Strategie 2030 des Europarats im Jugendbereich vorgestellt (24.01.2020)

Der Europarat hat seine neue Jugendstrategie (siehe Bericht auf DIJA.de vom 18.12.2019) vorgestellt. Diese ist auf 10 Jahre bis 2030 ausgelegt. Thematische Schwerpunkte liegen auf: Jugend und Wiederbelebung einer pluralistischen Demokratie; Zugang junger Menschen zu Rechten; Zusammenleben in friedlichen und integrativen Gesellschaften; Jugendarbeit.

Die Strategie für den Jugendbereich wurde auf dem Treffen des Ministerkomitees am 22. Januar 2020 formell angenommen und damit der Weg frei für den offiziellen Start. Die Jugendstrategie soll den 50 Mitgliedstaaten des Europarats für die kommenden zehn Jahre eine politische Orientierung bieten.

Bei der Annahme der neuen Strategie betonte das Ministerkomitee die Bedeutung der einzigartigen geographischen Reichweite und der Rolle des Jugendbereichs des Europarates und seiner Instrumente, einschließlich des Co-Managementsystems, der Europäischen Jugendzentren in Straßburg und Budapest, der Europäischen Jugendstiftung und der Partnerschaft mit der Europäischen Kommission im Jugendbereich.

Die Strategie wurde im Rahmen der noch bis Mai 2020 laufenden georgischen Präsidentschaft des Ministerkomitees des Europarats lanciert. Diese misst der vollen und sinnvollen Beteiligung junger Menschen an den europäischen Gesellschaften höchste Bedeutung bei und zielt insbesondere auf die "Stärkung der Demokratie durch Bildung, Kultur und Engagement der Jugend" ab.

Seit fast fünfzig Jahren unterstützt der Jugendbereich des Europarates Generationen von jungen Menschen und ihre Organisationen dabei, zu Akteuren des sozialen Wandels zu werden, sowie Behörden bei der Umsetzung einer partizipativen Jugendpolitik.

Weitere Informationen zu den Inhalten und Prioritäten zur Strategie im Jugendbereich gibt es in einem Hintergrundpapier des Europarats (PDF, 806 KB).

Quelle: Europarat