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Projektdokumentation

In der Projektdokumentation findet sich eine Vielzahl ausgewählter Projekte der internationalen Jugendarbeit. Die Beispiele sollen Anregungen, konkrete Hinweise und direkte Kontakte geben. Nachahmen erwünscht!

Name-Stadt-Land-Art

Kontakt

Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie „Sonnensegel“ e.V.
Ansprechpartner: Armin Schubert / Martina Stein
Brandenburg / Havel
Fon: 03381 522837
info(at)Sonnensegel-eV.de
http://www.sonnensegel-ev.de/

Projektart

Jugendbegegnung

Projektzeitraum

20.06.2007 - 29.06.2007

Projektort

Brandenburg-Mötzow

Länder

Deutschland, Litauen

Ebene

binational

Teilnehmerprofil

10 litauische und 14 deutsche Jugendliche, Alter 12-16 Jahre


Kurzbeschreibung

Das Projekt „Sonnensegel“ hat seinen bildungspolitischen Ansatz und das Bemühen, Kunst zu demokratisieren und für alle verfügbar zu machen, erfolgreich weiterentwickelt und viele Erfahrungen in die internationale Zusammenarbeit im Bereich der kulturellen Kinder- und Jugendbildung einfließen lassen. Im Rahmen dieser Arbeit wurde auch die Partnerschaft mit der Kinder- und Jugendkunstschule in Vilnius (Litauen) aufgebaut.

Für die meisten Teilnehmer/-innen war es die erste intensive Auseinandersetzung mit der Natur. Es hat bei den jungen Künstler(inne)n den Sehsinn geschärft für die unendliche Fülle an Mustern, Formen und Farben, die die Umgebung bietet.

Methoden

Durch einen Filmbeitrag über Land-Art und Blicke durch Passepartouts in die Umgebung wurden die Jugendlichen angeregt in der Natur künstlerisch zu arbeiten. Diese Signale aufzunehmen und sichtbar zu machen, war der nächste Schritt. Es entstanden Installationen auf Wegen, an Bäumen und am Wasser. Unter fachkundiger Anleitung der Kunstpädagog(inn)en aus Deutschland und Litauen, wurden für die Kunstobjekte Blätter, Zweige, Steine und Farbpigmente benutzt. Mit Zahnstochern wurden die Baumblätter zu langen Schlangen verkettet, blutrot und rapsgelb betuscht und durch ein Flüsschen gezogen. Nur kurz wirbelte der unwirkliche Farbstrudel durchs Wasser, festgehalten von den Klicks kleiner Digitalkameras. Ein Labyrinth aus Steinen, eine kunstvolle Anordnung der Stöckchen und kleinen knorpeligen Äpfeln – Versuche das Außergewöhnliche in der Natur durch ein junges Auge zu entdecken und damit zu spielen. So entstanden vergängliche Gebilde, die nur wenige Tage oder gar Stunden überdauerten. Die Vergänglichkeit der Natur-Kunst wurde in Fotos festgehalten und in dieser Form in die Stadt getragen.

Aus den Naturobjekten, Installationen, großformatigen Fotos und der begleitenden Fotodokumentation entstand eine von den Jugendlichen gestaltete Ausstellung in der St. Petri Kapelle am Dom Brandenburg an der Havel.

Vor- und Nachbereitung

"Vom Anfang bis zum Ende wurde das Projekt miteinander international gestaltet. Die Jugendlichen standen im Vorfeld im Erfahrungsaustausch, haben Kontakte geknüpft und mit Hilfe der neuen Medien eine Konzeption erarbeitet." (Martina Stein)

Finanzierung

Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP), Landesmittel

BMFSFJ durch BKJ (Zentralstelle); Land Brandenburg / Landesjugendamt

Kooperationspartner

Litauen: Kinder- und Jugendkunstschule „Dailes mokykla“, Vilnius