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Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaft in OEPR-Ländern ausbauen: Projektideen bis 11. Oktober einreichen (04.09.2019)

Buntes Windspiel aus Glas in Armenien.
Bild: Taken / pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Seit 2014 fördert das Auswärtige Amt über sein Programm zum Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland (OEPR) Organisationen der Zivilgesellschaft, um gemeinschaftliche Projekte durchzuführen und die andauernden Transformationsprozesse in der Region zu unterstützen.

Wo wird was gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen in und mit Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau, Ukraine und Russland. Ziel ist, die Transformations- und internen Integrationsprozesse in den Ländern umfassend zu unterstützen. Die Projekte können auch in Deutschland stattfinden.

2020 können auch französische und polnische Partnerorganisationen in die Projekte eingebunden werden.

Möglich sind Projekte in den Bereichen Medien, Wissenschaft, Bildung inkl. beruflicher Bildung, Kultur, Sprache und Jugendarbeit. Zudem sollen Akteure sowohl aus dem ländlichen als auch dem städtischen Raum eingebunden werden.

Projekte sollen in der Regel bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Was sind Förderziele?

Projekte sollen mindestens eines der nachfolgenden Förderziele verfolgen, um eine Förderung zu bekommen:

  • „Pluralismus stärken“ – Auf- und Ausbau von Informations-, Meinungs- und Medienvielfalt,
  • „Wertediskurse fördern“ – Werte durch zivilgesellschaftlichen Dialog und kulturpolitische Maßnahmen stärken,
  • „Zukunftsperspektiven geben“ – Maßnahmen der akademischen, beruflichen und gesellschaftspolitischen Aus- und Fortbildung, insbesondere auch für junge Menschen,
  • „Förderung von Dialog und Verständigung“ – Wiederaufbau vor dem Hintergrund territorialer Konflikte verloren gegangenen Vertrauens.

Zudem werden Projekte zur Stärkung der Erinnerungskultur gefördert, da sich 2020 das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung der Konzentrationslager zum 75. Mal jähren.

Fristen

Projektskizzen können auf Deutsch oder Englisch bis 11. Oktober 2019 über die Programmwebseite eingereicht werden. Dafür muss ein Benutzer-Account angelegt werden. Auf der Webseite gibt es auch weitere Informationen und Anleitungen zum Verfahren (PDF 344 KB) auf Deutsch sowie in weiteren Sprachen.

Im Anschluss werden die Projektskizzen bewertet und die Antragsteller/-innen benachrichtigt (voraussichtlich bis Ende des Jahres). Projekte, die eine positive Einschätzung bekommen, können förmliche Anträge einreichen.

Kontakt

Für Fragen steht das Auswärtige Amt (hier: Referat  601) zur Verfügung. Diese können per E-Mail an 601-oepr(at)diplo.de oder telefonisch unter 030 1817-2148 (Frau Patalong), -7966 (Frau Jochheim), -7967 (Herr Demele) gestellt werden.

Quelle: Auswärtiges Amt