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Bedeutung des Christentums für Jugendliche

Papst Benedikt XIV. mit Jugendlichen beim Weltjugendtag in Sydney 2008. Foto: flickr.com © Sam Herd (CC: BY-NC-SA)
Papst Benedikt XIV. mit Jugendlichen beim Weltjugendtag in Sydney 2008. Foto: flickr.com © Sam Herd (CC: BY-NC-SA)

Laut der 15. Shell-Jugendstudie von 2006 haben sich Jugendliche „weitgehend von Religion und Kirche“ verabschiedet. Die meisten Jugendlichen pflegen eine Art „Religion light“. Sie sind fast immer konfessionell gebunden und haben „eine zwar positive, aber wenig intensive Beziehung zur Kirche“. 

Nur 30 % der Jugendlichen bekennen sich in einem kirchennahen Sinn als religiös, indem sie an einen persönlichen Gott glauben. Weitere 19 % glauben an eine unpersönliche höhere Macht. Viele Jugendliche, besonders die jüngeren sind glaubensunsicher (23 %). Weitere 28 % meinen, dass es weder einen Gott noch eine höhere Macht gibt

Für viele westdeutsche Jugendliche, die in irgendeiner Weise konfessionell gebunden sind, spielen die regelmäßigen Kirchentage (konfessionelle Großveranstaltungen, in denen es zum Austausch zwischen Kirche, Kultur und Politik kommt) eine wichtige Rolle. Die Kirchentage spiegeln die Pluralität der Glaubensrichtungen und Themen wieder, mit denen sich Kirche beschäftigt und Jugendliche können neue Formen der christlichen Spiritualität erfahren. 

Viele Jugendliche, die nicht konfessionell gebunden sind, sich aber dennoch für Spiritualität interessieren, basteln sich eine „Patchwork-Religion“ zusammen, in der das Christentum als ein Element neben anderen vorkommt. In dem Maße, in dem die Begegnung mit Jugendlichen anderer Glaubensrichtungen zunimmt, werden auch die „eigene“ Religion und die Frage nach den „eigenen religiösen Wurzeln“ für Jugendliche immer wichtiger.