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Bewährte Methoden: ufuq.de veröffentlicht Sammlung aus „Wie wollen wir leben?“-Workshops (23.04.2020)

In Hunderten von Workshops mit Jugendlichen an Schulen und in Jugend­einrichtungen im Projekt „Wie wollen wir leben?“ haben sich zahlreiche Methoden bewährt. Zwölf von ihnen veröffentlicht ufuq.de im 52-seitigen Methodenheft für die pädagogische Arbeit zu Islam, Antimuslimischem Rassismus und Islamismus.

Nach neunjähriger Laufzeit des Projekts „Wie wollen wir leben?“ veröffentlicht ufuq.de eine Sammlung bewährter Methoden für unterschiedliche Workshop-Formate. Mit dem Heft „Methoden für die pädagogische Arbeit zu Islam, Anti­muslimischem Rassismus und Islamismus“ (PDF 1,1 MB) erhalten pädagogische Fachkräfte zwölf Übungsanleitungen samt Materialien, die sie in der Arbeit mit Jugendlichen einsetzen können. Die Übungen sind geeignet für die Klassenstufen 5 bis 10 und Teilnehmendenzahlen von 10 bis 30.

Die Zielgruppe der Methoden sind Jugendliche aus Schulklassen oder Gruppen aus der offenen Jugendarbeit. Sie können aber auch in Gruppen von Erwachsenen und Multiplikator(inn)en angewandt werden.

Das Heft im Format A4 hat einen Umfang von 52 Seiten und gliedert sich in vier Themenfelder:

  • Islam und Diversität (4 Übungen)
  • Gender (3 Übungen)
  • Antimuslimischer Rassismus (3 Übungen)
  • Islamismus (2 Übungen).

Ziel der Workshops ist, für die Jugendlichen Räume zu schaffen, in denen sie über persönliche Erfahrungen sprechen können, die im Schulalltag meist keinen Platz finden. Dabei geht es häufig um Rassismus und Diskriminierung, um Wertevorstellungen, Geschlechterrollen und Identität. Über diese Themen kommen die Jugendlichen miteinander ins Gespräch, sie können sich austauschen, Gemeinsamkeiten feststellen, aber auch unterschiedliche Perspektiven kennenlernen.

Die verschiedenen Übungen stoßen Reflexionsprozesse an und stärken die Sprechfähigkeit der Jugendlichen. ufuq.de hat dabei die Erfahrung gemacht: Wenn Jugendliche den Raum bekommen, miteinander darüber zu sprechen, wie sie zusammenleben wollen – in der Klasse, im Kiez, in der Gesellschaft – dann fördert dies gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe und schützt sie gleichzeitig vor vermeintlich einfachen Wahrheiten.

Quelle: ufuq.de