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Projektdokumentation

In der Projektdokumentation findet sich eine Vielzahl ausgewählter Projekte der internationalen Jugendarbeit. Die Beispiele sollen Anregungen, konkrete Hinweise und direkte Kontakte geben. Nachahmen erwünscht!

Wolkenbruch

Kontakt

JugendKunst- und Kulturzentrum Schlesische 27
Ansprechpartner: Sandrine Ribeiro
Berlin
Fon: 030 61776733
s.ribeiro(at)schlesische27.de
http://www.schlesische27.de

Projektart

Jugendbegegnung

Projektzeitraum

18.05.2007 - 28.05.2007

Projektort

Berlin

Ebene

binational

Teilnehmerprofil

28 Jugendliche, Alter 18-25 Jahre


Kurzbeschreibung

Seit Bestehen des Karnevals der Kulturen, der seit 1996 an Pfingsten in Berlin stattfindet, sind auch die Teilnehmenden einer deutsch-französischen Jugendbegegnung dabei, organisiert vom JugendKunst- und Kulturzentrum „Schlesische 27“ und dem Projektpartner Centre Culturel Oecuménique Jean-Pierre Lachaise in Villeurbanne aus Frankreich.

Methoden

Zehn Tage lang bauten die 28 Jugendlichen gemeinsam an ihrem Umzugswagen, gestalteten ihre Kostüme aus verschiedenen Stoffen, bauten Tanzobjekte und entwickelten eine eigene Choreographie für den Umzug.

Da die Teilnehmer/-innen des Projekts sehr verschieden in ihrer sozialen Herkunft, ihren Erfahrungen und ihren künstlerischen Fähigkeiten waren, war es den Organisator(inn)en wichtig, dass bei den künstlerischen Workshops alle Jugendlichen nach Möglichkeit die gleichen Ausgangsvoraussetzungen haben. Alle sollten sich beteiligen können, auf möglichst gleichem Niveau. In den vergangenen Jahren war es vorgekommen, dass zum Beispiel „erfahrene Tänzer/-innen“ den anderen die Lust am Tanzen fast genommen hätten. Aus diesem Grund wurde bei der Begegnung 2007 wieder ein Tanzobjekt eingeführt: der Regenschirm, ausgewählt auf Grund der Thematik. Gleichzeitig erlaubte dieses Motto die individuelle und gemeinschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel, die in der Gestaltung der Kostüme, des Wagens und des Tanzes eine Bearbeitung fand. Das Tanzobjekt Regenschirm wirkte Wunder, da auch die schon etwas talentierteren Tänzer/-innen innerhalb der Gruppe am Anfang genauso unerfahren damit umgegangen sind, wie jene Jugendlichen, denen ihre Füße beim Tanzen im Weg standen.

Rahmenbedingungen: In der Gruppe wurde Deutsch-Französisch miteinander kommuniziert. Es wurde darauf geachtet, dass beide Sprachen gleich stark zum Ausdruck kamen. Die Teilnehmer/-innen hatten sehr geringe oder gar keine Kenntnisse der jeweils anderen Sprache. Daher bekamen alle Jugendlichen ein kleines Heft mit einem Grundwortschatz für den täglichen Gebrauch in beiden Sprachen. In den Ateliers hingen Vokabellisten, um einen spezifischen Wortschatz zu vermitteln und die Selbstständigkeit der Jugendlichen bei der Kommunikation zu unterstützen.

Finanzierung

Deutsch-Französisches Jugendwerk

Deutsch-Französisches Jugendwerk durch BKJ (Zentralstelle)

Kooperationspartner

CCO Jean Pierre Lachaize, Lyon (Frankreich)