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Ergebnisse der FES-Jugendstudie Russland 2020 vorgestellt: Zwischen Anpassung und Rebellion (07.05.2020)

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hat mit der Studie zu den Einstellungen der russischen Jugend in vielen unterschiedlichen Lebensbereichen, z.B. Bildung, Beschäftigung, politische Teilhabe, oder auch Familienbeziehungen, eine der umfassendsten Studien zu den Wünschen, Hoffnung und Erfahrung von jungen Menschen in Russland veröffentlicht.

Die Daten wurden von Mai bis Juni 2019 unter 1500 Befragten im Alter 14-29 in Russland erhoben.

Eines der zentralen Ergebnisse der Studie ist, dass unter russischen Jugendlichen die Auffassung weit verbreitet ist, wirtschaftliche Lage, individuelle Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit seien im westlichen Europa besser als in Russland. Allerdings glauben nur 52% von ihnen, dass die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen jemals wirklich freundschaftlich sein können. 

Erkennbar wird unter den Jugendlichen aber auch ein diffuses Interesse an politischer Teilhabe, welches das politische System offensichtlich nicht befriedigen kann. So erweist sich die Zustimmung zur Demokratie im Vergleich zur Gesamtbevölkerung als etwas höher. Das Misstrauen in die Politik scheint vor allem dazu beizutragen, dass knapp die Hälfte der Jugendlichen eine Auswanderung für sich nicht ausschließt. 16% haben sogar einen starken oder sehr starken Wunsch zu emigrieren.

Weitere Informationen und die Studie finden Sie auf der Webseite der FES.

Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung