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Europäische Jugendminister vereinbaren Ausbau und Stärkung von Erasmus+ (27.11.2018)

Die Jugendminister/-innen der Europäischen Union tagten am 26. November 2018 in Brüssel. Dort haben sie gemeinsam vereinbart, die Angebote des Programms Erasmus+ für den Zeitraum 2021-2027 zu erweitern und noch mehr Personen als bisher den Zugang zum Programm zu ermöglichen, um so alle Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung zu berücksichtigen. Der Programm-Name Erasmus+ bleibt bestehen, auch um den inklusiven Ansatz des Programms weiter zu betonen. Die getroffene Vereinbarung umfasst nicht die budgetären Aspekte des Entwurfs der Verordnung über Erasmus+, da die letztendliche Größenordnung von der Vereinbarung über den mehrjährigen Finanzrahmen abhängt.

Der österreichische Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Heinz Fassmann, betonte, dass Erasmus+ in Menschen investieren würde. Das Programm würde durch den Ausbau der Lern- und Austauschmöglichkeiten einen noch höheren Beitrag zur persönlichen, erzieherischen und beruflichen Entwicklung vieler Personen leisten. Erasmus+ sei auch ein wichtiges Instrument für wirtschaftliches Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Europa.

Die Fortführung des Programms Erasmus+ bietet noch mehr Personen die Chance, durch Austausch zu lernen, schafft mehr Zugänge für junge benachteiligte Menschen und stärkt den Zugang für kleine Organisationen und Initiativen. Das Programm bewahrt zudem seinen integrativen Charakter, in dem es alle Lernbereiche berücksichtigt - formal, non-formal und informell.

Die vollständige Pressemeldung ist nachzulesen auf der Webseite des Rats der Europäischen Union.

Quelle: Europäischer Rat