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Projektdokumentation

In der Projektdokumentation findet sich eine Vielzahl ausgewählter Projekte der internationalen Jugendarbeit. Die Beispiele sollen Anregungen, konkrete Hinweise und direkte Kontakte geben. Nachahmen erwünscht!

HipHop connects - Der kleinste gemeinsame Nenner

Kontakt

Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt - Bezirksverband Hessen-Nord
Ansprechpartner: Christian Schmitt
Kassel
Fon: 0561 5076-470
cs(at)jwawo.de
http://www.jwawo.de/

Projektart

Seminar

Projektzeitraum

21.07.2000 - 30.07.2000

Projektort

Fulda

Ebene

binational

Teilnehmerprofil

Jugendliche


Kurzbeschreibung

Zum Workshop kamen Jugendliche zusammen, zu deren Alltag Wohnungslosigkeit, Armut, Kriminalität, Drogen und Gewalt gehören. Was sie verband, war das Interesse an der HipHop Kultur und hier wollte der Workshop ansetzen. Gemeinsam gingen die Jugendlichen auf Spurensuche nach Bildern, Motiven, Menschen im Zusammenhang mit der HipHop Kultur, um diese in verschiedenen Medien festzuhalten.

Die Gruppe bestand aus 26 Jugendlichen, deren Eltern aus insgesamt 16 verschiedenen Ländern der Welt kamen. Dies allein barg schon viel Gesprächs- und Informationsstoff für die Jugendlichen über kulturelle Identitäten.

Methoden

Die Jugendlichen teilten sich in drei Arbeitsgruppen auf, die Video-, Foto- und Graffitigruppe. Sie mussten sich vor der Workshop-Arbeit einig werden, welche Lebensbereiche thematisiert werden sollen.

- Die Videogruppe produzierte ein Musikvideo, in das auch Material vom Besuch der Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar sowie Sprechgesang und Interviews der Jugendlichen einfloss.

- Die Fotogruppe gestaltete eine Dokumentation des Workshops, die am vorletzten Tag präsentiert wurde.

- Die Graffitigruppe konnte die zur Verfügung gestellte Wand eines Gruppenraumes der Streetwork Fulda als Aktionsfläche nutzen. Jeder Jugendliche entwickelte sein Bild zu einem gemeinsamen Thema, das wiederum einem Gesamtbild zugefügt wurde.

Außerdem studierten die Jugendlichen Live Acts für das geplante HipHop Open Air Konzert ein.  Das Programm des Workshops wurde weitgehend von den Jugendlichen entwickelt, um eine größtmögliche Identifikation mit dem Programmablauf zu ermöglichen.

Rahmenbedingungen: Jeder Arbeitsgruppe stand ein Mitarbeiter moderierend zur Seite. Fast alle Jugendlichen sprachen fließend Englisch.  Probleme wurden in den Arbeitsgruppen hinterfragt und offen ausgesprochen.

Vor- und Nachbereitung

In den Vorbereitungstreffen fanden die deutschen Jugendlichen anfangs keinen Zusammenhang zwischen ihrer Biographie und dem Themen Rassismus, Gewalt und Vertreibung, da sie sich als Opfer rechtsradikaler Gewalt sahen, gegenüber anderen Bevölkerungsgruppen wie Russlanddeutschen und Spätaussiedlern aber auch Vorurteile hatten.

Finanzierung

Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP)

Kooperationspartner

streetwork fulda; Fielden Park Youth Center Manchester/GB

Ergebnisse und Dokumentation

Die lokale Presse berichtete über das Projekt. Ein ausführlicher Sachbericht zum Projekt liegt auch vor und kann beim Träger erfragt werden. Siehe Kontakt.