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Projektdokumentation

In der Projektdokumentation findet sich eine Vielzahl ausgewählter Projekte der internationalen Jugendarbeit. Die Beispiele sollen Anregungen, konkrete Hinweise und direkte Kontakte geben. Nachahmen erwünscht!

Multikulturelle Gesellschaft

Kontakt

JugendSozialwerk Nordhausen e.V.
Ansprechpartner: N. N.
Nordhausen
Fon: 03631 913-0
info(at)jugendsozialwerk.de
http://www.jugendsozialwerk.de/

Projektart

Jugendbegegnung

Projektzeitraum

04.07.1995 - 17.07.1995

Projektort

Israel

Länder

Deutschland, Israel

Ebene

binational

Teilnehmerprofil

Jugendliche, junge Erwachsene, Alter 16-22 Jahre


Kurzbeschreibung

Hierbei handelte es um einen deutsch-israelischen Jugendaustausch zwischen dem JugendSozialwerk Nordhausen e.V., Bereich Jugendbildung, und dem Kibbuz Afikim in Israel. Ziel in Israel und Deutschland war es, eine Atmosphäre gegenseitiger Achtung und Freundschaft zwischen den beiden Völkern durch gegenseitiges Kennenlernen und gemeinsame Aktivitäten zu schaffen. Im Mittelpunkt der Begegnungen standen das Erlebbarmachen von Toleranz und Pluralismus im Miteinander unterschiedlicher Gruppen in der Gesellschaft, die Vermittlung von Kenntnissen der politischen und sozialen Lage im jeweiligen Land sowie die Auseinandersetzung mit den unauslöschbaren Geschehnissen der nationalsozialistischen Diktatur.

Das Programm bestand aus zwei Teilen: 1. Teil in Israel, 2. Teil in Deutschland. Die deutschen Jugendlichen wurden in das Leben im Kibbuz integriert.

Methoden

Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Gegenwart des deutschen und israelischen Volkes stand im Mittelpunkt der Begegnung. In Kleingruppenarbeit wurden Themen wie Holocaust, Kibbuz, Jugendkultur behandelt. Die deutschen und israelischen Jugendlichen kamen vor laufender Videokamera ins Gespräch über Schulausbildung, Leben im Kibbuz, Drogen und machten gemeinsam Ausflüge. Sehenswürdigkeiten und Stätten des Judentums, des Islams, des Christentums wurden besucht. Begleitende Seminare und Gesprächsrunden halfen, neue Erkenntnise und Sichtweisen zu gewinnen. Die stetige Einbeziehung durch die Familien der israelischen Jugendlichen in die dortigen Traditionen rundete die Begegnung in Israel ab. Der zweite Teil wurde in Nordhausen durchgeführt. Hier kam es zur Auseinandersetzung mit den Ereignissen unter der nationalsozialistischen Diktatur. Die Jugendlichen besuchten gemeinsam die Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Weitere Gespräche und Empfänge bei der Oberbürgermeisterin, Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde Erfurt sowie bei der Landesregierung Thüringen machten deutlich, wie das Thema Holocaust aufgearbeitet wird. Gemeinsame Fahrten in die nähere Umgebung, die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, ein Familienwochenende und gemeinsame Freizeiterlebnisse vertieften die Kontakte zwischen deutschen und israelischen Jugendlichen.

Rahmenbedingungen: Unterbringung in Israel: Kibbuz Afikim; separater Gruppenraum für inhaltliche Arbeit; Freizeitmöglichkeiten; Fotoausrüstung und Videokamera von deutschen Teilnehmenden mitgebracht; Unterbringung in Deutschland: Jugendgäste- und Bildungshaus "Rothleimmühle" in Nordhausen; Seminarraum mit technischer Ausstattung; Freizeitmöglichkeiten; Begleitung des Programmes durch 3 israelische Betreuer sowie Reiseführer in Israel, 2 deutsche Betreuer in Nordhausen sowie einen Dolmetscher; Englischkenntnisse der Teilnehmenden notwendig

Vor- und Nachbereitung

Vorbereitung der deutschen Teilnehmenden in zwei Wochenendseminaren; Vorbereitung der israelischen Jugendlichen in 4tägigem Seminar zum Thema Holocaust

Finanzierung

Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP), Kommunale Mittel, Teilnahmebeiträge

Kooperationspartner

Kibbuz Afikim, Israel

Ergebnisse und Dokumentation

Videofilm, Diareihe, Collagen, "Reiseführer", Ausarbeitungen zu verschiedenen Themen (nicht als "Vorzeigeprodukte" gedacht)