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Die Würde des Menschen ist unhassbar – Erklärung zum Tag der Menschenrechte (06.12.2017)

Slogan 'Die Würde des Menschen ist unhassbar' zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.
Bild: Neue Deutsche Medienmacher e.V.

Aus Anlass des Tages der Menschenrechte am Sonntag, den 10. Dezember, erklärt das Nationale Komitee der No-Hate-Speech-Bewegung Deutschland: „Die Würde des Menschen ist unhassbar!“.

Die Akteure gegen Hassrede im Netz sehen mit Besorgnis, dass Hate Speech an Lautstärke gewinnt – das habe nicht zuletzt der Bundestagswahlkampf gezeigt, die neue Zusammensetzung des Bundestags habe diese Entwicklung bestätigt. „Jede*r hat das Recht, diskriminierungsfrei zu leben“, fordern die Unterzeichner/-innen und beziehen sich damit auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember vor 69 Jahren von der UNO verabschiedet wurde. Sie resümieren: „Wer verbal Menschen herabsetzt, beleidigt und bedroht, pfeift auf die Menschenrechte.“

Die Unterzeichner/-innen sehen sich als Teil einer zivilen Gegenbewegung, die sich dem Hass im Netz durch Gegenrede entgegenstellt. Diese wollen sie gestärkt sehen und fordern eine „Debattenkultur, die sich einmischt.“ Sie dringen darauf, dass Netzwerkbetreiber sich an ihre rechtliche Verantwortung halten. Zudem appellieren sie für mehr schulische und außerschulische Bildungsangebote.

Unterzeichnet haben die Erklärung Mitglieder des Bundestages wie Renate Künast (Grüne) und Petra Pau (LINKE), Bundesbehörden wie die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Vereine wie die Neuen Deutschen Medienmacher und die Amadeu Antonio Stiftung, Berufsverbände wie der Deutsche Journalisten-Verband und Einzelpersonen wie Kübra Gümüsay.

>>> Erklärung des Nationalen Komitees der No-Hate-Speech-Bewegung

In den Social-Media-Kanälen finden Sie weitere Informationen unter den Hashtags #NoHateSpeech und #LoveHumanRights.

Pressekontakt:
Sina Laubenstein, No Hate Speech Movement Deutschland
info(at)no-hate-speech.de, www.no-hate-speech.de
Fon: 030 269472-31

Quelle: No Hate Speech Movement Deutschland / Neue deutsche Medienmacher