaben des tschechischen Ministeriums für Arbeit und Soziales auf eine freie Stelle 8,9 Bewerbungen von Schulabgänger(inne)n und Absolvent(inn)en.

Eine besonders kritische Gruppe bilden Jugendliche ohne Qualifikation, die nur über einen Grund- oder Förderschulabschluss verfügen. Dabei handelt es sich oft um Roma. Um diesen Jugendlichen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern, hat der Staat geförderte, so genannte gemeinnützige Arbeitsplätze geschaffen.

In Tschechien ist es eher unüblich, im Rahmen des Studiums ein Praktikum zu absolvieren. Viele junge Leute haben aber einen Ferienjob, um Geld zu verdienen. In vielen Fällen handelt es sich dabei um eine unqualifizierte Arbeit, die schlecht bezahlt ist.

Quellen: 

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Gesundheit und Wohlbefinden

Gesundheit 
Sport 

Gesundheit

Mehr als 90 % der 15- bis 24-Jährigen in Tschechien beurteilten ihren Gesundheitsstatus 2006 als gut oder sehr gut und unterscheiden sich damit nicht von Jugendlichen in vielen anderen EU-Mitgliedstaaten (EU-Durchschnitt: 91,6 %). 16,6 % der Altersgruppe litten an Übergewicht bzw. Fettleibigkeit (EU-Durchschnitt: 17,7 %) und 8,9 % an Untergewicht (EU-Durchschnitt: 9,4 %). 2006 waren 41,9 % der neu diagnostizierten HIV-Infizierten in Tschechien 15 bis 29 Jahre alt (EU-Durchschnitt: 27,8 %). Dabei wurde die Krankheit in 48,6 % der Fälle durch sexuellen Verkehr zwischen homosexuellen Männern und in 43,2 % der Fälle durch sexuellen Verkehr zwischen Heterosexuellen übertragen. 

Gemäß einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aus dem Jahr 2007, welche das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in reichen Staaten untersuchte, befindet sich die Tschechische Republik im unteren Drittel des Rankings. Dort nimmt sie allerdings den Spitzenplatz vor Frankreich, Portugal, Österreich, Ungarn, den USA und Großbritannien ein.

Familie

Eine typische tschechische Familie hat ein bis zwei Kinder. Laut Umfragen finden Tschech(inn)en zwei Kinder pro Familie ideal. In der Realität hat jede Frau durchschnittlich 1,5 Kinder (2008). In den frühen 1990er Jahren sank die Zahl der neugeborenen Kinder, doch kann seit 1998 ein stetiger Aufwärtstrend beobachtet werden. Als ein Grund hierfür wird die „starke“ Generation der jetzt 30-Jährigen angesehen: In den 1970er Jahren führte die damalige Regierung Maßnahmen zur Förderung des Bevölkerungswachstums durch, in deren Folge viele Kinder geboren wurden. Diese Kinder sind jetzt erwachsen und werden selbst Eltern.

Seit den frühen 1990ern sinkt die Zahl der Eheschließungen und steigt das Alter der Paare bei der ersten Eheschließung (2008: 28,8 Jahre bei Frauen, 31,4 Jahre bei Männern). Entsprechend älter sind die Eltern bei der Geburt des ersten Kindes. Viele Kinder werden außerehelich geboren. Viele junge Erwachsene in Tschechien empfinden die Ehe als veraltet. Gleichzeitig steigt die Zahl der Scheidungen - auch unter jungen Menschen. Mittlerweile wird fast jede zweite tschechische Ehe geschieden.

Wohnsituation

Anders als in Deutschland bleiben die meisten Jugendlichen in Tschechien recht lange bei ihren Eltern wohnen. Es ist keine Ausnahme, wenn auch junge Erwachsenen über 25 Jahre noch Zuhause leben. Der Grund hierfür ist einfach: Der Wohnungsmarkt in Tschechien ist schwierig. Mieten und Kaufpreise für Wohnungen sind teuer. Für junge Erwachsene ist es fast unmöglich, eine eigene Wohnung zu kaufen. Viele bleiben deshalb so lange bei den Eltern, bis sie sich eine Hypothek leisten können. Wohngemeinschaften sind in Tschechien hauptsächlich bei Studierenden üblich.

Freizeit

Fragt man tschechische Kinder nach ihren Hobbys, erfährt man, dass sich die meisten von ihnen für Computer (Internet, PC-Spiele etc.) interessieren. Kinder und Jugendliche verbringen ihre Freizeit am liebsten mit ihren Freunden und gestalten diese Treffen am liebsten individuell. Organisierten Aktivitäten (zum Beispiel von Jugendorganisationen) stehen sie eher ablehnend gegenüber. Gleichzeitig haben Diskussionen im Rahmen des Projektes „Kulaté stoly“ (Runde Tische) gezeigt, dass Jugendliche über mangelhafte Freizeitangebote in kleineren Städten und auf dem Lande klagen.

Wertvorstellungen

Tschechische Jugendliche bilden keine einheitliche Gruppe. Untersuchungen zeigen, dass sie verschiedenen Wertvorstellungen folgen. Charakteristisch scheint jedoch für die meisten das Interesse an anderen Menschen und am öffentlichen Geschehen zu sein. Die meisten Jugendlichen identifizieren sich mit der Gesellschaft. Auf der anderen Seite zeigt sich aber auch ein Trend zum Egoismus bzw. zur Konzentration auf das eigene Ich. Die Verantwortung für den Anderen sinkt. Typisch ist die Orientierung an der so genannten Mainstream-Kultur. Die kommerziellen Medien beeinflussen junge Leute immer stärker und bilden eine neue für Jugendliche immer wichtiger werdende virtuelle Realität. Darüber hinaus zeigt sich eine größere Sehnsucht nach materiellem Besitz. Parallel dazu nimmt die Bedeutung von Frieden, der Hilfe für Andere und der Qualität der Umwelt bei jungen Menschen ab. Untersuchungen belegen zudem, dass Jugendliche in Tschechien gegenüber der Demokratie und dem politischen System eher skeptisch eingestellt sind.

Quelle: Zajíc, J. (2008). Mládež ?eské republiky. Prag: Herausgegeben vom Kinder- und Jugendrat der Tschechischen Republik (?eská rada d?tí a mládeže). Download: http://www.crdm.cz/download/publikace/mladez-CR-web.pdf (Zugriff am 11.6.13) 

Alkohol

Der Alkoholkonsum unter Jugendlichen in der Tschechischen Republik verharrte in den letzten Jahren auf hohem Niveau. Laut einer europäischen Studie, die 2007 unter 16-jährigen Schüler(inne)n durchgeführt wurde, haben 93 % der Befragten in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung Alkohol getrunken, 48 % waren betrunken. Damit lagen die tschechischen Jugendlichen im europäischen Vergleich zusammen mit Österreich und Deutschland an der Spitze. Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen. Beliebtestes alkoholisches Getränk war Bier. 

Zigaretten

Auch Rauchen ist unter Jugendlichen in der Tschechien recht weit verbreitet. Bei der oben genannten Studie gaben 41 % der 16-Jährigen an, in den letzten 30 Tagen geraucht zu haben, Mädchen deutlich öfter (45 %) als Jungen (36 %). Tschechien steht damit gemeinsam mit Österreich, Lettland und Bulgarien im europäischen Vergleich an der Spitze. 58 % der Befragten probierten ihre erste Zigarette im Alter von 13 Jahren oder früher. 

Illegale Substanzen

Rund 47 % der Schüler/-innen haben bereits Erfahrungen mit illegalen Substanzen gesammelt. Dabei war Cannabis die am häufigsten konsumierte Droge. Rund 35 % der Jugendlichen gaben an, in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung Cannabis konsumiert zu haben, 18 % in den vergangenen 30 Tagen. Damit hat sich der Cannabiskonsum unter Jugendlichen seit Mitte der 1990er Jahre mehr als verdoppelt und ist doppelt so hoch wie im europäischen Durchschnitt. Allerdings hat sich die Zunahme in den letzten Jahren verlangsamt.

13,5 % der befragten Jugendlichen gaben an, mit anderen illegalen Substanzen als mit Cannabis experimentiert zu haben. 9,1 % hatten bereits Sedativa genommen, 7,4 % halluzinogene Pilze oder andere natürliche Halluzinogene und 7 % Inhalate. 4,9 % der Schüler/-innen haben LSD, 4,5 % Ecstasy und 4,2 % Steroide probiert. 2 % hatten Heroin oder andere Opiate konsumiert, 1 % Kokain. Besonders beliebt war die Kombination von Alkohol mit Medikamenten: 18,5 % der Jugendlichen gaben an, dies schon einmal versucht zu haben (europäischer Durchschnitt: 9 %).

Drogenpolitik und -prävention

Angesicht des hohen Alkohol- und Zigarettenkonsums unter Jugendlichen wurde das seit 1989 gültige Gesetz zum Schutz vor Schäden durch Alkoholgenuss verschärft. Danach ist es seit dem 1. Januar 2005 verboten, Jugendlichen unter 18 Jahren Alkohol auszuschenken oder zu verkaufen. Auch Zigaretten dürfen nur an Volljährige verkauft werden. 2009 wurde das Gesetz noch ein weiteres Mal verschärft: In tschechischen Restaurants und Kneipen herrscht zwar kein generelles Rauchverbot, es muss aber ein abgegrenzter Bereich für Nichtraucher/-innen vorhanden sein. In öffentlichen Gebäuden darf nicht geraucht werden, auf Schulanlagen ist das Rauchen streng verboten. 

Im 1. Januar 2010 trat in Tschechien ein Gesetz in Kraft, das den Umgang mit illegalen Substanzen neu regelt. Danach sind Drogenkonsum, -produktion und -verkauf in Tschechien weiterhin illegal, der Besitz kleiner Mengen für den privaten Bedarf gilt aber als Ordnungswidrigkeit und wird strafrechtlich nicht verfolgt. Neu festgelegt ist jetzt, was genau der Begriff „kleine Menge“ bedeutet: maximal 15 Gramm Cannabis, vier Ecstasy-Tabletten oder ein Gramm Kokain.

Die Präventionsmaßnahmen, die sich an Jugendliche richten, werden vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (Ministerstvo školství, mládeže a t?lovýchovy - MŠMT) koordiniert und hauptsächlich von Schulen und Nichtregierungsorganisationen umgesetzt. Seit 2007 ist das Thema fest in den Lehrplänen verankert. Richtlinien des Ministeriums definieren unter anderem Standards für Präventionsprogramme und empfehlen spezifische Maßnahmen zur Präventionsarbeit in Schulen und anderen Einrichtungen.

Quellen:

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Sport

Sport wird in der Tschechischen Republik groß geschrieben, sowohl in der aktiven Ausübung als auch beim eher passiven Zuschauen. Eishockey gilt als Nationalsport. Daneben wirken auch Fußball, Tennis, Volleyball, Fußballtennis und neuerdings auch Baseball als Zuschauermagneten. Aber auch Leichtathletik, Ski- und Schwimmwettkämpfe stoßen auf größeres Interesse.

Ein in der Tschechischen Republik beliebter Breitensport ist das Wandern, auf Tschechisch turistika genannt, zu Fuß, mit dem Boot, im Winter auf Skiern. Deshalb durchzieht ein Netz von markierten Wanderwegen (im Gebirge auch Skiwanderwege und Loipen) alle interessanten Erholungsgebiete. An solchen Stellen finden sich oft auch Naturlehrpfade, die die Besucher/-innen über typische oder seltene Pflanzen, Geländeformationen oder geologische Besonderheiten informieren. Im Zuge der Mountain- und Trekkingbike-Welle werden auch immer mehr fahrradgeeignete Wege gekennzeichnet. 

Besonders unter den jungen Leuten ist tramping sehr beliebt. Dabei handelt es sich um eine tschechische Tradition, bei der eine Gruppe mehrere Tage durch die Natur wandert und nachts unter freiem Himmel schläft. Alle Ausrüstungsgegenstände werden in Rucksäcken transportiert. Viele junge Menschen verbringen mit „tramping“ nicht nur während der Sommerferien mehrere Tage in der Natur.

Die beliebtesten Sportarten von Jungen sind Fußball, Basketball, Rad fahren, Inline skaten, Tischtennis und Volleyball. Mädchen geben hingegen Rad fahren, Aerobic, Volleyball und Reiten als Lieblingssportarten an. 25 % der Kinder und Jugendlichen sind Mitglieder in Sportvereinen, Jungen häufiger als Mädchen.

Der größte und beliebteste Sportverband in der Tschechischen Republik ist FALKE (SOKOL). Die historischen Wurzeln des Verbandes gehen auf die Turnbewegung im 19. Jahrhundert zurück. Heute zählt der Verband rund 190 000 Mitglieder, die sich einer Vielzahl von Sportarten, aber auch Bewegungsaktivitäten und kulturellen Tätigkeiten (zum Beispiel Folklore) widmen. Der Verband bietet auch ein breites Angebot für Kinder und Jugendliche.

Der Verband der Schulsportklubs ASSK (Asociace Školních Sportovních Klub? ?eské republiky) ist eine Sportorganisation, die in allen Bezirken der Tschechien Republik existiert. Insgesamt hat der Verband 250 000 junge Mitglieder. Sein Angebot umfasst eine Vielzahl an Sportarten und Freizeitaktivitäten, die den Lebensstil der Kinder und Jugendlichen positiv beeinflussen und ihnen eine interessante Alternative für die Freizeitgestaltung bieten sollen. Darüber hinaus organisiert der Verband Schulwettkämpfe.

Weitere große Sportverbände in Tschechien:

  • Tschechischer Verband für körperliche Erziehung und Sport (?eský svaz telesné výchovy a sportu - ?STV), www.cstv.cz (auf Tschechisch)
  • Tschechischer Verband Sport für alle (?eská asociace sport pro všechny - ?SAPV), www.caspv.cz (auf Tschechisch)
  • Verband für Sportvereine (Sdružení sportovních svaz? ?eské republiky), www.sporty-cz.cz (auf Tschechisch)

Quelle: European Non-Governmental Sports Organisation Youth (ENGSO Youth)

Link
www.nadacedks.cz - Website der Stiftung Kinder-Kultur-Sport (Nadace D?ti-Kultura-Sport)

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Partizipation und Citizenship

Politische Bildung 
Freiwilliges Engagement

Politische Bildung

Politische Bildung wird in Tschechien vor allem im Rahmen des Schulunterrichts in der Primar- und Sekundarstufe vermittelt. Dabei ist ein großer Teil des Unterrichts der Wissensvermittlung über das politische System gewidmet. Aber auch die Grundlagen der gesellschaftlichen Beziehungen und Strukturen sowie interkulturelle und europäische Fragestellungen werden behandelt. Darüber hinaus können die Schulen individuelle Schwerpunkte setzen.

Das 2004 verabschiedete neue Bildungsgesetz schuf die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe von Schüler(inne)n und Studierenden am Bildungssystem. Schüler/-innen und Studierende haben nun das Recht, selbstverwaltete Gremien (zum Beispiel Schulparlamente, Schülerräte) einzurichten, die ihre Interessen vertreten. Auf diese Weise sollen eine demokratische Atmosphäre in den (Hoch-)Schulen entwickelt, Dialog, Diskussion und Kooperation angeregt und das Engagement der Schüler/-innen gefördert werden.

Ein Grund für die Einführung von Schülervertretungen ist das anhaltende Misstrauen der Jugendlichen gegenüber dem politischen System. Untersuchungen zeigen, dass Jugendliche zunehmend negativ über Politik und bürgerschaftliches Engagement denken. Alarmierend sind insbesondere der wachsende Ruf nach einer „starken Hand“ und die zunehmende Intoleranz gegenüber Migrant(inn)en unter Jugendlichen. 

Seit 1990 haben sich mehrere parteipolitische Jugendorganisationen gebildet, die eng mit ihren „Mutterparteien“ zusammenarbeiten. In der Jugendarbeit spielen sie aber eher eine geringere Rolle als ihre deutschen Pendants. 

Auswahl parteipolitischer Jugendorganisationen in der Tschechischen Republik:

  • Junge Christdemokraten (Mladí k?es?anští demokraté - MKD), www.mladikd.cz 
  • Junge Grüne (Mladí zelení), www.mladizeleni.cz 
  • Junge Konservative (Mladí konzervativci - MK), www.konzervativci.cz 
  • Junge Liberale (Mladí Liberálové)
  • Junge Sozialdemokraten (Mladí sociální demokraté - MSD), msd.mladi.cz 
  • Kommunistischer Jugendverband (Komunistický svaz mládeže - KSM), www.ksm.cz 

Quellen:

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Freiwilliges Engagement

Informationen zum Thema "Freiwilliges Engagement (Voluntary Activities)" erhalten Sie im European Knowledge Centre for Youth Policy unter http://youth-partnership-eu.coe.int/youth-partnership/ekcyp/By_country/Czech_Republic.html 

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Kultur und Kreativität

Kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen fällt in den Verantwortungsbereich des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport. Sie findet vor allem im Rahmen des Schulunterrichts statt, in den Fächern Kunsterziehung (Výtvarná výchova) und Musik (Hudební výchova).

Es bestehen Partnerschaften zwischen Schulen und professionellen Künstler(inne)n bzw. kulturell orientierten Organisationen. Jedoch gibt es von Regierungsseite keine Empfehlungen oder spezifischen Initiativen, um solche Partnerschaften zu unterstützen. Sie sind also allein vom Engagement der jeweiligen Schule abhängig.

Eine wichtige Rolle spielen auch die so genannten Elementarkunstschulen (Základní um?lecké školy), die auf eine lange Tradition zurückblicken können. Sie bieten Kunst- und Musikunterricht in den verschiedensten Bereichen an. Die meisten Kinder und Jugendlichen, die diese Schulen besuchen, lernen ein Instrument. Weniger Kinder nehmen Angebote im Bereich der bildenden Künste wahr. Darüber hinaus gibt es Tanz-, Literatur- und Theaterabteilungen. Die Elementarkunstschulen betätigen sich auch als „Entdecker“ von Talenten und gelten als „Vorratskammern“ für professionelle und Laiengruppen, insbesondere im musikalischen Bereich. Unter den Kunstschulen werden regelmäßig Wettbewerbe ausgetragen. Viele Absolvent(inn)en setzen den Unterricht an Kunstschulen, die an Ober- und Hochschulen angesiedelt sind, fort. Derzeit gibt es landesweit rund 480 Elementarkunstschulen. Haupteinnahmequelle sind die Gebühren, die von den Schüler(inne)n für den Unterricht gezahlt werden müssen.

Darüber hinaus realisiert und unterstützt das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport spezielle Programme im Bereich der kulturellen Bildung, darunter auch Wettbewerbe und Vorführungen für Schüler/-innen mit besonderem Förderbedarf. Des Weiteren fördert das Ministerium Verbände, die Aktivitäten zur Kunst- und Musikerziehung für Kinder und Jugendliche anbieten.

Im gesamten Land existieren Kunstwerkstätten und -seminare für Kinder und Jugendliche, die von Kulturinstitutionen und Verbänden aller Arten veranstaltet werden. Jungen Menschen wird dabei die ganze Vielfalt von künstlerischen Aktivitäten vermittelt und sie erhalten die Möglichkeit, ihre Geschicklichkeit und ihre Kenntnisse in einem gewählten Bereich zu vertiefen. 

Einer der Verbände, die solche Aktivitäten für Kinder und Jugendliche anbieten, ist die Gesellschaft der Kunstfreunde (Klub p?átel um?ní – KPU), die bereits im Jahr 1900 gegründet wurde und ihre Arbeit nach der Unterbrechung durch den Zweiten Weltkrieg und der Zeit des kommunistischen Regimes 1993 wieder aufnahm. Sie bietet Aktivitäten im Bereich Kunsterziehung, Musik und Theater an. Die Mehrheit der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche, es gibt jedoch keine Altersbeschränkungen.

Quellen:

  • Europäische Kommission/Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur: Arts and Cultural Education at School in Europe in the Czech Republic, Brüssel 2007/2008. Download. 
  • Europäische Kommission/Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur: Arts and Cultural Education at School in Europe, Brüssel 2009. Download.
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Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Seit den 1990er Jahren hat sich die Tschechische Republik von einem durch Auswanderung geprägten Land zu einem Einwanderungsland gewandelt. Betrug der Anteil der in Tschechien lebenden Ausländer/-innen mit ständiger Aufenthaltserlaubnis 1993 0,5 % so waren es 2009 bereits 4,1 %. Unter den mittelosteuropäischen Staaten weist Tschechien damit eine der höchsten Einwanderungsquoten auf. Die meisten Migrant(inn)en kommen aus wirtschaftlichen Gründen nach Tschechien. Der größte Anteil stammt aus der Slowakei, weitere wichtige Herkunftsländer sind die Ukraine, Vietnam, Polen und Russland.

Auf die sich ändernde Einwanderungssituation reagierte die tschechische Regierung mit einer Anpassung ihrer Migration- und Integrationspolitik. So gibt es seit dem Jahr 2000 ein Konzept für die Integration von Migrant(inn)en auf dem Gebiet der Tschechischen Republik. Es bildet die Grundlage für verschiedene Integrationsprogramme der tschechischen Regierung.

Beispiele für Integrationsprogramme mit der speziellen Zielgruppe Kinder und Jugendliche:

  • Im Rahmen eines 2006 gestarteten Pilotprogramms wurde ein Netz von Zentren für die Integration von Minderheiten (St?edisek integrace menšin - SIM) gegründet. Die Zentren boten Beratung für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und deren Familien sowie für pädagogische Mitarbeiter/-innen an. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit war die Tätigkeit der Mitarbeitenden vor Ort – in den Schulen und Familien. Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt lief mehr als zwei Jahre und wurde nicht verlängert. Allerdings knüpft ein 2009 gestartetes Projekt an die Erfahrungen und Ergebnisse des Vorgängerprojektes an. Dieses Projekt hat zum Ziel, über ein Netz von Zentren zur Unterstützung der inklusiven Bildung (Centra podpory inkluzivního vzd?lávání - CPIV) an ausgewählten Schulen den Zugang von benachteiligten Schüler(inne)n zur Bildung zu fördern.
  • 2009 legte das Ministerium für Arbeit und Soziales (Ministerstvo práce a sociálních v?cí – MPSV) ein Förderprogramm zur Integration von in Tschechien lebenden Migrant(inn)en auf. Ein Teil des Programms richtet sich speziell an Kinder und Frauen. Unter anderem werden darüber Freizeitaktivitäten und Nachhilfeangebote für Kinder mit Migrationshintergrund gefördert. – Weitere Informationen auf der Webseite des Ministeriums (auf Tschechisch). 

Im schulischen Bereich garantiert das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (Ministerstvo školství, mládeže a t?lovýchovy – MŠMT) Kindern und Jugendlichen mit Flüchtlings- oder Asylstatus das Recht auf einen Schulbesuch. Zur besseren Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in das Bildungssystem werden verschiedene Projekte durchgeführt, welche insbesondere die Behebung von Sprachbarrieren und die Förderung von jungen Migrant(inn)en zum Ziel haben – unter Berücksichtigung der kulturellen, ethnischen und religiösen Unterschiede der Kinder und Jugendlichen. Dabei umfassen die Projekte auch außerschulische Aktivitäten.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die tschechische Praxis, Kinder allein wegen ihrer Herkunft auf Förderschulen zu schicken, 2007 verurteilt. Die tschechische Regierung reagierte darauf mit einem Förderprogramm mit dem Ziel, junge Roma besser in das Bildungssystem zu integrieren. Unter anderem soll dadurch die Zahl der Roma-Kinder in Vorschuleinrichtungen und in Vorbereitungskursen für die Mittelschule erhöht werden.

Quellen:

  • IDEA: Migration Trends in Poland, Hungary and the Czech Republic. Similarities and Differences, 2009. Download.
  • Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (Ministerstvo školství, mládeže a t?lovýchovy): The Integration of Aliens.
  • Tschechisches Statistikamt: Population changes - year 2009, Prag 2010. Download.
  • Amnesty International: Injustice Renamed. Discrimination in Education of Roma persists in the Czech Republic, London 2010. Download.
  • Romea.cz - Artikel Na podporu romských žák? p?idá MŠMT desítky milion?? über finanzielle Unterstützung durch das Bildungsministerium für die Förderung von Kindern der Roma. Zugriff 11.6.13. 

Link
www.e-politik.de/wissenswerte/migration/ - WissensWerte – Infografiken 'Migration'

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Jugendsozialarbeit und Hilfen für Kinder

Jugendsozialarbeit wurde in der Tschechischen Republik lange Zeit größtenteils nicht als Präventionshilfe betrachtet, sondern als Hilfe für bereits auffällige Jugendliche mit Präventionselementen.

In den letzten Jahren entstand jedoch eine Vielzahl von niedrigschwelligen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche (Nízkoprahové za?ízení pro d?ti a mládež - NZDM), auch als niedrigschwellige Klubs bekannt, in denen Kinder und Jugendliche Hilfe und Beratung finden oder auch nur ihre Freizeit verbringen können. Die Freizeitangebote sind vielfältig und reichen von Tischtennis und Musikhören über Kletterwände und den Verleih von Sportausrüstung bis hin zu Proberäumen für junge Musiker/-innen. Die Angebote sind kostenlos. In jedem Klub gelten Regeln, die unter anderem Alkoholkonsum, Drogen, Gewalt und Schikane verbieten. Bei den Mitarbeiter(inne)n handelt es sich um sozialpädagogisch qualifizierte Fachkräfte.

Neben den niedrigschwelligen Klubs gibt es weitere Angebote für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen, die auf Beratung und Hilfe ausgerichtet sind. Dazu zählen

  • die aufsuchende Sozialarbeit, um zum Beispiel Straßenkinder zu erreichen;
  • Kontaktzentren, an die sich Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern wenden können;
  • Krisenzentren und Telefonhotlines für Kinder und Jugendliche in Not;
  • Dienste zur frühen Intervention, die sich an die gesamte Familie richten und Erziehungs-, Sozial- und Gesundheitsmaßnahmen umfassen. Ziel ist es, die Eltern soweit zu unterstützen, dass ihre Kinder in einem angemessenen Lebensumfeld aufwachsen können.

Ein staatliches Programm namens „Haus auf halben Wege“ (D?m na p?l cesty; Englisch: halfway house oder recovery house) bietet jungen Menschen bis 26 Jahren, die bis zu ihrer Volljährigkeit in staatlicher Inobhutnahme waren, für eine Übergangsphase eine Unterkunft. Daneben erhalten die Bewohner/-innen unter anderem Unterstützung beim Aufbau von Kontakten und bei der Vertretung ihrer Rechte und Interessen.

Die sozialen Dienste für Kinder und Jugendliche werden sowohl von staatlichen als auch von nichtstaatlichen Trägern angeboten. Einen Überblick über Träger und Einrichtungen niedrigschwelliger Angebote bietet das Portal streetwork.cz (Kurzversion auf Deutsch). Auf staatlicher Seite sind das Ministerium für Arbeit und soziale Angelegenheiten (Ministerstvo práce a sociálních v?cí – MPSV) sowie die entsprechenden Stellen bei den Städten, Gemeinden und Regionen für die sozialen Angebote verantwortlich.

Auf nichtstaatlicher Seite sind verschiedene Organisationen und Stiftungen in dem Bereich tätig. Hier finden Sie eine kleine Auswahl:

  • Die Unterorganisationen von Charitas Tschechien (Charita ?eská republika - CH?R) unterhalten unter anderem an verschiedenen Standorten niedrigschwellige Klubs für Kinder und Jugendliche, „Häuser auf halben Wege“, Krisentelefone sowie so genannte Outreach-Programme für verschiedene Zielgruppen, darunter Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen. – Weitere Informationen auf der Webseite von Charitas Tschechien (Kurzversion auf Englisch).
  • Die Diakonie der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder (Diakonie ?eskobratrské církve evangelické) stellt soziale Dienste für Kinder und Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen bereit. Unter anderem unterhält sie drei Kinder- und Jugendclubs, vier Unterkünfte für Mütter mit Kindern in Krisensituationen sowie zwei Unterkünfte speziell für obdachlose Jugendliche. – Weitere Informationen auf der Webseite der Diakonie (auf Deutsch).
  • Die Stiftung Unser Kind (Nadace Naše dít?): Die 1993 gegründete Stiftung setzte sich für die Einrichtung und den Unterhalt eines landesweiten Kindernotrufs und einer Ausreißer-Hotline ein. Später kamen eine Hotline zur Rechtsberatung beim Kinder- und Jugendschutz und eine Internet-Hotline zur Meldung von Kinderrechtsverletzungen im Internet hinzu. – Weitere Informationen auf der Webseite der Stiftung (Kurzversion auf Englisch).
  • Die Tschechische Vereinigung für Streetwork (?eská asociace streetwork - ?AS) ist ein Berufsverband von Fachkräften und Anbietern von niedrigschwelligen sozialen Diensten. ?AS setzt sich unter anderem für die Entwicklung und die Verbesserung der Qualität der Streetwork-Arbeit ein. – Weitere Informationen auf der Webseite des Verbandes (Kurzversion auf Deutsch). 

Eine besondere Zielgruppe bilden Kinder und Jugendliche der Roma-Minderheit. Verschiedene Organisationen haben sich auf die Arbeit mit Roma spezialisiert mit dem Ziel, die Lebens- und Ausbildungsbedingungen für Roma-Kinder und -Jugendliche zu verbessern und deren Integration in die tschechische Mehrheitsgesellschaft zu fördern. Zu diesen Organisationen gehören unter anderem:

  • DROM, das Roma-Zentrum (Romské st?edisko) in Brno, bietet Freizeitaktivitäten, soziale und rechtliche Beratung und unterstützt Kinder und Jugendliche bei ihrer Ausbildung. - Weitere Informationen auf der Webseite von DROM (auf Englisch).
  • Der Nadace Open Society Fund Praha (Open Society Fund Prag) ist Teil des weltweiten Soros Foundation Netzwerks, welches sich für eine freie Gesellschaft einsetzt. Die Stiftung unterstützt Roma-Jugendliche unter anderem durch Stipendien und fördert deren berufliche Ausbildung. Darüber hinaus unterstützt sie außerschulische Aktivitäten für die Zielgruppe. - Weitere Informationen auf der Webseite der Organisation (auf Englisch).
  • Nová škola (Neue Schule) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Chancengleichheit von Roma einsetzt. Einen besonderen Arbeitsschwerpunkt bildet die Verbesserung der Bildungschancen von Roma-Kindern. Zu den Projekten zählen beispielsweise literarische und künstlerische Wettbewerbe in Grundschulen und vielfältige Förderangebote für Schüler/-innen. - Weitere Informationen auf der Webseite von Nová škola (auf Tschechisch).
  • Ob?anské sdružení Khetane-Spolu (Bürgervereinigung Khetane-Zusammen) ist eine gemeinnützige Organisationen, die durch künstlerische und handwerkliche Aktivitäten den Kontakt zwischen Roma- und Nicht-Roma-Kindern fördert. Teil der Aktivitäten ist die Einführung in die Geschichte der Roma-Kultur.

Eine Liste mit weiteren Organisationen und Stiftungen, die mit Roma arbeiten, findet sich unter http://archiv.radio.cz/romove/nadace.html (auf Tschechisch).

In der Tschechischen Republik gibt es bislang keine eigene Ombudsperson für Kinderrechte, die die Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention überwacht und als Ansprechpartnerin für Beschwerden bei Kinderrechtsverletzungen fungiert. Der tschechische Minister für Menschenrechte hat die Schaffung einer solchen Stelle bis Ende 2017 angekündigt. Derzeit gibt es die Position einer allgemeinen Ombudsperson für die Verteidigung der Rechte der Bürger/-innen, die sich auch um die Belange von Kindern kümmert.

Auf lokaler Ebene gibt es bei den Gemeinden angestellte Kurator(inn)en für Jugendliche. Dabei handelt es sich um Expert(inn)en, die im Bereich des sozial-rechtlichen Schutzes und der Vorbeugung von Verhaltensstörungen tätig sind. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren sowie deren Eltern. Die Kurator(inn)en für Jugendliche arbeiten mit der Polizei, Schulen, anderen staatlichen Einrichtungen, Bürgerinitiativen und Verbänden zusammen.

Quellen:

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Zentrale Einrichtungen und Organisationen

Die zentrale Einrichtung zur Koordinierung der internationalen Jugendarbeit in der Tschechischen Republik ist das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (Ministerstvo školství, mládeže a t?lovýchovy – MŠMT). Darüber hinaus übernimmt die Abteilung Konzepte und Internationale Zusammenarbeit im Nationalen Institut für Weiterbildung (NIDV) Aufgaben im Bereich der internationalen Jugendarbeit. Ausführliche Informationen zu beiden Institutionen finden sich im Kapitel Kinder- und jugendpolitische Strukturen.

Zusammenarbeit mit Deutschland

Die Beziehungen zwischen der Tschechischen Republik und Deutschland im Jugendbereich sind sehr eng. Bereits im November 1990 wurde ein Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der damaligen Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik (?SFR) über Zusammenarbeit und Austausch der Jugend verabschiedet. Das Abkommen legt unter anderem fest, dass ein gemeinsamer Rat aus Vertreter(inne)n von Ministerien und Jugendorganisationen beider Länder eingerichtet wird. Seine Aufgabe ist es, die Kooperation im Jugendbereich weiterzuentwickeln und zu koordinieren. 

Da die Tschechische Republik nach ihrer Gründung 1993 alle Rechte und Pflichten aus dem Abkommen von 1990 übernahm, besteht dieser gemeinsame Rat in Form des Deutsch-Tschechischen Jugendrats weiter fort. Er bildet das höchste deutsch-tschechische Gremium im Jugendbereich, setzt sich aus Ministeriums- und Jugendverbandsvertreter(inne)n beider Länder zusammen und tagt in der Regel einmal im Jahr. Das Gremium gibt Empfehlungen sowie Programm- und Projektvorschläge zur Zusammenarbeit und zum Jugendaustausch. 

Um den bilateralen Jugendaustausch zu intensivieren und weiter auszubauen, entschlossen sich beide Länder, zwei Koordinierungszentren für den deutsch-tschechischen Jugendaustausch einzurichten. Die entsprechende Erklärung wurde 1996 unterzeichnet und im April 1997 wurde beide Koordinierungszentren eröffnet, eines auf deutscher und eines auf tschechischer Seite. Finanziert wird das Koordinierungszentrum in Regensburg vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von den Freistaaten Bayern und Sachsen. Das Koordinierungszentrum in Pilsen wird vom Ministerium für Schulwesen, Jugend und Sport der Tschechischen Republik finanziert. Das Zentrum auf tschechischer Seite ist bei der Westböhmischen Universität in Pilsen angesiedelt, das auf deutscher Seite beim Bayerischen Jugendring in Regensburg. Beide Zentren präsentieren sich unter dem Namen Tandem.

Die Aufgabenbereiche von Tandem sind:

  • Beratung und Unterstützung von Organisationen und Einrichtungen des deutsch-tschechischen Jugend- und Schüleraustausches;
  • Initiierung von Austauschprojekten und Hilfestellung für interessierte Träger (Schulen, Organisationen, Jugendinitiativen) bei der Vertiefung und Vermittlung von Kontakten;
  • Entwicklung neuer Formen und Bereiche der Zusammenarbeit und des Austauschs;
  • Veranstaltung von Partnerbörsen und Fachseminaren zu Fragen des deutsch-tschechischen Jugendaustauschs;
  • Fortbildung von Multiplikator(inn)en;
  • Vermittlung von Praktika und Hospitationen in Betrieben sowie
  • Veröffentlichung und Verbreitung von Informations-, Arbeits- und Dokumentationsmaterialien.

Seit 2006 fördert Tandem auch die deutsch-tschechische Zusammenarbeit im Vorschulbereich. Im Rahmen des Projektes "Von klein auf – Odmali?ka" werden gezielt Erzieher/-innen in Kindertagesstätten, Mütterzentren etc. in den grenznahen Regionen angesprochen mit dem Ziel, Kindern die Chance zu bieten, bereits im frühen Alter grenzüberschreitende Freundschaften zu knüpfen und erste Kenntnisse der Nachbarsprache zu erwerben.

Weitere Informationen zu Tandem unter www.tandem-org.de (Tandem Regensburg) und www.tandem.adam.cz (Tandem Pilsen).

Das Deutsch-Tschechische Jugendforum (?esko-n?mecké fórum mládeže) wurde 2001 als Projekt des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums (siehe unten) ins Leben gerufen. Es bietet eine bilaterale Diskussionsplattform für junge Leute aus Deutschland und Tschechien, die sich an der weiteren Ausgestaltung des deutsch-tschechischen Dialogs beteiligen möchten. 40 junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren aus beiden Ländern erhalten die Möglichkeit, sich aktiv für die Verbesserung und Vertiefung der deutsch-tschechischen Beziehungen einzusetzen, indem sie im Laufe von zwei Jahren in verschiedenen Arbeitsgruppen Projekte zu einer Vielzahl von Themen entwickeln und betreuen. Die Entstehung des Deutsch-Tschechischen Jugendforums geht auf eine Initiative von jungen Leuten aus Deutschland und Tschechien zurück.

Weitere deutsch-tschechische Einrichtungen (Auswahl):

  • Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds (?esko-n?mecký fond budoucnosti) wurde im Dezember 1997 gegründet. Er ist eine zwischenstaatliche Institution nach tschechischem Recht und hat seinen Sitz in Prag. Auftrag des Zukunftsfonds ist es, auf vielfältige Weise die Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen zu fördern, die Zahl der beidseitigen Begegnungen zu erhöhen und die Formen der Zusammenarbeit durch die Unterstützung von gemeinsamen Projekten zu erweitern. 2007 wurde die Fördertätigkeit nach einer Aufstockung des Stiftungsvermögens um weitere zehn Jahre verlängert. Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds fördert auch Projekte im Jugendbereich. 
  • Die Brücke|Most-Stiftung wurde 1997 als Organisation zur Förderung der deutsch-tschechischen Verständigung und Zusammenarbeit gegründet. Sie möchte einen Beitrag zur Verbesserung der Beziehungen zwischen Deutschen und Tschechen leisten. Als Brücke zwischen den Kulturen engagiert sie sich in den Bereichen Kultur, Kommunikation und Vernetzung, Bildung, Begegnung und Wissen.
  • Das Deutsch-Tschechische Gesprächsforum (?esko-n?mecké diskuzní fórum) wurde im Dezember 1997 gegründet. Es hat die Aufgabe den deutsch-tschechischen Dialog zu pflegen. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Durchführung einer jährlichen Konferenz, bei der Themen vor dem Hintergrund der Partnerschaft beider Länder in der Europäischen Union diskutiert werden. Daneben führt es verschiedene Projekte durch, auch im Jugendbereich. 
  • Das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) in Schönsee fungiert als Kulturdrehscheibe, Informationszentrum, Ansprech- und Kooperationspartner zwischen den bayerischen und tschechischen Nachbarregionen. Über das Programm des CeBB und die zahlreichen weiteren Kulturtermine in den bayerisch-tschechischen Nachbarregionen informiert das zweisprachige Internetportal www.bbkult.net.
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Zusammenarbeit mit anderen Ländern

Für die tschechische Regierung haben Deutschland und Frankreich bei der jugendpolitischen Zusammenarbeit Priorität. Darüber hinaus wurde von tschechischer Seite in den letzten Jahren vor allem der Jugendaustausch mit den Nachbarländern intensiviert. Bezüglich der Teilnehmerzahlen an Austauschmaßnahmen lässt sich feststellen, dass eine gleichgewichtige Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, der Slowakei und Spanien besteht. 

Tschechische Kinder- und Jugendorganisationen sind international gut vernetzt und vielfach Mitglied in europäischen oder internationalen Dachverbänden. Hier ist eine Auswahl von tschechischen Organisationen und ihren europäischen und internationalen Dachverbänden:

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Mobilität

Viele tschechische Kinder und Jugendliche verbringen ihre Ferien beziehungsweise ihren Urlaub im Heimatland. Fast jedes tschechische Kind verbringt einen Teil seiner Sommerferien in einem Ferienlager. Geschlafen wird in Zelten oder Hütten, tagsüber gibt es ein Freizeitprogramm. Besonders beliebt sind auch Wanderlager, bei denen eine Gruppe für eine längere Zeit mit Rucksäcken unterwegs ist. Organisiert werden die Sommerlager von verschiedenen Trägern, unter anderem von Jugendverbänden wie JanúkPionýr oder Duha (siehe hierzu Jugendverbandsarbeit).

Tschechien ist Mitglied in der European Youth Card Association (EYCA). Informationen zu Vergünstigungen mit der Europäischen Jugendkarte EURO26 (und jede Menge weiterer Informationen zu kulturellen Veranstaltungen, Reiseangeboten, ...) gibt es unter www.eyca.cz

Ebenso ist Tschechien Programmland im europäischen Aktionsprogramm Erasmus+ JUGEND IN AKTION. Die tschechische Nationalagentur für die Umsetzung des Programms ist die Agentur Jugend mit Sitz in Prag.

Weitere Informationen zu Tschechien für junge Leute auf dem Europäischen Jugendportal: http://europa.eu/youth/CZ_en

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Weiterführendes - Tschechien

Weiterführendes bietet Dokumente, Lesetipps und nützliche Adressen in Tschechien und Deutschland. Mehr lesen unter 

Dokumente im Wortlaut

Gelbe Mappe mit Papieren - Foto: stock.xchng - Sophie
Gelbe Mappe mit Papieren - Foto: stock.xchng - Sophie
  • Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik über Zusammenarbeit und Austausch der Jugend vom 29. November 1990 (in Kraft getreten am 17. September 1992). Link.
  • Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit vom 27. Februar 1992. Download.
  • Absichtserklärung der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Bundesrepublik Deutschland und des Ministers für Schulwesen, Jugend und Sport der Tschechischen Republik über die Errichtung von Koordinierungsstellen für den deutsch-tschechischen Jugendaustausch vom 3. September 1996. Download
  • Deutsch-tschechische Erklärung über die gegenseitigen Beziehungen und deren künftige Entwicklung vom 21. Januar 1997. Download.
  • Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Tschechischen Republik über kulturelle Zusammenarbeit vom 30. September 1999. Download.

Literatur- und Linktipps

Allgemeines 
Kinder und Jugend 
Links

Allgemeines

Stapel mit Büchern und einem Laptop - Foto: Fotolia (c) pressmaster
Stapel mit Büchern und einem Laptop - Foto: Fotolia (c) pressmaster

Erben, Karel Jaromír; Nemcova, Bozena (Hrsg.): Tschechische Märchen, Prag 2009. 

Fleischmann, Nina: Was ist typisch tschechisch? Kulturunterschiede in der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit und die Grenzen ihrer Schematisierung, Saarbrücken 2008.

Gruša, Ji?í: Gebrauchsanweisung für Tschechien und Prag, München 2005.

Nekula, Marek; Koschmal, Walter: Deutsche und Tschechen. Geschichte - Kultur - Politik, München 2001.

Schmidt, Hans-Jörg: Tschechien. Eine Nachbarschaftskunde für Deutsche, Berlin 2008.

Schroll-Machl, Sylvia; Novy, Ivan: Beruflich in Tschechien. Trainingsprogramm für Manager, Fach- und Führungskräfte (Handlungskompetenz im Ausland), Göttingen 2009.

Studienkreis für Touristik und Entwicklung e.V. (Hrsg.): Sympathie Magazin „Tschechien verstehen“, Ammerland/Starnberger See 2009. Zur Bestellung.  

Weigl, Michael: Tschechen und Deutsche als Nachbarn, Baden-Baden 2008.

Wortmann, Martin: Kauderwelsch Sprachführer. Tschechisch Wort für Wort, Bielefeld 2004.

Zimmermann, Hans Dieter: Die Deutschen und ihre Nachbarn: Tschechien, München 2009. 

Kinder und Jugend

?eská rada d?tí a mládeže (Tschechischer Kinder- und Jugendrat): Mládež ?eské republiky. Informa?ní publikace o d?tech a mládeži v ?ezké republice (Jugend in der Tschechischen Republik. Informationsbroschüre über Kinder und Jugendliche in der Tschechischen Republik), Prag 2008. Download (auf Tschechisch).

Ditta Dolejšiová: European Youth policies and their effects on the Czech and Slovak republics, in: Europarat (Hrsg.): Revisiting youth political participation. Challenges for research and democratic practice in Europe, Straßburg 2005, S. 111-120.

IDOR - Deutsch-tschechisches Informations- und Dokumentationszentrum zur regionalen Zusammenarbeit: Das 1x1 des deutsch-tschechischen Projektmanagements, Bayerisch Eisenstein/Železná Ruda 2005. Bestellung über tandem[at]tandem-org.de.

Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch Tandem (Hrsg.): Abenteuer Kultur. Transkulturelles Lernen in der deutsch-tschechischen Jugendarbeit, Regensburg 2007. Bestellung über tandem[at]tandem-org.de.

Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch Tandem (Hrsg.): Do kapsy - Für die Hosentasche. Ein kleiner Sprachführer für deutsch-tschechische Jugendbegegnungen, Regensburg 2009 (9. Auflage). Bestellung über tandem[at]tandem-org.de.

Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch Tandem (Hrsg.): Feel Špáß. Deutsch-tschechische Sprachanimation, Regensburg 2008. Bestellung über tandem[at]tandem-org.de. 

Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch Tandem; IJAB e.V. (Hrsg.): Deutsch-Tschechische Terminologie der Jugendarbeit, Bonn 2004/2005. Download.

Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch Tandem; IJAB e.V.; Bayerischer Jugendring; Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz der Länder (Hrsg.): Deutsch-tschechische Begegnungen. Praxishandbuch für Schule und Jugendarbeit, Regensburg 2003. Bestellung über tandem[at]tandem-org.de.

Sak, Petr; Saková, Karolína: Young People in the Czech Republic (Studie in englischer Sprache des tschechischen Ministeriums für Schulwesen, Jugend und Sport), Prag 2003. Download.

Tu?ek, Jaroslav: Kinder- und Jugendpolitik in der Tschechischen Republik, in: Forum21 - Europäische Zeitschrift für Kinder- und Jugendpolitik, Heft 12/2008, S. 44-52. Download.

Veverka, Ji?í: Child and Youth Research in the Czech Republic, in: Forum 21 - Europäische Zeitschrift für Kinder- und Jugendforschung, Heft 2/2008, S. 14-21. Download.

Links

Adam.cz – Online-Portal des Tschechischen Kinder- und Jugendrats mit Infos und aktuellen Meldungen rund um die Jugend(verbands)arbeit in Tschechien. Leider nur auf Tschechisch. - www.adam.cz

Ahoj! Das deutsch-tschechische Internetportal für Jugendliche mit Infos zum Reisen, Studieren und Arbeiten sowie Freiwilligendiensten in Tschechien. Von jungen Leuten für junge Leute. - www.ahoj.info

Tschechien in Bildern. Der Fotostream der Tschechischen Republik bei flickr. - www.flickr.com/photos/46170110@N05

News, News, News. Deutschsprachige Webseite des Tschechischen Rundfunks mit aktuellen Nachrichten aus Tschechien. - www.radio.cz/de

Tschechisch gesagt. Tschechisch ist schwierig. Wer es trotzdem lernt und halb verzweifelt, findet in den unterhaltsamen Sprachlektionen von Radio Prag vielleicht wieder neue Motivation. - www.radio.cz/de/aktuell/gesagt

Auf nach Tschechien! Jugendliche und junge Erwachsene, die einen Aufenthalt in Tschechien planen, finden im Länderprofil „Tschechien" unter rausvonzuhaus.de ausführliche Informationen dazu.

Lost in Tschechisch? Diese Online-Wörtbücher helfen weiter. - www.slovnik.cz und slovnik.seznam.cz

Anregen lassen. Datenbank für deutsch-tschechische Jugendprojekte. - http://tandem-info.net/projekt/de/

Tschechien von A bis Z. Die kleine tschechische Landeskunde von Tandem. - www.tandem-org.de/seite_1006.html

Tschechien und mehr. Deutschsprachige Webseite mit Nachrichten und Infos zu Wirtschaft, Reisen und Kultur in Tschechien. - www.tschechien-online.org

Gezwitscher aus Tschechien. Der offizielle Twitter-Feed des Tschechischen Tourismusbüros. - twitter.com/CzechOfficial

Botschaften, Konsulate, Vertretungen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland (Velvyslanectví SRN v Praze)
Vlašská 19, Malá Strana, 118 01 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: zreg[at]prag.auswaertiges-amt.de, Internet: www.prag.diplo.de 

Botschaft der Tschechischen Republik (Velvyslanectví ?eské republiky v Berlín?)
Wilhelmstr. 44, 10117 Berlin
E-Mail: berlin[at]embassy.mzv.cz, Internet: www.mzv.cz/berlin 

Generalkonsulate 
ww.mzv.cz/dresden (Dresden)
www.mzv.cz/munich (München)

Honorarkonsulate 
StandorteDortmund, Frankfurt am Main, Hamburg, Rostock, Stuttgart

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Ministerien und andere staatliche Einrichtungen

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (Ministerstvo školství, mládeže a t?lovýchovy)
Karmelitská 7, 118 12 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: info[at]msmt.cz, Internet: http://www.msmt.cz

Nationales Institut für Weiterbildung (Národní institut pro další vzd?lávání, NIDV)
Senovážné nám. 872/25, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: sekretariat[at]nidv.cz, Internet: http://www.nidv.cz 

Ministerium des Inneren (Ministerstvo vnitraí)
Nad Štolou 3, 170 34 Praha 7, ?eská Republika
E-Mail: posta[at]mvcr.cz, Internet: www.mvcr.cz 

Ministerium für Arbeit und soziale Fragen (Ministerstvo práce a sociálních v?)
Na Po?í?ním právu 1/376, 128 01 Praha 2, ?eská Republika
E-Mail: posta[at]mpsv.cz, Internet: www.mpsv.cz 

Ministerium für Gesundheit (Ministerstvo zdravotnictví)
Palackého nám. 4, 128 01 Praha 2, ?eská Republika
E-Mail: verejnost[at]mzcr.cz, Internet: www.mzcr.cz 

Ministerium für Justiz (Ministerstvo spravedlnosti)
Vyšehradská 16, 128 10 Praha 2, ?eská Republika
E-Mail: posta[at]msp.justice.cz, Internet: portal.justice.cz 

Nationales Zentrum für ein sicheres Internet (Národní centrum bezpe?n?jšího internetu
E-Mail: info[at]saferinternet.cz, Internet: www.saferinternet.cz 

Rat der Regierung für Menschenrechte (Rada vlády pro lidská práva)
Náb?eží Edvarda Beneše 4, Praha 1, PS? 118 01, ?eská Republika
E-Mail: posta[at]vlada.cz, Internet: www.vlada.cz/cz/pracovni-a-poradni-organy-vlady/rlp/rlp-uvod-17537 

Rat der Regierung für nationale Minderheiten (Rada vlády pro národnostní menšiny)
Náb?eží Edvarda Beneše 4, Praha 1, PS? 118 01, ?eská Republika
E-Mail: posta[at]vlada.cz, Internet: http://www.vlada.cz/cz/ppov/rnm/clenove/ 

Zentrum für Auslandsdienste des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (D?m zahrani?ních služeb MŠMT ?R)
Na Po?í?í 1035/4, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: info[at]dzs.cz, Internet: www.dzs.cz 

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Kulturelle Mittlereinrichtungen

Bavaria Bohemia e.V. 
c/o Centrum Bavaria Bohemia (CeBB)
Freyung 1, 92539 Schönsee
E-Mail: info[at]cebb.de, Internet: www.bbkult.net 

Goethe Institut Prag 
Masarykovo náb?eží 32, 110 00 Praha, ?eská Republika
E-Mail: info[at]prag.goethe.org, Internet: www.goethe.de/ins/cz/pra/deindex.htm  

DAAD-Informationszentrum Prag 
c/o Goethe-Institut, Masarykovo náb?eží 32, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: info[at]daad.cz, Internet: www.daad.cz 

Deutsch-Tschechische Gesellschaft e.V. (N?mecko-?eská Spole?nost)
Karl-Hermann-Flach-Str. 36, 61440 Oberursel/Ts.
E-Mail: info[at]dtg-ncs.com, Internet: www.dtg-ncs.com 

Tschechisches Zentrum Berlin 
Friedrichstr. 206, 10969 Berlin
E-Mail: ccberlin[at]czech.cz, Internet: http://berlin.czechcentres.cz/ 

Tschechisches Zentrum Dresden 
Hauptstraße 11, 01097 Dresden
E-Mail: ccdresden[at]czech.cz, Internet: www.czechcentres.cz/dresden 

Tschechisches Zentrum München 
Prinzregentenstr. 7, 80538 München
E-Mail: ccmunich[at]czech.cz, Internet: http://munich.czechcentres.cz/

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Jugend- und Sportverbände, Freiwilligenorganisationen

Tschechischer Kinder- und Jugendrat (?eská rada d?tí a mládeže – ?RDM)
Senovážné nám. 977/24, 116 47 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: sekretariat[at]adam.cz, Internet: www.crdm.cz 

Amavet - Vereinigung für Jugend, Wissenschaft und Technik 
(Asociace pro mládež, v?du a techniku)
170 00 Praha 7, Bubenská 6, ?eská Republika
E-Mail: amavet[at]amavet.cz, Internet: www.amavet.cz  

A-TOM - Vereinigung der Jugendwandergruppen (Asociace turistických oddílu mládeže)
Palackého 325, 252 63 Roztoky u Prahy, ?eská Republika
E-Mail: ustredi[at]a-tom.cz, Internet: www.a-tom.cz 

Duha 
Senovážné nám?stí 977/24, 116 47 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: duha[at]duha.cz, Internet: www.duha.cz 

INEX - Vereinigung für freiwillige Aktivitäten (Sdružení dobrovolných aktivit)
Varšavská 30, 120 00 Praha 2 - Vinohrady, ?eská Republika
E-Mail: inexsda[at]inexsda.cz, Internet: www.inexsda.cz 

Junák - Bund der Pfadfinder und Pfadfinderinnen (Junák - svaz skautu a skautek ?R
Senovážné nám?stí 24, 116 47 Praha 1, ?eská Republika 
E-Mail: skaut[at]junak.cz, Internet: www.skaut.cz  

Junge Christdemokraten (Mladí k?es?anští demokraté - MKD
Karlovo nám. 5, 120 00 Praha 2, ?eská Republika
E-Mail: info[at]mladikd.cz, Internet: www.mladikd.cz

Junge Grüne (Mladí zelení
Internet: http://www.mladizeleni.cz
 
Junge Konservative (Mladí konzervativci - MK
Zborovská 42, 150 00 Praha 5, ?eská Republika
E-Mail: info[at]konzervativci.cz, Internet: www.konzervativci.cz 
 
Junge Sozialdemokraten (Mladí sociální demokraté - MSD
Hybernská 7, 101 00 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: msd[at]mladi.cz, Internet: msd.mladi.cz 

Kinder- und Jugendrat der Hauptstadtregion Prag (Rada d?tí a mládeže hl. m. Prahy
Senovážné nám. 977/24, 116 47 Praha 1, ?eská Republika
Internet: www.prazskarada.cz 

Kinder- und Jugendrat der Region Aussig an der Elbe 
(Ústecká krajská rada d?tí a mládeže - UKRDM
W. Churchilla 8, 400 01 Ústí nad Labem, ?eská Republika
Internet: www.ukrdm.net   

Kinder- und Jugendrat der Region Hochland (Rada d?tí a mládeže kraje Vyso?ina - RDMKV
Františka Hrubína 753, 674 01 T?ebí?, ?eská Republika 
E-Mail: info[at]rdmkv.cz, Internet: www.rdmkv.cz 

Kinder- und Jugendrat der Region Südmähren (Jihomoravská rada d?tí a mládeže - JRDM)
?eská 11, 602 00 Brno, ?eská Republika
E-Mail: info[at]jmdeti.cz, Internet: www.jmdeti.cz 

Kinder- und Jugendrat Mittelböhmen (St?edo?eská rada pro d?ti a mládež - SRDM
Senovážné nám?stí 977/24, 110 00 Praha-Nové M?sto, ?eská Republika
Internet: www.srdm.cz 

Kommunistischer Jugendverband (Komunistický svaz mládeže - KSM)
Internet: www.ksm.cz 

Liga der Waldweisheit (Liga lesní moudrosti - The Woodcraft League)
Senovazne nam. 24, 116 47 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: international[at]woodcraft.cz, Internet: www.woodcraft.cz 

Musikjugend (Hudební mládež)
Kolbenova 804/30, 190 00 Praha 9 – Vyso?any, ?eská Republika
E-Mail: info[at]hudebnimladez.cz, Internet: hudebnimladez.cz 

RADAMBUK – Kinder- und Jugendrat der Region Südböhmen 
(Rada d?tí a mládeže Jiho?eského kraje
Lannova 63, 370 01 ?eské Bud?jovice, ?eská Republika
E-Mail: info[at]radambuk.cz, Internet: www.radambuk.cz 

RADAMLK - Rat der Kinder und Jugendlichen der Region Reichenberg 
(Rada d?tí a mládeže Libereckého kraje
D?tská 746, 463 12, Liberec 25, ?eská Republika
E-Mail: kancelar[at]radamlk.cz, Internet: www.radamlk.cz  

RADAMOK – Kinder und Jugendrat der Region Mähren-Schlesien 
(Rada d?tí a mládeže Moravskoslezského kraje
Na Mýt? 10, Ostrava - Hrab?vka, 700 30, ?eská Republika
E-Mail: kancelar[at]radamok.cz, Internet: www.radamok.cz 

Regionalrat der Kinder und Jugendlichen der Region Karlsbad 
(Krajská rada d?tí a mládeže Karlovarského kraje - KRDMK
Karlova 17, 350 02 Cheb, ?eská Republika
E-Mail: krdmk[at]seznam.cz, Internet: www.krdmk.com 

Vereinigung der Kinder und Jugendlichen der Region Königsgrätz 
(Aliance d?tí a mládeže Královéhradeckého kraje
T?ída Eduarda Beneše 572/96, 500 12 Hradec Králové, ?eská Republika
Internet: www.admkhk.cz 

Regionalrat der Kinder und Jugendlichen Pilsen 
(Plze?ská krajská rada d?tí a mládeže - PKRDM
Ledecká 23, 323 16 Plze?, ?eská Republika
E-Mail: info[at]pkrdm.org, Internet: www.pkrdm.org 

Pionýr 
Senovážné nám?stí 977/24, 116 47 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: ustredi[at]pionyr.cz, Internet: www.pionyr.cz 

Royal Rangers
Old?ichovice 328, 739 61 T?inec, ?eská Republika
E-Mail: narodni.rada[at]royalrangers.cz, Internet: www.royalrangers.cz 

Salesianische Jugendbewegung (Salesiánského hnutí mládeže - SHD
V Bytovkách 803, 104 00 Praha 22, ?eská Republika
E-Mail: ustredi[at]shm.cz, Internet: www.shm.cz 

SOKOL (Ceská obec sokolská)
Tyrš?v d?m, Újezd 450, 118 01 Praha 1, Malá Strana, ?eská Republika
E-Mail: post[at]sokol.eu, Internet: www.sokol-cos.cz 

SPEKTRUM – Rat der Kinder und Jugendliche der Region Zlín 
(Krajská rada d?tí a mládeže Zlínského kraje)
Internet: www.krdmzk.cz 

Tschechische Zeltlagerunion (?eská tábornická unie
Kazašská 1426/6, 101 00 Vršovice, Praha 10, ?eská Republika
E-Mail: ctu[at]tabornici.cz, Internet: www.tabornici.cz/index.htm 

Tschechischer Verband für körperliche Erziehung und Sport 
(Ceský svaz telesné výchovy a sportu - CSTV)
Internet: www.cstv.cz  

Tschechischer Verband Sport für Alle (Ceská asociace sport pro všechny - CSAPV
E-Mail: sekretariat[at]caspv.cz, Internet: www.caspv.cz 

Verband der Mittelschulclubs (Asociace st?edoškolských klub? ?eské republiky – ASK)
?eská 11, 602 00 Brno, ?eská Republika
E-Mail: askcr[at]askcr.cz, Internet: www.askcr.cz 

Verband der Schulsportklubs (Asociace školních sportovních klub? ?eské republiky - AŠSK)
José Martího 31, 162 52 Praha 6 - Veleslavín, ?eská Republika
E-Mail: sekretariat[at]assk.cz, Internet: www.ftvs.cuni.cz/assk 

Verband für Sportvereine (Sdružení sportovních svaz?  ?eské republiky
Pergamenky 3, 170 00 Praha 7, ?eská Republika
E-Mail: sekretariat[at]sporty-cz.cz, Internet: www.sporty-cz.cz 

Verband junger Landwirte (Spole?nost mladých agrárník? ?eské republiky – SMA
Plaská 622/3, 150 000 Praha 5 - Malá Strana, ?eská Republika
E-Mail: smacr[at]smacr.cz, Internet: www.smacr.cz 

YFU – Youth for Unterstanding Tschechien (YFU ?eská Republika)
Bo?ivojova 2421/17, 130 00 Praha 3, ?eská Republika
E-Mail: info[at]yfu.cz, Internet: www.yfu.cz 

YMCA Tschechien - Christlicher Verein Junger Menschen (YMCA v ?eské republice)
Na Po?í?í 12, 115 30 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: sekretariat[at]ymca.cz, Internet: www.ymca.cz

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Einrichtungen und Träger der politischen und kulturellen Jugendbildung sowie der Jugendsozialarbeit

Bürgervereinigung Khetane-Zusammen (Ob?anské sdružení Khetane-Spolu)
Radlická 571/70, 150 00 Praha 5, ?eská Republika
Fon: +420 90 05 84 66

Caritas Tschechien (Charita ?eská republika - CH?R
Vladislavova 1460/12, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: sekretariat[at]charita.cz, Internet: www.charita.cz  

Diakonie der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder (Diakonie ?eskobratrské církve evangelické)
Belgická 22, 120 00 Praha 2, ?eská Republika
Internet: www.diakoniecce.cz 

DROM - Roma-Zentrum Brno (Romské St?edisko Brno
Bratislavská 41, 602 00 Brno, ?eská Republika
E-Mail: drom[at]drom.cz, Internet: www.drom.cz 

Gesellschaft der Kunstfreunde (Klub p?átel um?ní – KPU)
E-Mail: kpucr[at]volny.cz, Internet: www.kpu-cr.org 

Neue Schule (Nová škola)
Na Po?í?í 30, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
E-mail: novaskola[at]novaskola.org, Internet: www.novaskola.org 

Open Society Fund Prag (Nadace Open Society Fund Praha
Seifertova 47, 130 00 Praha 3, ?eská Republika
E-Mail: osf[at]osf.cz, Internet: www.osf.cz 

Stiftung Unser Kind (Nadace Naše dít?)
Ústavní 91/95, 181 21 Praha 8, ?eská Republika
E-Mail: nadace[at]nasedite.cz, Internet: www.nasedite.cz 

Tschechische Vereinigung für Streetwork (?eská asociace streetwork - ?AS)
Rakovského 3138, 143 00 Praha 12, ?eská Republika
E-Mail: racek[at]streetwork.cz, Internet: www.streetwork.cz 

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Jugendinformationszentren

Eurodesk Tschechien (Evropská informa?ní služba
c/o D?m zahrani?ní spolupráce
Na Po?í?í 1035/4, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
Fon: +420 221 850-901, -902, Fax: +420 221 850-909
E-Mail: info[at]eurodesk.cz, Internet: www.eurodesk.cz

Informationszentrum für Stiftungen und gemeinnützige Organisationen 
(Informa?ní centrum nadací a jiných neziskových organizací)
Malé nám?stí 12, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: neziskovky[at]neziskovky.cz, Internet: www.neziskovky.cz/ICN 

Nationales Jugendinformationszentrum (Národní informa?ní centrum pro mládež - NICM)
c/o Národní ústav pro vzd?lávání
Na Po?í?í 1035/4, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
Fon: +420 221 850-860, -850
E-Mail: info[at]nicm.cz, Internet: http://www.nicm.cz/  
Facebook: http://www.facebook.com/NarodniInformacniCentrumproMladez 

National Institute for Education - Vertretung bei ERYICA
Na Po?í?í 1035/4, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
Julie Mensik Cakiova
Fon: +420 224 225046, Fax: +420 224 225046
E-Mail: julie.cakiova[at]nuv.cz, Internet: http://www.nuv.cz

Liste regionaler und lokaler Jugendinformationszentren: http://www.nicm.cz/ism 

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Jugendunterkünfte

Klub der tschechischen Touristen (Klub ?eských turist?
Archeologická 2256, 155 00 Praha 5 - Lužiny, ?eská Republika
E-Mail: info[at]kct.cz, Internet: www.klubturistu.cz 

Tschechische Tourismuszentrale in Berlin (?eská centrála cestovního ruchu)
Wilhelmstraße 44, 10117 Berlin
E-Mail: info1-de[at]czechtourism.com, Internet: www.czechtourism.com 

Tschechische Tourismuszentrale in Prag (?eská centrála cestovního ruchu
E-Mail: oborilova[at]cccr-cta.cz 

Tschechischer Jugendherbergsverband (?eska hostelova asociace - CZYHA)
Jakub Vosáhlo
Fon: +420 737 944000 (Mobil)
E-Mail: vosahlo@czechhostels.com, Internet: www.czechhostels.com 

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Einrichtungen und Organisationen der internationalen Jugendarbeit

Ministerium für Schulwesen, Jugend und Sport (Ministerstvo školství, mládeže a t?lovýchovy)
Karmelitská 7, 118 12 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: info[at]msmt.cz, Internet: www.msmt.cz 

Nationales Institut für Weiterbildung (Národní institut pro další vzd?lávání, NIDV)
Senovážné nám. 872/25, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: sekretariat[at]nidv.cz, Internet: http://www.nidv.cz

Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch Tandem 
(Koordina?ní centrum ?esko-n?meckých vým?n mládeže Tandem)
Facebook: http://www.facebook.com/pages/TANDEM-Czech-German-Youth-Exchange-Coordination-Centre/

Tandem Deutschland 
Maximilianstr. 7, 93047 Regensburg 
E-Mail: tandem[at]tandem-org.de, www.tandem-org.de

Tandem Tschechien
Riegrova 17, 306 14 Plze?, ?eská Republika
E-Mail: tandem[at]tandem.adam.cz, tandem.adam.cz 

Brücke|Most-Stiftung 
Reinhold-Becker-Straße 5, 01277 Dresden
E-Mail: info[at]bruecke-most-stiftung.de, Internet: http://www.bruecke-most-stiftung.de 
Facebook: http://www.facebook.com/Bruecke.Most 

Außenstelle Prag 
Nadace Brücke/Most, Na Po?í?í 12, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: praha[at]bruecke-most-stiftung.de

Deutsch-Tschechisches Jugendforum (?esko-n?mecké fórum mládeže
E-Mail: jufo.orga[at]googlemail.com, Internet: http://www.cnfm.cz/de/ 

Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds (?esko-n?mecký fond budoucnosti)
Na Kazance 634/7, 171 00 Praha 7 - Troja, ?eská Republika
E-Mail: info[at]fb.cz, Internet: www.fondbudoucnosti.cz 

Nationalagentur für europäische Bildungsprogramme 
(Národní agentura pro evropské vzd?lávací programy – NAEP)
D?m zahrani?ních služeb, Na Po?í?í 1035/4, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
E-Mail: info[at]naep.cz, Internet: www.naep.cz 

Tschechische Nationalagentur Jugend (?eská národní agentura Mládež
c/o D?m zahrani?ní spolupráce
Na Po?í?í 1035/4, 110 00 Praha 1, ?eská Republika
Fon: +420 221 850900, Fax: +420 221 850909
E-Mail: info[at]mladezvakci.cz, Internet: www.mladezvakci.cz
Facebook: http://www.facebook.com/mladezvakci

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Notizzettel mit der Aufschrift "Impressum" - Foto: stock.xchng - BSK
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Impressum - Tschechien

Die Länderinfos zu TSCHECHIEN wurden zusammengestellt von: IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit Lucie Piksová

Das Kapitel "Glaubensgemeinschaftliche Angebote für Kinder und Jugendliche" basiert auf einem überarbeiteten Text von Sebastian Kraft.

Letzte Aktualisierung: Januar 2018

Kontakt: dija(at)ijab.de