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Studie über das Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter erschienen (21.03.2016)

Titelseite des WHO Berichts "Growing up unequal". Bildquelle: http://www.euro.who.int

Titelseite des WHO Berichts "Growing up unequal". Bildquelle: http://www.euro.who.int

Der Bericht „Health Behaviour in School-aged Children Study“ (HBSC-Studie) ist die größte internationale Kinder- und Jugendgesundheitsstudie, die in enger Kooperation mit dem Europabüro der WHO von einem multidisziplinären Netzwerk von Forscher(inne)n realisiert wird.
Seit 1986 findet die Erhebung im Vierjahresrhythmus statt. 42 europäische Länder und Regionen, aber auch Israel und Kanada sind daran beteiligt.

Im März 2016 wurde die internationale Vergleichsstudie mit dem Titel "Growing up Unequal" veröffentlicht. Die Studie präsentiert die aus der Erhebung für die Jahre 2013/2014 stammenden Ergebnisse in Bezug auf die demografischen und sozialen Einflüsse auf die Gesundheit von knapp 220 000 Jugendlichen aus 42 Ländern und Landesteilen in der Europäischen Region der WHO und in Nordamerika.
Neben dem Gesundheitszustand, dem Gesundheitsverhalten und den sozialen Einflussfaktoren werden auch die Trends beschrieben, z. B. Belastungen, Ernährungsverhalten oder Rauchverhalten.

Anhand eines Fragebogens schilderten die Jugendlichen ihren sozialen Alltag (Familie, Gleichaltrige, Schule), die gesundheitlichen Resultate (subjektive Gesundheit, Verletzungen, Adipositas, psychische Gesundheit), ihr Gesundheitsverhalten (Essgewohnheiten, Zahnpflege, Bewegung) und ihr Risikoverhalten (Tabak-, Alkohol- und Cannabiskonsum, Sexualität, Gewalt- und Mobbingerfahrungen). In diesem Jahr befasst sich der Bericht erstmals auch mit Aspekten wie der Unterstützung durch Familienmitglieder und Gleichaltrige sowie mit Migration, Cyber-Mobbing und schweren Verletzungen.

Durch diesen internationalen Bericht liefert die HBSC-Studie aktuelle Informationen, die politische Entscheidungsträger/-innen auf verschiedenen staatlichen Ebenen, nichtstaatliche Organisationen sowie Sachverständige aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales, Justizwesen und Freizeitgestaltung benötigen, um die Gesundheit von Jugendlichen zu schützen und zu fördern.

Der Bericht “Growing up unequal: gender and socioeconomic differences in young people’s health and well-being”  kann über die Webseite des WHO-Regionalbüros für Europa abgerufen werden.

Quelle: http://www.euro.who.int/de/home