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Tritt Großbritannien nach 2020 aus dem Erasmus-Programm aus? (05.02.2018)

Premierministerin Theresa May hatte im Dezember in Brüssel zugesagt, dass die britische Beteiligung am Erasmus+ Programm bis 2020 gesichert sei. Die Entscheidung, ob Großbritannien auch nach 2020 weiterhin Teil des Programms sein wird, steht jedoch noch aus und wird Thema der kommenden Brexit-Verhandlungen sein.

12 000 junge Menschen und 4000 Jugendarbeiter/-innen aus dem Vereinigten Königreich nehmen jährlich an dem Programm teil. Zwischen 2014 und 2017 hatten 928 Jugendprojekte in Großbritannien von dem EU-Programm profitiert und Fördergelder in Höhe von 41.6 Millionen € erhalten.

Die britische Jugendministerin Tracey Crouch sagte während einer Debatte über die Zukunft von Erasmus +, das EU-Programm sei so viel mehr als diese Statistiken und dass erst die Förderung durch Erasmus dem Vereinigten Königreich die aktive Beteiligung am Strukturierten Dialog ermögliche, der jungen Menschen eine Stimme gibt, bei Themen, die sie betreffen wie die Bekämpfung von Diskriminierung und Chancengleichheit.
("However, Erasmus youth and sport is so much more than those statistics … Erasmus funding allowed the UK to participate in structured dialogue activities, which give young people a voice on issues that matter to them, such as combating discrimination and equalising opportunity.")

Britische Jugendorganisationen wie die National Youth Agency, die National Union of Students und YouthLink Scotland führen derweil Kampagnen für den Verbleib Großbritanniens im Erasmus-Programm nach dem Austritt aus der EU im April 2019.

Quelle: Children & Young People Now: Government 'yet to decide' whether to continue EU youth programme, 01 February 2018