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News

Europäische Kommission gibt Impulse für längere Auslandsaufenthalte in der gesamten EU (13.09.2017)

Marianne Thyssen, europäische Kommissarin für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten, Qualifikationen und Mobilität der Arbeitnehmer, kündigt am 4. September 2017 an, Auszubildenden bis zum Jahr 2020 mehr als 50.000 Mobilitätsangebote zu unterbreiten.

Schon jetzt erhalten rund 650 000 Lernende und Absolvent(inn)en der Berufsbildung im Rahmen von Erasmus+ eine finanzielle Förderung für einen Auslandsaufenthalt, der einen Zeitraum von 2 Wochen bis zu 12 Monaten umfassen kann. Trotz der Vorteile von Langzeitaufenthalten bleibt jedoch weniger als 1 % dieser Zielgruppe länger als 6 Monate im Ausland.

Die Europäische Kommission stellt nun eine Vorfinanzierung für sieben Pilotprojekte bereit, die Auszubildenden längere Auslandsaufenthalte ermöglichen. Bei den in diesem Jahr gestarteten Pilotprojekten sollen 238 Auszubildende für 6 bis 12 Monate in ein anderes EU-Land vermittelt werden.

Im Rahmen der generellen Bemühungen der Kommission um die Verbesserung der Langzeitmobilität von Lernenden in der Berufsbildung hat die Kommission außerdem die Initiative ErasmusPro vorgeschlagen, die 2018 konkret anlaufen und weiteren 50 000 jungen Menschen die Gelegenheit bieten wird, 3-12 Monate in einem anderen EU-Mitgliedstaat zu verbringen.

Sowohl die Pilotprojekte als auch ErasmusPro sind erste Mosaiksteine des Europäischen Rahmens für die Langzeitmobilität von Auszubildenden. Dieser soll die Mitgliedstaaten konkret dabei unterstützen, jungen Menschen die Chance zu eröffnen, durch den Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedstaat ihre Kompetenzen auszubauen, ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und zugleich ihren europäischen Bürgersinn zu stärken.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 4.9.2017.

Quelle: Europäische Kommission