Jugendinformation
Informations- und Beratungszentren für Kinder- und Jugendliche
Kinder- und Jugendmedien
Internationale Kooperationen
Informations- und Beratungszentren für Kinder und Jugendliche
Das Jugendinformationszentrum (Centro de Información Joven) des Nationalen Jugendinstituts INJUVE berät telefonisch und per E-Mail Anfragen zu den Angeboten und Dienstleistungen des INJUVE sowie zu Themen, die Jugendliche interessieren: Beschäftigung, Wohnraum, Reisen, Austausch, Ehrenamt und Freiwilligendienste, Kultur.
Gegenwärtig bestehen zirka 3000 Jugendinformationszentren, die mit dem Jugendinformationszentrum von INJUVE über die jeweiligen regionalen Informationszentren in den 17 Autonomen Gemeinschaften vernetzt sind. Die Zentren befinden sich in der Trägerschaft öffentlicher Institutionen (Autonome Regierungen, Provinzverwaltungen, Kommunen, Gemeindeverbände, Zweckverbänden der Provinzen) und privater gemeinnütziger Initiativen. Die öffentlichen Institutionen finanzieren mit ihrem eigenen Etat die Einrichtung und den Betrieb solcher Zentren. Die gemeinnützigen Institutionen finanzieren die Jugendinformationsangebote mittels öffentlicher Subventionen oder aus Eigenmitteln.
Link
www.infoven.injuve.es - zentrale Eingangsseite für die Jugendinformationsangebote der Autonomen Gemeinschaften sowie Ceuta und Melilla
Kinder- und Jugendmedien
Der Jugendbericht 2004 stellt fest:
- Jugendliche sind die stärksten Nutzer/-innen der Informations- und Kommunikationstechnologien: Die durchschnittliche Verweildauer im Internet liegt bei neun Stunden wöchentlich. Etwa neun von zehn Jugendlichen nutzen normalerweise und individuell ein Mobiltelefon, vor allem um Nachrichten zu senden und zu empfangen und um mit der Familie zu sprechen.
- Jugendliche sind den neuen Technologien gegenüber optimistischer eingestellt als ältere Personen: Im Allgemeinen sehen sie ihre Privatsphäre nicht durch sie gefährdet. Jugendliche sind der Ansicht, dass Computer und die Kommunikation zwischen ihnen die Lebensqualität und das soziale Leben der Menschen verbessern.
- 64 % der Jugendlichen haben 2003 durchschnittlich fast vier Bücher gelesen, eine Tätigkeit, die eher von weiblichen als von männlichen Jugendlichen praktiziert wird. Im letzten Quartal verfügten 62,6 % der Jugendlichen über einen Computer, mehr als die Hälfte davon für die persönliche Nutzung. Darüber hinaus können 41,5 % der Jugendlichen auf diesem Weg aufs Internet zugreifen.
Links
www.balzac.tv - Videoblog der spanischsprachigen Blogosphäre: Webshow, die sich in jeder Episode mit einem Thema aus den Bereichen Jugend- und Netzkultur beschäftigt
malviviendo.com - Videoblog mit Kurzfilmen, Musik, etc. von jungen Leuten für junge Leute
Internationale Kooperationen
Spanien nimmt am Projekt Eurodesk teil, einem europäischen Informationsnetzwerk mit Auskünften zu europäischen Strukturen und Förderprogrammen, die in jedem teilnehmenden Land mit nationalen Daten ergänzt wird. Die Koordinierungsstelle für Eurodesk Spanien ist beim Jugendinstitut INJUVE angesiedelt.
Spanien ist außerdem Mitglied bei ERYICA (European Youth Information and Counselling Agency), dem Zusammenschluss der Jugendinformationsangebote auf europäischer Ebene und wird dort durch das Spanische Jugendinstitut INJUVE vertreten. Über die Mitgliedschaft von INJUVE in der OIJ (Organización Iberoamericana de Juventud) bestehen Kontakte zu den Ländern Lateinamerikas. Dort sucht man gemeinsam nach Wegen, um das Angebot an Jugendinformation im Rahmen der Informationsgesellschaft weiter zu entwickeln.


