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Österreichische Jugendministerin betont: Jugendliche ernst nehmen, verstehen und aktiv einbinden (06.09.2018)

Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß wies aus Anlass der informellen Tagung der Jugendministerinnen und -minister auf jene drei Dossiers hin, bei denen der österreichische Ratsvorsitz Fortschritte erzielen möchte:

  1. Erasmus+, das Ende 2020 ausläuft und erneuert werden muss,
  2. das Nachfolgeprogramm des Europäischen Solidaritätskorps für 2021-2027,
  3. die neue EU-Jugendstrategie unter Einbeziehung der „Youth Goals“.

„Für die Jugendministerinnen und -minister war es bei der informellen Tagung der Jugendministerinnen und -minister unbestritten, dass Erasmus+ eines der erfolgreichsten und prominentesten Projekte der Europäischen Union ist. Daher ist es uns ein Anliegen, dass Jugend im Programmgefüge als eigenes Kapitel mit eigenem Budgetansatz erhalten bleibt“,

erläuterte Bogner-Strauß. Das 2020 auslaufende Programm eröffnet Jugendlichen starke persönliche und kulturelle Perspektiven und soll unter dem Titel „Erasmus“ weitergeführt werden. Die dadurch entstehenden Möglichkeiten tragen zu einem Europabewusstsein bei. Derzeit ist vorgesehen, dass vom Gesamtbudget von 30 Milliarden Euro dem Jugendbereich 3,1 Milliarden Euro gewidmet werden.

Die künftige EU-Jugendstrategie, insbesondere der „Europäische Jugenddialog“, boten weiteren Diskussionsstoff im Zuge des Treffens. Nach neun Jahren läuft die derzeitige EU-Jugendstrategie aus und muss daher verlängert werden. Seitens der Europäischen Kommission gibt es einen Vorschlag, der bei der EU-Jugendkonferenz diskutiert wird. Angesprochen wird dabei eine mögliche Einbeziehung der „Youth Goals“, die nach Möglichkeit weiter verbreitet werden sollen.

Im Vorfeld des am Nachmittag des 3. September 2018 stattfindenden Jugenddialogs von über 240 Jugenddelegierten und Jugendpolitikerinnen und -politikern aus 35 europäischen Ländern präzisierte die Bundesministerin die Zielsetzungen des österreichischen Ratsvorsitzes im Jugendbereich:

„Für mich als Jugendministerin ist es vor allem wichtig, dass wir mit Jugendlichen in einen Dialog eintreten, sie ernst nehmen, verstehen und auch aktiv einbinden. Deshalb ist das Setting dieser Jugendkonferenz so ausgelegt, dass Politik aktiv mit Jugendlichen gemacht wird.“

Es handelt sich um ein bislang einmaliges Format, bei dem Jugenddelegierte und Jugendliche in einen interaktiven Dialog zu Jugendpolitik und den Europäischen Jugendzielen („Youth Goals“) eintreten. Inhalte, Perspektiven, Herausforderungen und Empfehlungen für die Umsetzung werden gemeinsam mit den Ministerinnen und Ministern erörtert.

Nähere Informationen zu den 11 Europäischen Jugendzielen („Youth Goals“) findet man unter www.youthgoals.eu

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Internetseite der Österreichischen EU-Ratspräsidentschaft.

Rede von Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei der Abschlusszeremonie der EU-Jugendkonferenz

Quelle: Österreichischer Vorsitz im Rat der Europäischen Union