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Europäisches Jugendforum mit neuer Strategie 2020-2023: Rechte junger Menschen fördern und verteidigen (02.12.2019)

Gruppe junger Menschen.
Bild: © DisobeyArt / AdobeStock

Das Europäische Jugendforum hat auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung im November in Amiens (Frankreich) seine Strategie für die nächsten vier Jahre verabschiedet.

Was beinhaltet die Strategie des Jugendforums?

Die Strategie 2020-2023 basiert auf drei Säulen:

  • die Welt jugendfreundlicher machen: Junge Menschen und Jugendorganisationen sind Teil der Lösung für diesen Anspruch. Daher wird sich das Jugendforum für ein sicheres und gesundes Aufwachsen von Jugendlichen einsetzen.
  • ein passendes Umfeld für Jugendorganisationen schaffen: Das Jugendforum wird sich weiterhin dafür stark machen, dass Jugendorganisationen in mehrerer Hinsicht - finanziell, rechtlich, politisch - als wichtiger Teil einer gesunden Demokratie agieren können. 
  • als Jugendforum eine wachsende Plattform sein: Das Jugendforum möchte Worten auch Taten folgen lassen und weiterhin ein glaubwürdiger Akteur und die Stimme für die Jugend in Europa bleiben.

Weitere Dokumente verabschiedet

Neben der Strategie zur Arbeit des Jugendforums hat die Mitgliederversammlung auch ein Strategiepapier zur Zukunft der Arbeit angenommen. Es fasst die politischen Forderungen des Jugendforums zusammen, wie Arbeit zukünftig gestaltet sein muss, um die sozialen und wirtschaftlichen Rechte Jugendlicher sicherzustellen. Zudem versucht das Jugendforum mit den im Papier angesprochenen Themen auch die Jugendperspektive stärker einzubringen und damit auch Lücken in den Diskussionen um die Zukunft des Arbeitsmarkts zu schließen. Es fordert, dass die Politik sich weg von dem Gedanken, wie Arbeit zukünftig aussehen könnte, hin zu der Idee, wie die Menschen die Arbeit gern haben möchten, orientieren muss.

Zudem wurden eine Resolution für mehr Raum für Jugendorganisationen, nationale Jugendräte und internationale Nicht-Regierungsorganisationen im Jugendbereich sowie eine Erklärung zur 20. Universität für Jugend und Entwicklung verabschiedet. 

Neue Mitglieder im Jugendforum

Die Anzahl der Mitglieder im Europäischen Jugendforum hat sich vergrößert. In Amiens wurde der Nationale Jugendrat der Türkei (GoFor) als Beobachter in den Kreis der Mitglieder aufgenommen. 44 nationale Jugendräte gehören nun der Plattform an. Das Youth Express Network (Y-E-N) hat die Vollmitgliedschaft erhalten und die European Confederation of Independent Trade Unions Youth (CESI Youth) ist jetzt Kandidat für eine Mitgliedschaft im Europäischen Jugendforum.

Hintergrund

Das Europäische Jugendforum ist das Sprachrohr und die Stimme von Millionen von Jugendlichen in Europa. Es ist die Plattform von über 100 Jugendorganisationen europaweit. Das Jugendforum setzt sich schwerpunktmäßig für mehr Jugendbeteiligung, stärkere Jugendorganisationen und mehr Autonomie und Integration von Jugendlichen ein. Die Mitgliederversammlung des Jugendforums tagt zweimal jährlich.

Quelle: Europäisches Jugendforum