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UK: Parlamentsmitglieder überprüfen Auswirkungen des Brexits auf das Erasmus+-Programm (04.10.2016)

Die britische Premierministerin Theresa May kündigte Anfang Oktober an, den Brexit bis Ende März 2017 einzuleiten. Der endgültige Austritt solle dann 2019 erfolgen. Wie es mit dem Erasmus+-Programm nach dem Brexit weitergeht, ist unsicher.

Das Education Committee beschäftigt sich nun damit, wie sich der Brexit auf die Möglichkeiten der Mobilität junger Menschen und Fachkräfte auswirken wird. Allein 2015 unterstützte die EU Jugendprojekte und Organisationen in Großbritannien mit 7 Millionen Pfund durch das Erasmus+-Programm.

Bereits im Sommer hatten die Liberal Democrats eine Kampagne für den Erhalt des Erasmus-Programms gestartet und die Regierung dazu aufgefordert, dass der Brexit nicht das Ende des Erasmus+-Programms für Großbritannien bedeutet.

Die Beschäftigung des Education Committee mit dem Erasmus+-Programm ist Teil einer größeren Untersuchung der Auswirkungen des Brexits auf die britischen Universitäten, die britischen Studierenden und Hochschulbeschäftigten, die an europäischen Hochschulen arbeiten und studieren wollen, sowie umgekehrt die europäischen Studierenden und Hochschulbeschäftigten, die nach Großbritannien kommen wollen.

Weitere Informationen auf den Webseiten des Parlaments des Vereinigten Königreichs und der Liberal Democrats.

Quellen: Parlament des Vereinigten Königreichs, Liberaldemokratische Partei Großbritanniens