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Alkoholgenuss im Islam

Das Wort Alkohol kommt im Koran selbst nicht vor. Es wird der Begriff "das, was berauscht" benutzt und somit alle Drogen eingeschlossen. Der erste koranische Hinweis sagt aus, dass die Menschen nicht trunken zum Gebet erscheinen sollen.

Das Alkoholverbot wird im Koran „in Etappen“ ausgesprochen, endet aber in einer eindeutigen Ablehnung von allem, was berauscht beziehungsweise was süchtig macht. Dazu gehört zum Beispiel auch das Glücksspiel.

Die meisten muslimischen Gruppierungen gehen davon aus, dass Dinge, die in größeren Mengen einem Menschen „die Sinne verwirren“, auch in kleinen Mengen schädlich sein können. Deshalb lehnen sie alkoholhaltige Medikamente ebenso ab wie unter der Zugabe von Alkohol gekochtes Essen oder Süßigkeiten, die mit Alkohol oder alkoholhaltigen Aromen versetzt sind.

Sehr konservative Kreise vermeiden es auch, sich an einen Tisch zu setzen, an dem Alkohol konsumiert wird, oder in einem Geschäft einzukaufen, das Alkohol im Sortiment hat. Das Toleranzgebot im Islam verpflichtet allerdings zu einer Abwägung, ob Gott diese Ablehnung der Geselligkeit nicht mehr missbilligt als die Teilnahme an derselben. Dies wäre die Auslegung liberaler Musliminnen und Muslime.