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Projektdokumentation

In der Projektdokumentation findet sich eine Vielzahl ausgewählter Projekte der internationalen Jugendarbeit. Die Beispiele sollen Anregungen, konkrete Hinweise und direkte Kontakte geben. Nachahmen erwünscht!

Bau eines Spielplatzes im Erdbebengebiet Izmit/Türkei

Kontakt

Deutsch-Türkisches Jugendwerk e.V.
Ansprechpartner: Hüseyin Ayvaz
Frankfurt/Main
Fon: 069 34826022
info(at)dtjw.de
http://www.dtjw.de

Projektart

Workcamp

Projektzeitraum

09.04.2000 - 23.04.2000

Projektort

Izmit (Türkei)

Länder

Deutschland, Türkei

Ebene

binational

Teilnehmerprofil

Jugendliche, junge Erwachsene, Alter 15-26 Jahre


Kurzbeschreibung

20 deutsche Jugendliche machten sich gemeinsam mit türkischen Jugendlichen vor Ort ans Werk, in einer Notunterkünftesiedlung einen Spielplatz für Kinder zu bauen. Das Zusammenleben und die gemeinsame Arbeit sollten dazu beitragen, Verständnis für das jeweils andere Land zu wecken, Vorurteile abzubauen und für soziales Engagement werben.

Konkretes Ziel war der Bau eines Kinderspielplatzes in einer Zeltstadt für Erdbebenopfer der Region Izmit. Anstrengende körperliche Arbeit mit Steineschleppen, Schubkarren umfüllen und wegfahren, Schutt wegräumen wartete auf die Jugendlichen.

Zeit blieb auch zum Kennenlernen der Umgebung, der Stadt Izmit, der Thermen von Yalova, des Stausees Yuvacik.

Das Engagement der Jugendlichen wurde auch von offizieller Seite gewürdigt. Sie wurden vom Oberbürgermeister der Stadt Izmit empfangen und auch zu Auftritten in Fernsehen und Radio eingeladen.

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch und die Übernachtung in den Familien der türkischen Jugendlichen. Die Gastfreundschaft beeindruckte die Jugendlichen sehr.

Die Gruppe türkischer Jugendlicher, die am Bau des Spielplatzes mitgewirkt hatte, weilte auf Einladung der deutschen Gruppe vom 28. 07. - 11. 08. 2000 in Deutschland und nahm am Eurocamp des Bundesjugendwerks der Arbeiterwohlfahrt in Altensteig bei Karlsruhe teil.

Methoden

Ein eigens von den Jugendlichen gegründetes Technisches Komitee diskutierte die täglich zu leistende Arbeit und plante in den täglichen Sitzungen die Aufgaben für den kommenden Tag. Die Erwachsenen traten als Berater auf, hielten sich aber im Hintergrund. Die Spielgeräte wurden von Herstellern vor Ort ausgewählt und aufgebaut. Um das Grau der Barackensiedlung ein bisschen zu mildern, malten die Jugendlichen Strommasten und Steine der Einfriedung bunt und pflanzten Bäume und Sträucher.

Rahmenbedingungen: Die Jugendlichen wurden von fünf Betreuern des Jugendwerks Württemberg und des Deutsch-Türkischen Jugendwerks begleitet. Die Verständigung untereinander erfolgte teilweise in Englisch, meistens sprangen die deutsch-türkischen Jugendlichen ein.

Finanzierung

Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP), Teilnahmebeiträge

Kooperationspartner

Bezirksjugendwerk der AWO Baden; Jugendwerk der AWO Württemberg e.V.; T.C.Basbakanlik Genclik ve Spor Genel Müdürlügü Kocaeli il Baskanligi/Türkei

Ergebnisse und Dokumentation

Ein ausführlicher Sachbericht zum Projekt liegt vor und kann beim Träger erfragt werden. Siehe Kontakt.