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Rat der EU nimmt Schlussfolgerungen an: Jugend im auswärtigen Handeln (11.06.2020)

In seinen Schlussfolgerungen betont der Rat, wie wichtig der Beitrag junger Generationen für den Aufbau resilienterer, stärker legitimierter, friedlicherer und demokratischerer Gesellschaften ist, in denen die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit geachtet werden und niemand zurückgelassen wird.

Zudem weist der Rat ausdrücklich darauf hin, dass junge Menschen wichtige Akteure des Wandels und unerlässliche Partner bei der Umsetzung des europäischen Konsenses über die Entwicklungspolitik, der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und des Pariser Klimaschutzübereinkommens sind.

Der Rat erkennt an, dass junge Generationen zu oft vor Herausforderungen wie Armut oder sozioökonomischer und politischer Ausgrenzung stehen.

Die COVID-19-Pandemie und die damit verbundenen negativen Folgen für die Wirtschaft und Beschäftigung dürften schwerwiegende Auswirkungen auf junge Menschen haben, insbesondere auf diejenigen aus benachteiligten Verhältnissen sowie auf junge Frauen und Mädchen, und ihren längerfristigen sozioökonomischen Status in Mitleidenschaft ziehen.

Im Hinblick darauf, die kreativen und innovativen Potenziale und Fähigkeiten der Jugend zu nutzen, betont der Rat, wie wichtig es ist, in die Jugend zu investieren sowie mit ihr, mit ihrer Hilfe und für sie zu arbeiten. Der Rat hebt hervor, dass die sinnvolle Einbeziehung und aktive Teilhabe junger Menschen auf allen Ebenen der Gesellschaft ebenso wie in der Wirtschaft und Politik sichergestellt werden müssen. Aktives Engagement sollte gefördert werden, um ein besseres Umfeld für Unternehmen zu schaffen, soziale Aussöhnung zu fördern und gewalttätigen Extremismus zu bekämpfen.

Der Rat ruft ferner dazu auf, den Zugang junger Menschen zu Bildung, menschenwürdigen Arbeitsplätzen und unternehmerischen Möglichkeiten sowie zu Gesundheitsdiensten zu fördern. In diesen Bereichen müssen alle Formen von geschlechtsbezogener Diskriminierung und Gewalt beseitigt werden. Die Wahrnehmung aller Menschenrechte, einschließlich der Sozial- und Arbeitnehmerrechte junger Menschen, muss sichergestellt werden.

Schlussfolgerungen des Rates: „Die Jugend im auswärtigen Handeln“

Quelle: Pressemitteilung vom 8. Juni 2020 des Rats der Europäischen Union