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Projektdokumentation

In der Projektdokumentation findet sich eine Vielzahl ausgewählter Projekte der internationalen Jugendarbeit. Die Beispiele sollen Anregungen, konkrete Hinweise und direkte Kontakte geben. Nachahmen erwünscht!

Jahrmarkt der Künste

Kontakt

ATRIUM – Jugendkunstschule
Ansprechpartner: Lutz Lienke
Berlin
Fon: 030 4038296-0
info(at)atrium-berlin.de
http://www.atrium-berlin.de

Projektart

Jugendbegegnung

Projektzeitraum

25.06.2006 - 02.07.2006

Projektort

Ostróda (Polen)

Ebene

trinational

Teilnehmerprofil

10 deutsche, 10 polnische und 10 litauische Jugendliche, Alter 12-14 Jahre


Kurzbeschreibung

Am Projekt „Jahrmarkt der Künste“ in Ostróda (Polen) haben 10 Jugendliche der 6. Klasse der Hannah-Höch-Ganztagsschule aus Berlin-Reinickendorf teilgenommen. Sie trafen sich dort für acht Tage mit 10 gleichaltrigen Schüler(inne)n der polnischen Kleinstadt und 10 weiteren Schüler(inne)n im Alter von 12 bis 14 Jahren, die eine Schule im litauischen Druskininkai besuchen. Insgesamt gab es 30 Teilnehmende plus zwei Workshopleiter/-innen, eine Sprachmittlerin und drei Lehrer/-innen.

Methoden

Das Programm der Begegnung war sehr umfangreich. Vormittags fanden die verschiedenen Werkstätten statt, in denen eigene Produkte erarbeitet wurden, die auf dem Jahrmarkt in Ostróda am Ende des Projekts verkauft werden sollten: Keramik und Ton, Papierschöpfen, Wachskerzen gießen, Serviettentechnik, Weben, Steinschmuck und Waldungeheuer aus natürlichem Material herstellen, Karten gestalten und Aquarelle malen.

Aber auch Ausflüge nach Olsztyn, in einen ethnografischen Park und auf einen Bauernhof bereicherten das Zusammenleben der Teilnehmenden.

Die Jugendkunstschule ATRIUM arbeitet eng zusammen mit der Hannah-Höch-Ganztagsschule. Die Jugendliche nehmen im Rahmen ihrer Schulzeit an den künstlerischen Bildungsangeboten des ATRIUMS teil. Somit wird das schulische Angebot durch die Aspekte der politisch-kulturellen Bildung ergänzt, die im Schulalltag nicht so leicht vermittelbar oder gar nicht leistbar sind. Auch der Praxis-Alltag der anderen Trägern der Kinder- und Jugendkulturarbeit zeigt, dass die Grenze zwischen Schule und außerschulischen Angeboten immer weniger erkennbar wird. Die Zusammenarbeit zwischen den AkteurInnen beider Felder bereichert alle Beteiligten: Die schulischen Einrichtungen stärken ihr inhaltliches Profil und können eine breitere Palette an Aktivitäten anbieten; die außerschulischen Träger können Kinder und Jugendlichen aus sozial schwächeren Familien erreichen, die erst durch Kooperationsprojekte auf ihre Angebote aufmerksam werden. Gerade sie profitieren von der Verbindung zwischen Schule und außerschulischer Bildung am meistens. Sie erhalten so erstmals die Möglichkeit, an internationalen Projekten teilzunehmen und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.

Finanzierung

Deutsch-Polnisches Jugendwerk

über die BKJ (Zentralstellenverfahren)

Kooperationspartner

Polen: Szkola Podstawawa Nr. 1, Ostroda; Litauen: Druskininku Senamiescio vidurine mokykla