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Kultur- und Bildungsarbeit in Flüchtlingsgemeinschaften: ifa-Studie zeigt Möglichkeiten auf (10.03.2016)

Ausschnitt Globus Naher Osten. Bildquelle: ErikaWittlieb / pixabay.com

Ausschnitt Globus Naher Osten. Bildquelle: ErikaWittlieb / pixabay.com

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) hat eine Studie von Leila Mousa herausgegeben, die eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle von Kulturarbeit in Flüchtlingslagern beziehungsweise -gemeinschaften bietet. Dies geschieht auf der Basis der Erfahrungen und Debatten zweier Flüchtlingsgemeinschaften im Libanon: die palästinensischen Flüchtlinge, die schon Jahrzehnte im Land sind sowie die syrischen, die aufgrund der aktuellen Krise in ihrem Herkunftsland im Libanon Zuflucht suchen.

Die kulturelle Situation, Problemlagen und Herausforderungen der zwei Flüchtlingsgemeinschaften unterscheiden sich zum Teil sehr. Daher sollten Kulturakteure die Kontexte, Herausforderungen und bestehenden Kulturangebote kennen.

Die Studie macht deutlich, dass die Rolle von Kulturarbeit vor allem in der Bereitstellung von Freiräumen besteht, die kritische, kreative (und auch politische) Auseinandersetzung ermöglichen. Wesentlich dabei ist, dass Grundvoraussetzungen für Kulturarbeit zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel geeignete Räume.

Download der Studie auf der Website des ifa (Anmeldung erforderlich)

Quelle: Institut für Auslandsbeziehungen