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EU erreicht Ziele im Bereich Bildung (04.05.2020)

Aus den neusten veröffentlichten Daten von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, geht hervor, welche Fortschritte die EU und ihre Mitgliedstaaten bei der Erreichung der beiden Europa 2020-Kernziele im Bereich Bildung gemacht haben.

Ein Ziel der Strategie Europa 2020 sieht vor, dass bis 2020 mindestens 40% der 30-bis 34-Jährigen in der Europäischen Union über einen tertiären Abschluss verfügen sollen. Mit einem Anteil von 40,3% hat die EU diesen Zielwert im Jahr 2019 bereits überschritten.

In Zypern (58,8%), Litauen (57,8%), Luxemburg (56,2%), Irland (55,4%), Schweden (52,5%) und den Niederlanden (51,4%) hatte 2019 mindestens die Hälfte der Bevölkerung im Alter von 30 bis 34 Jahren einen tertiären Bildungsabschluss. Am niedrigsten war der Anteil der 30-bis 34-Jährigen mit tertiärem Bildungsabschluss in Rumänien und Italien.

Der Anteil ist seit dem Beginn der Datenreihe im Jahr 2002, als er bei 22,5% lag, kontinuierlich angestiegen. Diese steigende Tendenz war bei Frauen (der Anteil ist von 23,7% im Jahr 2002auf 45,6% im Jahr 2019 gestiegen) noch ausgeprägter als bei Männern (von 21,4% auf 35,1%gestiegen), was bedeutet, dass die Frauen das allgemeine Europa 2020-Ziel übertroffen haben und die Männer noch darunterliegen.

In Zypern (58,8%), Litauen (57,8%), Luxemburg (56,2%), Irland (55,4%), Schweden (52,5%) und den Niederlanden (51,4%) hatte 2019 mindestens die Hälfte der Bevölkerung im Alter von 30 bis 34 Jahren einen tertiären Bildungsabschluss. Am niedrigsten war der Anteil der 30-bis 34-Jährigen mit tertiärem Bildungsabschluss in Rumänien und Italien.

Indessen ist die Quote der frühzeitigen Schul-und Ausbildungsabgänger/-innen (im Alter von 18 bis 24 Jahren) in der EU stetig zurückgegangen, von 16,9% im Jahr 2002 auf 10,2% im Jahr 2019. Junge Frauen (8,4%) beenden seltener frühzeitig die Schule oder die Ausbildung als junge Männer (11,9%). Ziel der Strategie Europa 2020 ist es, bis 2020 den Anteil der frühzeitigen Schulabgänger/-innen in der EU auf unter 10% zu drücken.

Im Jahr 2019 verzeichneten Kroatien (3,0%), Litauen (4,0%), Griechenland (4,1%), Slowenien (4,6%), Irland (5,1%) und Polen (5,2%) die niedrigsten Anteile der frühzeitigen Schulabgänger/-innen, während Spanien (17,3%), Malta (16,7%) und Rumänien (15,3%) die höchsten Quoten registrierten.

Ausführlichere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung von Eurostat.

Quelle: Eurostat Pressemitteilung vom 22.4.2020