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Israel

Israelische Flaggen. Foto: flickr.com © Johnk85 (CC: BY-NC-SA)
Israelische Flaggen. Foto: flickr.com © Johnk85 (CC: BY-NC-SA)

Der moderne Staat Israel wurde am 14. Mai 1948 durch den späteren Premierminister David Ben Gurion ausgerufen. Die Gründung dieses jüdischen Staates wurzelt in der Geschichte des europäischen Antisemitismus, insbesondere des Holocaust. 

In den ersten vier Jahren nach Staatsgründung verdoppelte sich die Einwohnerzahl durch die Immigration von Holocaust-Überlebenden und Flüchtlingen aus arabischen Ländern. In mehreren Einwanderungswellen kamen seither Juden aus verschiedenen Ländern ins Land. Das so genannte Rückkehrgesetz ermöglicht jeder Jüdin und jedem Juden die Einwanderung (hebräisch alija) und den Erhalt der israelischen Staatsbürgerschaft. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs immigrierten mehr als eine Million Juden und deren Angehörige aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel. 

Seit der Gründung Israels gab es kriegerische Auseinandersetzungen mit den Nachbarländern. Aus dem Unabhängigkeitskrieg 1948-1949 ging Israel siegreich hervor. Es folgten weitere Kriege: Der Sinai-Feldzug 1956; der Sechs-Tage-Krieg 1967 mit Eroberung des Gazastreifens, der Sinai-Halbinsel, des Westjordanlandes, Ostjerusalems und der Golanhöhen; der Jom-Kippur-Krieg 1973 und der Libanonkrieg 2006. Hinzu kommen seit den 80er Jahren gewalttätige Unruhen seitens der palästinensischen Bevölkerung (Intifada).